Wir zwei in Australien!

Das Abenteuer unseres Lebens

Reise nach Sydney #4

23.Dezember

Seit unserem letzten Blogeintrag haben wir schon wieder sehr viel gesehen und erlebt…

Unser erster Stop war der Australia Zoo. Nach einer Nacht nahe des Zoos auf einem Rastplatz sind wir am Morgen nicht all zu spät los, denn wir wollten den Tag im Zoo richtig nutzen.

Im Zoo angekommen haben wir erst einmal den Infozettel über die ganzen Shows, die am Tag stattfinden studiert und haben uns ausgesucht, was wir alles sehen wollen. Als erstes haben wir uns die Fütterung der Riesenschildkröten angesehen. Nebenbei wurden den Zuschauern die Tiere selbst, ihre Lebensweise und ihr Lebensraum beschrieben und erklärt. Nach der Fütterung haben wir uns die Krokodile etwas näher angesehen und sind dann um 13 Uhr in eine riesige Arena ins „Crocosseum“ gegangen. Dort fand eine riesige Show statt, in der erst Elefanten, dann Schlangen, Papageien und viele andere Vögel und zum Schluss ein Krokodil vorgestellt wurden.

Nach der Show haben wir unser mitgebrachtes Essen gegessen und haben zugesehen wie die meisten australischen Familien sich tonnenweise Essen gekauft haben und die Hälfte immer in den Müll geflogen ist.

Nachdem wir nochmal durch den Souveniershop gebummelt sind ging es für uns zu den Koalas, die wir später auch mal anfassen konnten :) Im Zoo gab es große Rasenflächen auf denen sich zahlreiche Kängurus tummelten, die alle gefüttert werden wollten. Also haben wir einen Dollar für eine Tüte Futter investiert und dann auf zu den Kängurus. Diese fanden wir unter den Bäumen im Schatten, denn dieser Tag war einfach zu heiß um sich in die pralle Sonne zu legen. Dann haben wir uns noch alle möglichen Tiere im Zoo angesehen; Dingos, Riesenechsen, Koalas, Echidnas, rote Pandas, Tiger und haben sogar noch Elefanten gefüttert. Dann ging es mit dem Shuttelservice zurück zum Zooeingang. Wir haben uns noch eine Otterfütterung angesehen, das sind echt ein paar lustige und süße Tiere… Dann war es schon Nachmittags gegen 5 und wir sind wieder aus dem Zoo gegangen.

Für uns ging es noch zu einem Lookout von dem wir auf die Glas House Mountains sehen konnten und sogar ein paar Bilder von Blitzen machen konnten.

Am nächsten Morgen ging es auf nach Brisbane. Kurz vor Brisbane wurde der Highway dreispurig und immer voller, bis wir am Ende im Stau standen… naaa toll! In Brisbane direkt war auch sehr viel Verkehr und wir haben ewig gebraucht, ehe wir einen Parkplatz gefunden haben. In Parkhäuser haben wir uns nicht so richtig hinein getraut, weil wir nicht genau wussten wie hoch wir mit Dachgepäckträger und dem Zeug darauf sind. Also ging die Suche bestimmt eine Stunde so weiter. Am Ende haben wir uns dann doch in ein Parkhaus gestellt, das 2,30m hoch war. Das war knapp, aber es hat gepasst!!! Dort konnten wir dann für 2h kostenlos Parken. In der Zeit sind wir in die Innenstadt gelaufen und haben uns einen groben Überblick geholt, waren in der Touriinfo und haben etwas zum Mittag gegessen. Zurück am Auto waren wir dann eine halbe Stunde über den 2h freiparken und mussten dafür sage und schreibe $5 bezahlen… aber naja.

Am nächsten Tag haben wir dann die Stadt ein bisschen näher erkundet. Nachmittags haben wir Steph vom Bus abgeholt, ihre Sachen ins Hostel gebracht und waren dann noch eine Runde mit ihr in der Innenstadt. Bis zum 16. Dezember waren wir in Brisbane, haben versucht Plätzchen zu backen, was aber wegen dem nicht funktionierenden Ofen und wegen falschem Mehl leider nichts geworden ist, haben uns noch Gardienen genäht, damit nicht jeder in unser „Schlafzimmer“ gucken kann und haben uns natürlich auch noch einiges in Brisbane selbst angeschaut. Geschlafen haben wir immer auf einem kleinen Parkplatz am Fluss, von wo wir einen wunderbaren Blick auf die Stadt hatten.

Am 16. Dezember ging unsere Fahrt dann weiter. Gegen 9 Uhr haben wir Steph aus ihrem Hostel abgeholt, ihre Sachen im Auto verstaut und haben uns auf dem Weg nach Surfers Paradise gemacht.

Dort angekommen sahen wir einige Wolkenkratzer und nicht wie erwartet ein kleines übersichtliches Städtchen wie Airlie Beach. Schnell war auch ein Parkplatz gefunden von dem aus wir eine Runde am Strand entlang gelaufen sind. Riesige Wellen gab es an dem Tag und das nutzen auch die Surfer voll aus. Der Strand war richtig breit und viele Leute waren am Strand. Wir sind uns dann noch ein bisschen durch die Fußgängerzone gelaufen, haben uns die Wolkenkratzer angesehen und sind dann bei Zeiten weitergefahren.

Die Nacht haben wir auf einem Rastplatz am Highway verbracht.

Am nächsten Morgen haben wir gemütlich gefrühstückt, haben das Zelt wieder zusammengepackt und unser Bettchen zusammengeklappt und dann ging die Fahrt weiter. Wir wollten einen tollen Wasserfall im Nightcap Nationalpark ansehen. Eine Straße über viele kleine Nester führte dahin, dann hörte auch die asphaltierte Straße auf und es war nur noch eine Schotterpiste. Kurz bevor wir auf dem Parkplatz vom Nationalpark ankamen kam noch eine kleine Vertiefung, wo bei viel Regen ein kleiner Fluss fließt. Jedenfalls ist Tina gefahren und nach dieser Durchfahrt rumpelte das Auto. Tina hielt an und fragte ob das die Straße sei, die da so rumpelt. Timo sagte „nee… fahr weiter.“ Dann warf Tina einen Blick in ihren Rückspiegel und sah, dass das rechte Hinterrad nicht mehr so eine normale Form wie immer hat. Wir hatten einen Platten. Na toll! Aber das Gute war, wir standen quasi schon auf dem Parkplatz :) Dann sind wir alle ausgestiegen, Timo hat schnell das Ersatzrad angebaut und Steh und Tina haben geguckt, was man im Nationalpark alles findet. Als alles wieder auf dem Dach verstaut und angebaut war sind wir einen kurzen Weg durch den (wieder mal) tiefsten Urwald gelaufen. Nach einem knappen Kilometer kamen wir an dem „Wasserfall“ an. In Wirklichkeit handelte es sich aber nur um ein Bächlein, welcher von einem großen Felsen herunter tropfte. Aber es sah trotzdem toll aus, und sicher noch toller wenn richtig Wasser da ist.

Wir sind dann zurück zum Auto, haben unsere Nudeln vom Vorabend noch gegessen und dann sind wir nach Byron Bay gefahren. Als erstes wollten wir zu einem Leuchtturm der dort am östlichsten Punkt Australiens steht. Dort angekommen empfing uns ein Mann auf der Straße, der $7 für eine Stunde Parkplatz bekommen wollte. Nachdem wir das auch bezahlt hatten, hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Küste, auf das Meer und auf Byron Bay. Als wir viele tolle Fotos gemacht haben ging es dann in Byron Bay City und später dann für Timo und Tina nochmal kurz ins Meer. Danach haben wir alle noch eine kalte aber schöne Dusche genossen und dann ging es wieder los, auf die Suche nach einem Nachtschlafplatz.

Die darauf folgenden Tage haben wir uns noch die Städte Coffs Harbour, Port Macquarie und Newcastle angeschaut. In Coffs Harbour haben wir nur am Strand gelegen, in Port Macquarie haben wir ein Koala-Krankenhaus besucht und aus Newcastle sind wir schnell wieder weg, denn so schön war es dort nicht ;)

Dann haben wir noch 2 Nächte auf einem Parkplatz ca. 70 km vor Sydney geschlafen. Zusammen mit unserer „Ostdeutschen Reisegruppe“ haben wir dann einen Tag noch einen Ausflug zu einem nahegelegenen Nationalpark gemacht. Wir sind die „Ostdeutsche Reisegruppe“ weil wir zusammen mit Katha&Max (von Fraser Island) und 2 Brandenburger Jungs, die wir in Airlie Beach kennengelernt haben, zusammen unterwegs waren :) Mit denen und noch einigen anderen werden wir wahrscheinlich/hoffentlich Silvester verbringen.

Gestern sind wir nun in Syndey angekommen. Aber dazu gibt es bald einen neuen Blogeintrag ;)

Bis dahin, genießt die Bilder und schreibt fleißig Kommentare.

Timo & Tina

Bye Bye Cairns, Hello Townsville

30.August

Am Donnerstag, den 27. August sind wir so gegen 10 Uhr aus unserem Hostel ausgecheckt, noch ein paar letzte Erinnerungsbilder geschossen und sind dann Richtung Reef Fleet Terminal gelaufen, von wo unser Greyhoundbus abfuhr. Nun hieß es die Fahrt genießen, „Kevin allein in NY“ und „Mr. Bean macht Urlaub“ zu schauen, die Landschaft anzuschauen und die 6 h bis zur Ankunft in Townsville herum zukriegen.

Abends halb 7 Uhr kamen wir dann in Townsville an. Unser Hostel war schnell gefunden, denn es lag nur einige Straßen vom Ankunftspunkt unseres Busses entfernt. Schnell konnten wir feststellen, dass dieses Hostel wunderschön ist. Es hat saubere Bäder, eine toll ausgestattete saubere Küche, viele Ecken, in denen man chillen und TV schaunen kann, oder einfach nur mit anderen Backpackern zusammen sitzen kann. Toll! Unser Zimmer haben wir uns die ersten zwei Nächte mit zwei Japanerinnen geteilt. Echt lieb die zwei!

Am Freitag haben wir uns kurzer Hand mit Felix (aus meinem Jahrgang) getroffen, waren mit ihm shoppen und Lebensmittel einkaufen und abends wollten wir eigentlich mit ihm grillen, aber sein Bus kam zu zeitig, so haben wir es nicht mehr geschafft. Aber wir verschieben es auf unser nächstes Treffen. War schön mal wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen! Dafür waren wir dann im „Reef HQ Aquarium“, ein Aquarium, in dem die weltweit größte Korallenkolonie zu finden ist. Wir durften ein Ei eines Lepoard-Hais in die Hand nehmen – eine der wenigen Haiarten die Eier legen.

Die meisten Haiarten müssen ständig in Bewegung bleiben, weil sie kein Wasser durch ihre Kiemen pumpen können und somit immer schwimmen müssen. In einem Becken waren 3 „Schwarzspitzen-Riffhaie“, die sind ca. 27 Jahre alt gewesen und in den letzten 27 Jahren haben sie nicht ein Mal stillgestanden! Solche Haiarten bringen lebende Haie zur Welt, andere wiederum legen Eier.

Für den Freitag haben wir uns vorgenommen den „Castle Hill“, einen 290m hohen Berg mitten in Townsville zu besteigen. Doch der Weg dort hin war steil, er hieß nicht umsonst „Goat Track“ (Ziegensteig), es war sehr warm und die Sonne brannte von oben herab…so sank meine (Tinas) Laune auch sehr schnell sehr tief, weil auch noch kein Ende in Sicht war. Aber wir haben es geschafft und der Blick vom Castle Hill auf ganz Townsville entschädigte dann alles :) Als wir wieder auf dem Rückweg waren fiel mir ein, dass wir uns ja extra 2 Caches aufgeschrieben hatten, die wir eigentlich noch suchen wollten, also ging es die letzten 100m wieder zurück, aber die Caches haben wir leider nicht gefunden :(

Auf dem Rückweg sind wir dann noch einkaufen gegangen, für das Grillen am Abend. So haben wir uns abends einen schönen BBQ-Platz gesucht (hier in Townsville gibt’s auch öffentlich Grills mit Strom betrieben, die nichts kosten) und haben uns dort unser Fleisch für unsere Burger gegrillt. Dazu gab es riesige Burgerbrötchen (die sind echt viel größer als in Deutschland!), haben diese mit Salat, gegrillten Zwiebeln, Tomaten, Gurke und Ketchup und Co belegt und haben dann unsere selbst gemachten Burger genossen… mhmmmmm waren die lecker!!!

Wir haben jetzt im übrigen schon zwei Jobangebote gehabt. Und zwar erstens haben wir auf einer Hühnerfarm angerufen, die brauchen für einen Tag Helfer zum Hühner aufladen. Das können wir aber leider nicht mit machen, weil diese Farm 25 min. außerhalb der Stadt liegt und kein Bus hin fährt. Und zweitens haben wir bei einer Farm unsere Nummer hinterlassen, um dort als Fruitpicker zu arbeiten. Was für Früchte wissen wir aber noch nicht und wenn das klappen sollte müssen wir die Tage noch ein bisschen südlicher ziehen, um dort arbeiten zu können. Also drückt alle die Daumen, dass das was wird! :)

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