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	<title>Wir zwei in Australien! &#187; Australien</title>
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	<description>Das Abenteuer unseres Lebens</description>
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		<title>Neue Meldung von uns :)</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 06:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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		<description><![CDATA[Halli hallo, da sind wir wieder! Aber wir melden uns nicht wie eigentlich gedacht aus Kalgoorlie, sondern wieder aus South Australia. Genauer gesagt aus Port Augusta. Eigentlich war ja geplant, das wir mit Hansi &#38; Margit von Alice Springs aus zum Uluru fahren und dann weiter nach Western Australia. Mit der Fahrt zum Uluru hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Halli hallo, da sind wir wieder!</p>
<p>Aber wir melden uns nicht wie eigentlich gedacht aus Kalgoorlie, sondern wieder aus South Australia. Genauer gesagt aus Port Augusta.</p>
<p>Eigentlich war ja geplant, das wir mit Hansi &amp; Margit von Alice Springs aus zum Uluru fahren und dann weiter nach Western Australia. Mit der Fahrt zum Uluru hat auch alles soweit geklappt. Aber auf dem Weg dorthin ist Willi einmal das Linke Vorderrad aus für uns unerklärlichen Gründen heißgelaufen. Nach ein paar Minuten Pause ging es dann wieder und wir konnten weiter. Als allerdings dann in Yulara (die Stadt beim Ayers Rock), das andere Rad heiß gelaufen ist, und es diesmal noch unerklärlicher war, haben wir gesagt wir fahren die 1200km Schotterpiste nicht, weil wir nicht wissen was passiert. Also sind wir dann wieder über den Highway zurück nach Süden gefahren. Eigentlich schade, weil die Strecke ziemlich langweilig ist und wir Hansi &amp; Margit dadurch allein weiterfahren lassen mussten. Aber das Risiko einzugehen, Willi für aber-tausende Dollar aus dem Outback abschleppen zu lassen, war es uns nicht wert.</p>
<p>Also sind wir wieder zurück und haben uns vorgenommen in Süd Australien einen Job zu finden. Eigentlich hatten wir vor wieder irgendetwas zu ernten, aber die Anrufe bei der Ernte-Hotline waren eher ernüchternt, weil es zu viele Arbeiter und zu wenig Job gibt.</p>
<p>Also gab es noch die Alternative Roadhouse. So viele Roadhouses, also Tankstellen mit Hotel/Motel und Bar oder sowas, gibt es auf der Strecke nicht. Aber wir haben bei einem gefragt und auch direkt eine Zusage bekommen ;) Hier werden wir also ein paar Wochen verbringen. Was wir genau machen steht noch nicht fest, aber es gibt hier eine Tankstelle mit Imbiss und ein Hotel/Motel-Komplex mit Bar. Da werden wir dann irgendwie eingeteilt.</p>
<p>Aber jetzt erstmal zu der Zeit von Alice Springs bis zum Ayers Rock.</p>
<p>Vergangenen Dienstag sind wir am frühen Vormittag aus Alice Springs westwärts losgefahren, nachdem wir noch Einkaufen und Tanken waren.</p>
<p>Den ersten Stop haben wir beim „Standley Chasm“ gemacht, einer tiefen ausgewaschenen Schlucht durch die man durchlaufen kann, wenn das Wasser nicht zu hoch steht ;) Etwa 40 Minuten Fußmarsch musste man in Kauf nehmen um zu der Schlucht zu kommen, aber dann stand man in der ca. 30m tiefen und vielleicht 4m breiten Schlucht. Da es erst vor kurzem geregnet hatte, stand noch relativ viel Wasser im Flussbett, sodass man nasse Füße bekam ;) Aber die wurden ja dann auch schnell wieder trocken. Das Ende der Schlucht war nach 50m erreicht und man musste auf relativ hohe Felsen klettern um weiter zu kommen. Dahinter gab es jedoch nicht so viel zu sehen, weshalb wir das lieber gelassen haben, denn wir  hatte unsere gute Technik (Kameras und Videokamera) dabei und das sollte nicht unbedingt ins Wasser fallen ;)</p>
<p>Weiter ging es dann zum Ellery Creek Big Hole. Das ist ein ständig gefülltes Wasserloch in einem Flusslauf. Hier haben wir eine kurze Mittagspause gemacht und sind danach baden gegangen. Das Wasserloch war nicht besonders warm, aber eine angenehme Abkühlung :) Man konnte eine ganze  Zeit im tiefen Wasser schwimmen und kam irgendwann auf einer Sandbank an, wo dann auch das Wasser ein wenig wärmer war.</p>
<p>Nachdem wir genug gebadet hatten sind wir weiter gefahren zum Ormiston Gorge. Hierbei handelt es sich um einen Fluss, der von viele hohen Felswänden umgeben ist. Da die Badestelle am Nachmittag, als wir dort waren schon im Schatten lag sind nur die Männer nochmal schnell ins Wasser gesprungen. Gegen Abend sind wir dann weiter gefahren zum Redbank Gorge, wo wir übernachtet haben. Zum Abenndbrot gab es Känguru am Spieß und Mais dazu. Sehr lecker. Doof war nur, dass wir uns unser Essen noch mit ca. 2 Millionen hungrigen Fliegen teilen mussten! Von unserem Stellplatz aus konnte man in das Tal schauen, worin der Redbank Gogre fließt. Im Abendlicht wurden wir mit einem wunderschönen Farbenspiel belohnt.</p>
<p>Am nächsten Morgen sind wir in das Tal hinab gefahren und sind vom Parkplatz 20 Minuten bis zum Gorge gelaufen. Das Flussbett war so gut wie ausgetrocknet, nur ab und zu war noch eine Pfütze da, die die Sonne noch nicht ausgeleckt hatte. Ein großes Wasserloch ist aber übrig geblieben, was man das ganze Jahr über besuchen kann. Wir hatten auch wieder Lust zum baden, also sind wir uns schnell in den Bikini und die Badehose geschlüpft und dann konnte es losgehen. Timo ist vor geschwommen, zwischen den Felswänden hindurch. Das Wasser war sehr tief und kalt. An der engsten Stellen waren die Felsen an jeder Seite vielleicht 2 m voneinander entfernt. Timo und Hansi sind noch ein ganzes Stück in die „Schlucht“ hinein geschwommen. Irgendwann, nach 3 weiteren Kurven konnten sie jedoch nicht mehr weiter, da dort ein großer Felsen im Wasser war und sie erst darüber klettern gemusst hätten. Kurz vor Mittag waren wir zurück am Auto und die Fahrt konnte weiter gehen. Das nächste Ziel war „Gosse Bluff“ ein riesiger Meteoritenkrater, der einen Durchmesser von 1,6 km hat! In diesen konnte man hineinfahren und sich das Ganze mal von Innen ansehen :) Von einem Aussichtspunkt ein paar Kilometer vorher konnte man den Krater besser erkennen. Vom Parkplatz in der Mitte des Kraters hatte man durch seine Größe eher den Eindruck, dass man in Mitten einer Bergkette steht. Von Gosse Bluff führte eine 150km lange Schotterpiste zum Kings Canyon, dem heutigen Tagesziel. Diese Straße hatte es aber richtig in sich, denn wir mussten mal wieder über waschbrettartige Huckel fahren und da die richtige Geschwindigkeit zu finden ist nicht immer leicht. Dann gab es noch viele Schlaglöcher, denen man immer ausweichen musste. Es war schon ganz schön Nerven raubend! Wir waren froh, als wir in Kings Canyon am Campingplatz angekommen waren. Zeitig sind wir an diesem Abend ins Bett gegangen.</p>
<p>Am nächsten Morgen sind wir nämlich schon kurz vor 6 los, damit wir zeitig genug am Rand des Kings Canyon sind um den tollen Sonnenaufgang sehen konnten. Gleich am Anfang des 6 km langen Wanderwegs ging es steil hinauf. Oben angekommen haben wir uns einen guten Aussichtspunkt gesucht und dann war die Sonne auch schon da&#8230; das Farbenspiel an den Steilwänden war echt phänomenal! Aber das seht ihr euch am besten selbst mit unseren Bildern an :)</p>
<p>Den Wanderweg sind wir dann natürlich noch fertig gelaufen, haben uns ab und zu mal an Steilwände gelegt um tolle Fotos zu machen und waren dann kurz nach 9 wieder am Parkplatz. Da um 10 erst Abreisezeit am Campingplatz ist sind wir wieder hin gefahren und haben noch die Duschen genutzt ;) Dann schnell alles zusammen gepackt und die Fahrt konnte weiter gehen. Wir wollten heute ja noch 300km entfernten Uluru! In Yulara angekommen haben Hansi und Margit auf einem Campingplatz eingecheckt und wir haben noch zusammen Abendbrot gegessen und los ging es auch schon in den Nationalpark. Auf einem extra für den Sonnenuntergang angelegten Parkplatz tummelten sich schon einige Besucher, die nur darauf warteten, dass die Sonne hinter ihnen untergeht. Wir haben uns einen guten Platz gesucht und haben hunderte von Bildern von immer dem gleichen Motiv gemacht :P Aber es war immer wieder schön! Kurz nach 7 Uhr war die Sonne dann fast verschwunden und der Ayers Rock leuchtete in seinem schönstes Rot! Als die Sonne untergegangen war sind alle Autos abgefahren und wir haben uns außerhalb von Yulara einen Platz am Straßenrand gesucht, wo wir übernachten konnten.</p>
<p>Die Nacht war nur verdammt kurz, denn um 6 wollten wir schon wieder am Uluru sein. Den Sonnenaufgang sollte man ja schließlich auch nicht verpassen! Nachdem wir mit vielen Bustouristen und noch viel mehr Asiaten auf einer kleinen Plattform den Sonnenaufgang genossen haben, haben wir uns mit Hansi und Margit getroffen und sind mit ihnen zusammen um den riesigen Stein gelaufen. 10,4km war der Weg lang und es boten sich immer wieder toll Motive, die man fotografieren konnte. Am Stein direkt gibt es einige kleine Wasserlöcher, die das ganze Jahr über Wasser haben. Jedoch konnten wir nur 2 besuchen. Die Anderen sind nicht zugänglich für die Öffentlichkeit. An manchen Stellen durfte man den Ayers Rock nicht fotografieren, weil er von den Aborigines immer noch als heilige Stätte aufgesucht wird. Als wir den Spaziergang beendet hatten gings nach Yulara. Dort haben wir den restlichen Tag verbracht, bis wir dann gegen Abend nach Kata Tjuta (die Olgas) gefahren sind. Mit unseren Stühlen haben wir uns auf einen Weg gesetz, wo auch schon einige andere Leute auf den Sonnenuntergang warteten. Nachdem uns eine gute halbe Stunde die Fliegen geärgert haben, hat uns dann die Sonne mal wieder belohnt. Die Olgas haben durch die untergehende Sonne geglüht und die rote Farbe wurde immer intensiver. Mit einem schlag waren die Hügel dann dunkel, als die Sonne weg war.</p>
<p>Wir wollten auf dem Parkplatz eigentlich noch schnell Abendbrot machen, aber ein Ranger hat uns darauf hingewiesen, dass bis ¾ 8 alle den Park verlassen haben müssen. Wir hatten also noch 10 Minuten. Also haben wir alles wieder zusammengepackt und Richtung Westen aus dem Nationalpark herausgefahren. Das war der Anfang von der Great Central Road, die wir ja eigentlich fahren wollten. Nach ein paar Kilometern hatten wir ein Plätzchen in der Dunkelheit finden können und haben dort unser Lager für die Nacht aufgeschlagen. Nach dem Essen ging es aber schnell ins Bett, weil wir am nächsten Tag das letzte Mal so früh aufstehen mussten, bzw wollten.</p>
<p>Schon bevor es überhaupt hell war sind wir zu dem Parkplatz vom Vorabend gefahren und haben dort schnell was gegessen und nebenbei beobachtet wie der Horizont langsam hell wurde, die Olgas aber noch schwarz wie die Nacht waren.</p>
<p>Danach ging es zu einem anderen Parkplatz von dem ein 6km Weg durch die hügelige Langschaft führte. Nachdem wir gut 2km gelaufen sind kamen wir an einen Picknickplatz in einem Tal gelegen wo wir den Sonnenaufgang ansehen wollte. Wir mussten nicht lange warten, da kam die Sonne auch schon hervor. Es war zwar ein wenig bewölkt an diesem Tag, aber die Steinformationen warfen trotzdem tolle Schatten an die Felswände. So konnte man, als die Sonne richtig da war an einem großen Hügel den Schatten des Sydneyer Opernhaus erahnen :)</p>
<p>Danach haben wir den Weg „Valley of the Winds“ (Tal der Winde) fortgesetzt. Es ging oft Berg auf, dann wieder Berg ab, dann ein etwas steilerer Anstieg und dann kamen wir an eine Anhöhe. Als wir am höchsten Punkt angekommen waren standen wir zwischen zwei riesigen Felsen, die eine Schlucht bildeten. An jeder Seite ging es von diesem höchsten Punkt relativ steil hinunter. Von hier hatte man eine echt tolle Aussicht, der Himmel war blau, die Felsen leuchteten durch die Strahlen der Sonne und an der anderen Seite war alles grün bewachsen und die tiefstehende Sonne strahlte uns an. Das war der perfekte Platz für eine Pause :) Danach ging es noch ca. 2 km durch wunderschöne Langschaft mit vielen kleinen Finken, immer mal wieder ein Känguru und sehr vielen grünen Pflanzen (was eigentlich dort nicht so üblich ist).</p>
<p>Nachdem wir den Walk beendet hatten, haben wir nochmal alle Kanister mit Wasser aufgefüllt, was wir so auffüllen konnten, haben noch alles sortiert, und etwas Nahrung ausgetauscht :D (weil wir ja von nun an nicht mehr mit Hansi &amp; Margit unterwegs waren und wir schneller wieder an eine Kaufhalle kommen). Dann sind wir zu der Kreuzung gefahren, von wo die Zwei Richtung Western Australia gefahren sind uns wir sind zurück die rund 50km zum Uluru. Dort haben wir noch schnell eine Mittagspause gemacht und sind dann aus dem Nationalpark hinaus und über Yulara auf den Highway und Richtung Port Augusta gefahren. An diesem Tag sind wir noch bis zur Grenze von Südaustralien gekommen und haben da übernachtet. Den nächsten Tag sind wir bis nach Coober Pedy gefahren und haben uns die lange weile damit vertrieben sehenswertes auf dem Highway bzw was so daneben rumlag zu fotografieren. Davon stellen wir aber besser keine Bilder auf unsere Seite, nicht das noch jemandem schlecht wird :P</p>
<p>Am dritten Tag, den wir alleine unterwegs waren wollten wir eigentlich bis Port Augusta fahren, haben uns jedoch vorgenommen an manchen Roadhouses nach Arbeit zu fragen. Beim Ersten haben wir dann auch gleich eine Zusage bekommen, einen Raum bekommen in dem wir schlafen können und haben uns ein wenig eingerichtet. Die Nacht haben wir dort verbracht und nun sind wir endlich auf dem Weg nach Port Augusta, um für die nächste Zeit die wichtigsten Dinge die wir brauchen einzukaufen.</p>
<p>Am Donnerstag fangen wir dann an zu Arbeiten. Leider gibt es dort kein Internet und erst recht  kein Handyempfang, aber wir werden uns sobald wie möglich wieder bei euch melden und euch wieder auf den neusten Stand bringen.</p>
<p>Also bis dahin, lasst es euch allen gut gehen!</p>
<p>Viele liebe Grüße von uns beiden aus Australien :)</p>
<p>Tina &amp; Timo</p>
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		<title>Melbourne und Great Ocean Road</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir vergangenen Sonntag unsere Orangenfarm verlassen haben, sind wir Montag nach Melbourne rein gefahren. Wir hatten eine riesige Liste mit Dingen die wir besorgen mussten um uns fit fürs Outback zu machen. Also sind wir den ganzen Tag durch die Randgebiete von Melbourne gefahren und haben alle möglichen Geschäfte abgeklappert. Einen Termin in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Nachdem wir vergangenen Sonntag unsere Orangenfarm verlassen haben, sind wir Montag nach Melbourne rein gefahren. Wir hatten eine riesige Liste mit Dingen die wir besorgen mussten um uns fit fürs Outback zu machen. Also sind wir den ganzen Tag durch die Randgebiete von Melbourne gefahren und haben alle möglichen Geschäfte abgeklappert. Einen Termin in einer Autowerkstatt haben wir auch gemacht, denn wir wollten Willi zur Durchsicht geben um sicher zu sein, das alles klar ist und wir im Outback nicht unbedingt liegen bleiben. Der nächste freie Termin war Donnerstag, also hatten wir genug Zeit uns die Stadt anzugucken.</p>
<p>Die Besorgungen haben den ganzen Montag eingenommen und so sind wir dann erst Dienstag Vormittag ins Zentrum gefahren. Tina war wieder das „SchatzSchatz“ (bessere Version der TomTom Navigationssysteme ;) und hat Timo sicher durch die Stadt gelotst. Ein bisschen außerhalb vom Stadtkern haben wir dann einen kostenlosen Parkplatz gefunden. Der war eigentlich auf 2h begrenzt, aber wir hatten auch nach über 8h noch keinen Zettel dran. Also alles super ;)</p>
<p>Wir sind dann in die Stadt gelaufen, zum Queen Victoria Markt, einem der größten OpenAir Märkte auf der Südhalbkugel. Wenn nicht sogar DER größte, denn es gab scheinbar alles. Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Krimskrams&#8230;. einfach alles. Man hätte viel Geld ausgeben können, aber gerade zum Ende hin haben die Gemüsehändler ihre Waren drastisch verbilligt, sodass wir für unser gesamtes Abendbrot gerade mal $6 bezahlt haben. Und da waren sogar noch 3 Schälchen Erdbeeren zum Nachtisch dabei ;) Der Markt schließt 14 Uhr, also sind wir danach noch durch die Stadt gelaufen, waren bei der Post um Timos Weihnachtspaket abzuholen, was aber leider immer noch nicht da ist und wohl sicher nie ankommen wird :( Aber dafür war ein wichtiger Brief für Tina da.</p>
<p>Abends sind wir dann ein Stück in den Süden der Stadt gefahren um einen Schlafplatz zu finden. Auf einem großen Parkplatz haben wir dann noch eine Bekannte aus Airlie Beach getroffen und dort die Nacht verbracht. Morgens konnten wir dann wie immer schön kalt am Strand duschen ;) Aber lieber kalt und in der Öffentlichkeit als gar nicht duschen! Dann sind wir wieder in die Stadt gefahren und haben uns noch so einige Sachen angeguckt. Aber was wirklich wichtiges gibt es aus Melbourne nicht zu berichten.</p>
<p>Donnerstag morgen haben wir Willi dann zur Werkstatt gebracht und hatten ab da knapp 6h Zeit die wir vertrödeln mussten. Wir waren irgendwie Obdachlos, denn unsere Wohnung war ja weg :( Wir wollten eigentlich bei McDonalds ins Internet, aber der eine McDonalds hatte zwar Strom, dafür aber kein Internet, deswegen mussten wir zum nächsten laufen, der war Internet aber dafür wieder keinen Strom hatte&#8230; Verflixte Sache mit dem Internet.</p>
<p>Kurz nach 1 sind wir dann wieder zur Werkstatt um zu sehen wie weit sie denn sind und glücklicherweise war unser Auto fertig. Außer Ölwechsel und Ölfilterwechsel haben sie aber nichts gemacht. Trotzdem waren $240 weg und wir durften gehen. Wir sind nur ca. 200m gefahren um auf einen nahe gelegenen Parkplatz zu kommen wo wir Mittag machen wollten und beredet haben wie es weiter geht. Als wir dann nach guten 2h wieder los wollten sprang unser Kleiner auf einmal nicht mehr an&#8230; Nanuuuuuu, das klingt doch sehr ironisch. Er kommt aus der Werkstatt und springt nicht mehr an&#8230; Jedenfalls konnten wir nichts finden und so blieb uns nichts anderes übrig als zur Werkstatt zu laufen und einen zu holen der uns hilft. Zum Glück sind wir nur über die Straße gefahren und hatten kaum 100m zu Fuß zu bewältigen.. über eine 6-Spurige Straße. Jedenfalls haben wir dann in der Werkstatt einen gefunden der uns mit dem Auto mitgenommen hat und der hat uns dann mit so einem Mobilen Notstarterdings (oder einfach Jump-Starter) wieder zum laufen gebracht, die Batterie war einfach tot, jemand hatte wohl den ganzen Tag die Zündung angelassen. Auf jeden Fall lief unser Willi dann wieder und wir konnten durchstarten. Also auf ging es über Geelong Richtung Great Ocean Road, unserem nächsten großen touristischem Ziel ;) Und man kann sagen, sie hat uns nicht enttäuscht. In Torquay, dem offiziellen Start der Great Ocean Road, haben wir uns im Info-Zentrum noch einige Informationen besorgt und sind dann losgefahren um uns die Attraktionen der Region an zugucken. Der erste Stop war „Bells Beach“, einem unter Surfern weltbekannten Strand an dem jedes Jahr zu Ostern ein großer Wettkampf stattfindet. Dann ging es immer weiter entlang der kurvigen Straße und an so ziemlich jedem Aussichtspunkt oder jeder Sehenswürdigkeit haben wir angehalten um zu gucken. Nicht umsonst sind dabei ca. 700 Bilder entstanden ;) Am ersten Abend haben wir uns auf einen kostenlosen Campingplatz gestellt. Wir haben einfach unter einem Baum geparkt ohne zu wissen das wir einen kleinen flauschigen Nachbarn haben, denn über uns hing ein süßer Koala im Baum und hat das gemacht was Koalas gute 20h am Tag machen&#8230; geschlafen. Ab und zu mal die Position gewechselt und dann wieder die Augen zu und weitergepennt. Die haben ein echt entspanntes Leben! Auf dem Campingplatz haben es sich noch zwei andere Koalas gemütlich gemacht, haben wir später gesehen.</p>
<p>Am nächsten Morgen ging es dann weiter auf der Straße zum Highlight der Great Ocean Road – die 12 Apostel und alles was es rundherum noch so gibt. Die Landschaft war wirklich atemberaubend schön und es gab richtig viel zu sehen, aber genau das war es auch was uns so müde gemacht hat. Alle paar hundert Meter mussten wir wieder anhalten um zum nächsten Aussichtspunkt zu laufen. Wenn wir nicht gefahren sind, sind wir gelaufen, und wenn wir nicht gelaufen sind, sind wir gefahren. Fast anstrengender als Orangen pflücken, aber ohne Bezahlung ;) Am besten wird es sein wenn ihr euch die Bilder anschaut, denn alles zu beschreiben wäre zu viel.</p>
<p>Also dann. Unser nächstes Ziel ist Adelaide und danach Alice Springs.</p>
<p>Bis bald und liebe Grüße von uns beiden!</p>
<p>Timo &amp; Tina</p>
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		<title>Reise nach Sydney #3 &#8211; Fraser Island</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 05:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir in Bundaberg waren, sollte unsere Reise weiter nach Fraser Island gehen. In Bundaberg waren wir eigentlich nur, um von Klaus (mit dem wir segeln waren) Tinas Taucherbrille wieder zubekommen, denn die haben wir auf dem Schiff vergessen. Also haben wir uns mit Klaus verabredet, denn wir wussten ungefähr wann er in Bundaberg ankommt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nachdem wir in Bundaberg waren, sollte unsere Reise weiter nach Fraser Island gehen. In Bundaberg waren wir eigentlich nur, um von Klaus (mit dem wir segeln waren) Tinas Taucherbrille wieder zubekommen, denn die haben wir auf dem Schiff vergessen. Also haben wir uns mit Klaus verabredet, denn wir wussten ungefähr wann er in Bundaberg ankommt. Als er mit seiner Crew dann ankam, haben sie uns eine SMS geschickt und uns gleich noch zum Fisch Essen eingeladen. Die Einladung haben wir natürlich dankend angenommen und sind dann abends zur Marina gegangen, wo sein Boot lag.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am selben Tag morgens haben wir auf dem Parkplatz auf dem wir geschlafen haben Katha &amp; Max kennengelernt. Wir haben sie angesprochen und gefragt ob sie mit uns mit nach Fraser Island kommen wollen. Sie mussten ein bisschen überlegen weil sie eigentlich mit jemand anderem verabredet waren, aber am Ende haben sie doch zugesagt. Das hat uns natürlich gefreut, denn wir haben ja noch Leute gesucht die mit uns mitfahren um unsere Kosten zu teilen und um noch mehr Spaß zu haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Samstag sind wir dann frühs zusammen einkaufen gefahren und haben uns überlegt wann wir losfahren und mit welcher Fähre wir nach Fraser Island übersetzen wollen. Wir konnten jedoch erst abends losfahren, denn wir beide hatten noch eine Schildkröteneierablagebeobachtungstour gebucht ;) Also hieß es für uns abends kurz nach 6 zum Mon Repos Beach zu fahren, denn dort legen jedes Jahr sehr viele Meeresschildkröten ihre Eier ab. Dort angekommen wurden wir in Gruppen eingeteilt um dann gemeinsam zum Strand zu laufen, wenn sich eine Schildkröte angekündigt hat. Dann hieß es erstmal warten, denn wir waren in Gruppe 3 von 4en und es kann lange dauern eh eine Schildkröte aus dem Wasser kommt. Nach knapp 45 Minuten wurde dann Gruppe 1 aufgerufen, kurz danach Gruppe 2, aber diese musste wieder zurück weil es sich die Schildkröte doch nochmal anders überlegt hat ;) Weitere 20 Minuten später ging es für Gruppe 2 wieder los, aber diesmal wirklich. Dann hat es nicht mehr lange gedauert und wir waren an der Reihe. Also ging es los, im Dunkeln über den Strand laufen bis die Stelle erreicht war, an der es sich eine Schildkröte bequem gemacht hat. Es mussten alle Lichter aus bleiben weil sich die Tiere sonst gestört fühlen und dann auch schnell mal wieder ins Wasser huschen. Als wir an der Stelle ankamen, grub sich die Schildkröte gerade ein Loch in das sie ihre Eier fallen lassen wollte. Unsere Begleiterin hat eine schwache Taschenlampe an das Loch gelegt damit wir die Eiablage beobachten können. Lichter waren immernoch nicht erlaubt, bis einige Eier gelegt waren. Denn nach ca. 15 Eiern ist die Schildkröte in einem „Schwung“, sodass sie nicht mehr so einfach aufhören kann. Und dann sahen wir erstmal die beeindruckende Größe dieses Tieres. Es kam ein knapp 1m langer Panzer zum Vorschein mit einem handballgroßem Kopf dran. Echt beeindruckend und überraschend! Sie wurde dann gemessen und es wurde überprüft ob sie Erkennungsmarken an den Flossen hatte, diese hatte sie nicht und deswegen bekam sie nach der Ablage ihrer Eier gleich zwei. Falls mal eins wegkommt. Das war eine Prozedur, für den linken Arm brauchten die Wissenschaftler 3 Versuche bis das Ding endlich drin war, beim anderen hat es beim zweiten Mal geklappt. Die Schildkröte war offensichtlich genervt davon! Als alles erledigt war haben wir sie noch zurück ins Meer begleitet und fort war sie&#8230; Es war ein beeindruckendes Erlebnis für uns, auch wenn es irgendwie schade ist, das daraus wieder so ein Massentourismus gemacht wird! Aber lieber so als es für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sodass dann jeden Abend hunderte von Leuten wild überall rumtrampeln.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Für uns ging es dann schnell zurück zum Auto, denn wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns und Katha &amp; Max haben schon gewartet. Von Bundaberg aus sollte es noch bis ins 200km entfernte Rainbow Beach gehen, von wo aus am nächsten Morgen unsere Fähre nach Fraser Island ging. Timo sind auf der Fahrt ein paar mal fast die Augen zugefallen und Tina hat sowieso die ganze Zeit gepennt. Es war wirklich anstrengend! 30 km vor dem Ziel haben wir uns dann auf einen Parkplatz gestellt und erstmal ein paar Stunden geschlafen. Gegen halb 7 hat dann wieder der Wecker geklingelt und es ging weiter Richtung Rainbow Beach. Dort haben wir noch schnell vollgetankt, Autos um geräumt und sind dann zur Fähre gefahren. Freddy, das Auto von den anderen beiden, musste alleine auf dem Parkplatz zurückbleiben. Er hätte sicher nicht mal die Fahrt zur Fähre geschafft, denn nach 300m Schotterpiste ging es schlagartig in weichen Sand über. Also Vollgas und durch graben. Aber Willi hat es problemlos gemeistert und wir sind auf die Fähre gefahren. Die Überfahrt hat kaum 10 min gedauert und in der Zeit mussten wir die Luft von unseren Reifen lassen, damit wir auf dem Sand besseren Griff haben. Auf der Insel angekommen ging es gleich weiter mit Sand&#8230; man sah nur noch Sand und Meer und Sand und Meer und ein bisschen Wald&#8230; Traumhaft und aufregend, denn so viel Sand und dann auch noch zum drauf fahren, geil!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dann sind wir erstmal einige Kilometer am Stand entlang gefahren um dann irgendwann abzubiegen, ins Landesinnere. Dort kamen wir dann mit unglaublichen 7 km/h voran, denn es ging über Stock und Stein und Sand, durch Löcher und über Buckel und wieder durch tiefen Sand und über Wurzeln so dick wie Oberschenkel. Irgendwann dann kamen wir am wunderschönen Lake McKenzie an. Ein traumhaft blauer Süßwassersee umgeben von traumhaft weißem Sand. Das ist der schönste See der Insel und dementsprechend war auch viel los. Aber das hat uns kaum gestört. Wir waren schön baden und haben uns gesonnt. Dann ging es weiter zum zweiten und letzten Tagesziel, dem Wrack der „Maheno“. Dort wollten wir dann auch hinter einer kleinen Düne unser Zelt aufschlagen und übernachten. Nach einem kurzen Blick aufs Schiff haben wir noch etwas gegessen und sind dann bald ins Bett, denn die Nacht zuvor war nur sehr kurz und wir wollten zum Sonnenaufgang wieder aufstehen um ein paar tolle Fotos vom Wrack zu machen :) Also hat uns der Wecker mal wieder kurz nach 4 geweckt und dann sind wir los gelaufen. Es waren nur ca. 500m zu bewältigen. Wir konnten dann einen sehr schönen Sonnenaufgang genießen und sind, als die Sonne dann da war, erstmal wieder ins Bett gegangen ;) Halb 8 sind wir wieder raus und haben gefrühstückt, unser Camp abgebaut und sind weiter an der Ostküste nach Norden gefahren. Tina ist dann mal ein paar Kilometer gefahren, doch nach dem ersten größeren Buckel den sie übersehen hat hat sie dann das Steuer doch lieber wieder abgegeben. Es war glücklicherweise (noch) nichts passiert und Timo ist dann weitergefahren. Doch nobody is perfect und dann kam noch ein Buckel den wir zu spät gesehen haben. Den haben wir dann mit ordentlich Zunder durchgeackert und dabei hat sich leider unser Dachgepäckträger verabschiedet&#8230; Zum Glück ist er noch auf dem Dach geblieben! Denn wenn er runtergekommen wäre, hätte ja sonstwas passieren können&#8230; Aber ist er ja zum Glück nicht! ;) Aus dem kleinen Unglück folgte dann ein zweistündiger Zwangsstop am Strand, ohne Schatten und mit kommender Flut. Wir hatten aber mit Wasser und Sonnencreme vorgesorgt, also war das alles kein Problem. Die Jungs standen dann da und haben den Dachgepäckträger repariert, die Ladies saßen gemütlich im Auto, haben Tagebuch geschrieben und Rezepte ausgetauscht&#8230; Sie konnten aber nicht wirklich helfen, von daher war das OK.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nachdem wir einige schwere Sachen vom Dach ins Auto verlagert hatten und alles wieder fest war, ging die Fahrt dann weiter, denn wir wollten noch zum Indian Head, einem riesigen Felsen und Aussichtspunkt, und zum Ocean Lake. Als wir auf dem Indian Head standen, konnten wir im Wasser wunderbar Schildkröten, Rochen und Haie sehen, die in Fischschwärmen gejagt haben. Dann ging es weiter zum Ocean Lake, wo wir eigentlich baden wollten. Aber irgendwie wurden wir da enttäuscht, denn es gab keinen Strand, das Wasser war braun und das Gebiet um den See ist die Heimat einer giftigen Spinne. Also haben wir dort nur unsere Ananas gegessen und sind dann wieder am Strand ein Stück zurückgefahren bis zu einem Campingplatz wo wir die Nacht verbringen wollten. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einiges gesehen. Zunächst dachten wir, wir sehen einen Felsen mitten im Sand. Doch als wir daran vorbeifuhren zog ein übelkeitserregender Gestank ins Auto und bei genauerem Betrachten war der Felsen ein halb verwester Wal.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein paar hundert Meter weiter kamen wir zu einer riesigen Sanddüne, auf der wir unser Surfbrett ausprobieren wollten. Hat aber leider nicht geklappt, also haben wir so noch ein bisschen Spaß auf der Düne gehabt :) Danach gings dann wirklich zum Campingplatz, und auf dem Weg dorthin lief uns unser erster Dingo über den Weg. Das war schon irgendwie aufregend, denn überall wird vor denen gewarnt, weil es sein kann das sie Leute angreifen. Vor Jahren wurden auch schon Kinder verschleppt und leider getötet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Weg zum Campingplatz war dann teilweise recht überflutet und wir haben eine richtig schöne Dusche genommen, bei der sich fast unser vorderes Kennzeichen verabschiedet hätte. Aber nun ist es mit Kabelbindern ordentlich fest ;)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Endlich auf dem Campingplatz angekommen haben wir uns dann ein schönes Plätzchen ausgesucht und haben dort unser Nachtlager aufgeschlagen und Abendbrot gekocht, denn alle waren vom langen Tag hungrig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am nächsten Morgen ging es auch recht zeitig wieder aus den Federn, denn im Zelt und auch im Auto wird es frühs immer verdammt schnell warm, sodass man nicht wirklich lange schlafen kann. Also haben wir wieder alles im Auto verstaut und los ging es wieder Richtung Süden. Das Tagesendziel für heute war ein Campingplatz ziemlich weit im Süden, der Central Station. Wir wollten heute mal nicht die ganze Zeit am Strand entlang fahren, also ging es wieder durch eine Strecke im Landesinneren. Nach einiger Zeit fahren kamen wir an einer kleinen Tankstelle mitten im Nirgendwo an. Am ersten Tag haben wir auf dem Parkplatz beim Lake McKenzie $25 gefunden, die wir dort auf den Kopf gehauen haben. Für die Mädels gab es Brause und Eis, für die Jungs Bier und Eis ;) Man gönnt sich ja sonst nichts. Dann ging es weiter auf der Buckelpiste zu den „Champagne Pools“, der einzigen Stelle wo man unbesorgt im Meer baden kann. Dort genossen wir dann ein paar Stunden in der Sonne und im Meer. Die Champagne Pools sind zwei vom Meer durch Felsen abgetrennte Becken, in denen man ohne Probleme baden kann. Hin und wieder schlug mal eine Welle über die Felsen, aber das war ja gerade schön ;) Dann ging es weiter am Strand lang, so lange bis wir einen seltsamen Geruch vom Auto festgestellt haben. Also hieß es wieder anhalten und nachsehen. Das vordere linke Rad machte schon seit vielen Kilometern quietschende Geräusche und war auch sowas von heiß&#8230; man konnte schon Eier darauf braten. Also haben wir überlegt was wir machen. Tina hat uns dazu gedrängt das Rad abzuschrauben und nachzusehen. Das haben wir dann auch gemacht aber wir haben nichts feststellen können. Nur ein Radbolzen ist uns noch abgebrochen. Aber das ist halb so wild, immerhin haben wir noch 5 weitere. Also kam das Rad wieder dran und wir wollten eigentlich schon weiter, als Tina dann im Sand, versteckt hinter Büschen, zwei Regenrohre liegen sah, an denen noch ein schweineteurer Toyota Landcruiser Dachgepäckträger dran hing :) Dem armen Kollegen musste das gleiche passiert sein wie uns, denn die Halterungen waren verbogen und fast alle kaputt. Außer 2, die noch ganz akzeptabel waren. Die Entscheidung war schnell gefällt – das Ding muss aufs Dach, egal wie! Also haben die Mädels sich wieder zum Tagebuchschreiben ins Auto verzogen und die Jungs haben überlegt wie man das Teil am besten befestigt. Wir hatten einige Probleme die Schrauben zu lösen um die Halterungen auf unsere Dachbreite anzupassen. Als wir schon fast aufgegeben haben, kam Tina mit „haltet die Zange doch mal so hier&#8230;“ &#8211; und zack, eine Schraube nach der anderen hat sich gelöst&#8230; Wie peinlich für die Männer! Aber irgendwann waren alle Probleme gelöst und das Ding war auf dem Dach. Geil siehts aus! Der alte Dachgepäckträger liegt jetzt im Neuen und alles was aufs Dach gehört ebenso. Nach fast 3 Stunden Pause ging es dann weiter. Wir haben zwar unser Tagesziel nicht erreicht, aber wir sind noch an dem Schiffswrack vorbei und haben den Eli Creek bei Ebbe passiert (bei Flut wäre er zu tief). Dann haben wir uns wieder am Strand ein Plätzchen gesucht und haben die letzte Nacht verbracht. Vorher haben wir noch zwei weiter Dingos gesehen, die uns sogar gefolgt sind, wahrscheinlich weil sie was zu Fressen von uns haben wollten. Aber wir wollten die $3000 Strafe fürs Dingofüttern nicht riskieren :-P</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am nächsten Morgen sind wir dann aufgebrochen zu einem See, der zwar nicht wunderschön blau war, aber dafür beeindruckend blutrot! Dort waren wir dann auch gleich noch duschen und dann ging es zurück zur Fähre. Da Flut war konnten wir das letzte Stück nicht am Strand fahren und mussten über eine Inlandsstrecke ausweichen. Diese war jedoch aus Schotter und sowas von zerfahren, das man dachte man fährt auf einem übergroßen Waschbrett. Bei jedem Stein hatte man Angst sich einen Platten zu fahren, oder die Stoßdämpfer zu zerstören oder sonstwas&#8230; schreckliche Strecke! Und dann kam noch dieses nervende Quietschen vom Vorderreifen dazu. Irgendwann kamen wir jedoch heil am Strand an und die Fähre war gerade dabei abzulegen. Sie hat uns jedoch glücklicherweise noch gesehen und nur für uns nochmal umgedreht. Typisch Australien!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zurück auf dem Festland hieß es dann wieder Autos um räumen. Freddy war auch noch da und ganz. Wir sind dann noch schnell Tanken gefahren, haben Bilder ausgetauscht und die Finanzen geregelt ;) Dann ging es für uns auf die Suche nach einer Werkstatt. Die haben wir auch schnell gefunden, jedoch konnte uns erst am nächsten Tag geholfen werden. Es wurde aber ein Problem mit den Bremsen vermutet. Also sind wir am nächsten Tag wieder hin, gleich frühs halb 9. Die Nacht haben wir auf dem Parkplatz vor der Werkstatt geschlafen. Das war dann also heute, Donnerstag. Er hat unseren Willi auf die Hebebühne gestellt, das betroffene Rad abgeschraubt und uns die Bremsbeläge gezeigt. Und was haben wir gesehen? Nichts. War nämlich kein Belag mehr drauf. Also hat er uns zum nächsten Ersatzteilladen geschickt und wir sollten neue Beläge besorgen. Die hatten aber leider keine da, also mussten wir wieder zurück zur Werkstatt laufen und haben schon schlimmes vermutet. Der Mechaniker hat dann ein paar Mal rum telefoniert und hat Bremsbeläge bestellt. Die wurden per Kurier geliefert und wir sollten halb 3 nochmal wiederkommen. Wir waren auch pünktlich da, die Ersatzteile auch. Also hat er alles eingebaut, Räder wieder festgemacht und das Ende vom Lied ist nun eine $200 Rechnung&#8230; Aber was solls, ohne Bremsbeläge kann man nicht fahren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun starten wir endlich wieder durch Richtung Noosa. Morgen wollen wir dann in den Australia Zoo. Aber das ist eine andere Geschichte und dazu wird es sicher bald einen neuen Blogeintrag geben :)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bis dahin liebe Grüße von uns beiden aus Australien :)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Timo &amp; Tina</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">P.S.: Ihr findet natürlich wieder Bilder in der Fotogalerie und Videos bei T&amp;T – TV!</p>
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		<title>Whitsunday Islands Segeltour</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Australia]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie versprochen gibt es heute einen ausführlichen Beitrag von uns. Wir sind heute erst von unser Segeltour um die Whitsundays wiedergekommen und um es kurz vorweg zu nehmen: es war toll! Aber dazu dann gleich mehr. Fangen wir mal ganz vorne an. Also vor ca. zwei Wochen als wir unser Auto bekommen haben, haben wir [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Wie versprochen gibt es heute einen ausführlichen Beitrag von uns. Wir sind heute erst von unser Segeltour um die Whitsundays wiedergekommen und um es kurz vorweg zu nehmen: es war toll! Aber dazu dann gleich mehr. Fangen wir mal ganz vorne an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Also vor ca. zwei Wochen als wir unser Auto bekommen haben, haben wir auf unserem Tages-Parkplatz eine Gruppe deutscher Jungs kennen gelernt die uns erzählt haben, sie hätten einen deutsch stämmigen Kanadier kennen gelernt der sie eingeladen hat auf seinem Katamaran um die Whitsunday Islands zu segeln. Sie waren ganz aus dem Häuschen und freuten sich schon sehr darauf. Eines Abends war dann dieser offensichtlich großzügige Mann mit bei uns in der Runde. Sein Name war Klaus und er lebt schon seit 40 Jahren in Kanada. Eigentlich stammt er aus Hamburg aber als er Anfang 20 war hat er Deutschland den Rücken gekehrt und ist mit Zwischenstopp in Afrika nach Kanada ausgewandert. Nun, so haben auch wir beide Klaus kennen gelernt und auch wir wurden gefragt ob wir nicht auch mal mit ihm Segeln gehen wollen. Wir konnten natürlich nicht „nein“ sagen, so ein Angebot schlägt man nicht aus. Vor allem wenn man sich überlegt, das kommerzielle Segeltouren hier mindestens $400 kosten. Tina musste nurnoch auf ihrer Arbeit klar machen das sie erst ab Donnerstag wieder arbeitet und dann konnte es schon losgehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Geplant war eigentlich das wir am Montag los segeln und bis Mittwoch Abend oder Donnerstag Vormittag bleiben. Doch wir haben uns dann doch dafür entschieden das Florian aus Berlin auch noch mit uns beiden mitkommt. Da er auf einem Schiff arbeitet wäre er Montag erst 16 Uhr fertig gewesen und das ist zum rausfahren schon zu spät – da wird es fast dunkel. So haben wir also noch den einen Tag abgewartet und sind am Dienstag um 10 los gesegelt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als wir langsam in Richtung Whitsunday Islands gesegelt sind, haben wir uns in unserer Kabine gemütlich eingerichtet. Wir hatten die Koje Backbord-Achtern :D Für die Segler unter uns. Für alle anderen: hinten links.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Wind war an diesem Tag nicht sonderlich gut, deswegen sind wir eine ganze Weile mit Motor gesegelt und hatten nur das vordere Segel (die Fock) ausgerollt. Klaus hat uns einiges erklärt; worauf man beim Segel achten muss das es richtig steht, wie man Leinen „aufschiesst“, wie die Segel heißen, wie die Navigationsinstrumente funktionieren und wie man die Toilette benutzen muss ;) Das ist auf einem Schiff nämlich nicht immer so einfach. Dann waren wir alle mal dran mit Steuern. So haben wir uns dann also mit 3 – 6 Knoten fortbewegt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da der Wind nicht wirklich stark war und aus einer für uns ungünstigen Richtung kam, mussten wir ein paar mal kreuzen. Das heißt ein paar nautische Meilen in die eine Richtung fahren um den Wind  auszunutzen, dann Steuerrad in die andere Richtung einschlagen, Schiff drehen und das Segel von Backbord nach Steuerbord (oder umgekehrt) holen um den Wind dann in die andere Richtung nutzen zu können. So bewegt man sich also im Zick-Zack fort um an sein Ziel zu kommen. In unserem Fall war das eine Passage zwischen zwei Inseln.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Voller Hoffnung auf leckeren Fisch haben wir schon kurz hinter der Hafenausfahrt unsere beiden Schleppleinen ausgerollt um für das Abendessen was großes leckeres zu fangen. Aber irgendwie war das Anglerglück nicht mit uns und wir haben in all den Tagen nicht einen Fisch mit der Schleppleine gefangen :( Wirklich richtig ärgerlich! Zuvor hat Klaus mit den beiden anderen Berlinern und Mädels aus Stuttgart eine 120cm Spanische Makrele und noch eine 60cm gepunktete Makrele gefangen. Also mussten sich Timo und Florian abends noch hinstellen und mit normalen Angeln ein paar kleine Fische fangen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zuvor ging es Timo allerdings den ganzen Nachmittag flau im Magen rum. Er hat bestimmt 3 oder 4 Stunden nur auf dem Trampolin gelegen um die Übelkeit zu besiegen. Zwei Toast, Orangensaft und eine Banane sollten das Problem lösen.. Jedoch wurde und wurde es nicht besser. Da konnte nurnoch eins helfen: Kaugummis gegen akute Übelkeit und Brechreiz. Jedoch konnten die nicht halten was sie versprachen und bewirkten eher das Gegenteil :( Also wurde auch schnell noch der Magen ins Meer entleert. Dafür ging es ihm danach wieder sehr viel besser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am späten Nachmittag haben wir dann in Tongue Bay (Zungenbucht) geankert. Ziemlich bald ging dann auch die Sonne unter und ein wunderschöner Sternenhimmel kam zum Vorschein. Dazu noch Vollmond – herrlich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zum Abendessen gab es leckeren Schweinebraten den uns Florian gekocht hat. Er ist von Beruf Koch und kann das dadurch auch sehr gut ;) Dazu gab es Kartoffelbrei und Speckbohnen. Sehr lecker! Jedoch konnte Timo nicht so viel essen, weil sein Magen noch ziemlich zusammengezogen war, nachdem er den ganzen Tag nichts gegessen hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach dem Essen ging es ans Angeln. Die Reste vom Braten (vor allem Schwarte) wurden als Köder verwendet und die Angeln ausgeworfen. Nach kurzer Zeit zuckte die Sehne leicht, jedoch haben die Fische nur genascht und keiner hat sich im Köder verfangen. Also neuer Versuch. Diesmal hat es geklappt und wir konnten einen ca. 20cm großen Fisch aufs Boot holen. Jedoch war das viel zu wenig. Daran isst man sich ja hungrig. Also wurden die Angeln noch ein paar mal rein gehalten und gegen 11 Uhr abends hatten wir 6 Fische zusammen. Alle waren in ungefähr der selben Größe und sahen ganz lecker aus. Beim Ausnehmen und Säubern ist uns aber leider noch einer verschollen gegangen und in den Tiefen des Meeres verschwunden ;) Aber halb so wild, wir hatten ja noch 5 andere. Die wurden dann im Ganzen in den Kühlschrank gelegt um am nächsten Tag verarbeitet zu werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Mittwoch Morgen ging es früh aus den Federn. 4.25 Uhr hat der Wecker geklingelt, denn wir haben uns vorgenommen zum Sonnenaufgang am Whitehaven Beach zu sein – das erlebt man nur einmal und man hat die Garantie so ziemlich alleine zu sein. Also haben wir uns aus dem Bett gequält und sind mit dem Beiboot zum Strand gefahren. Mit Entsetzen mussten wir feststellen das gerade sehr starke Ebbe war, wahrscheinlich noch durch den Vollmond verstärkt. Wir kamen also mit dem Boot kaum 150m weit, dann mussten wir uns an Korallen festmachen. Weiter ca. 100m waren dann zu Fuß zu bewältigen. Das ist garnicht so einfach, überall waren Korallen, harte und weiche, und man wusste nie wo sich was im Sand versteckt, was gefährlich sein könnte – oder zumindest wehtut. Tina hatte dummerweise nur Flip-Flops dabei und die sind für solche Unterfangen denkbar ungeeignet. Timo hatte feste Schuhe an und musste Tina dann huckepack nehmen, damit sie halbwegs sicher und unverletzt zum Stand kommt. Einen Kratzer am Fuß hatte sie nämlich schon. Aber wir sind alle heil am Strand angekommen. Nach geschätzten 600m Weg über einen Hügel kamen wir dann am Nordende des Whitehaven Beach an und die Sonne begann gerade aufzugehen. Durch die Ebbe war der Strand mindestens 500m breit und unglaublich weich und weiß. Ein Traum! Der Sand war so fein, das er sogar quietscht wie Schnee wenn man darauf läuft.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Leider waren wir nicht die einzigen am Strand wie erhofft. Eine riesige Armee von Soldier Crabs (Soldatenkrebsen) gesellte sich zu uns. Aber die haben nicht so gestört ;) Immerhin sind sie nur so groß wie eine etwas dickere Haselnuss und sind sowieso vor uns weggelaufen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dann kam die Sonne langsam hinter einer Insel vor. Ein Sonnenaufgang wie aus dem Bilderbuch, soviel steht fest. Das Paradies auf Erden. Zum Beweis seht ihr ja die Bilder ;)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Ebbe hatte einen kleinen See zurückgelassen in dem wir ein paar Stachelrochen sehen konnten. Keine großen, nur etwa so groß wie ein Abendbrot-Teller. Wir sind dann alle zusammen zurückgegangen bis zu einer Wegzweigung, an der ein anderer Weg zu einem Aussichtspunkt führte. Klaus und Florian waren dort schon, also sind wir beiden allein noch 500m weiter gegangen und die anderen beiden sind schon zurück zum Beiboot.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf dem Aussichtspunkt angekommen konnten wir eine wunderbare Aussicht über den ganzen Strand genießen. Die Sonne spiegelte sich im türkis blauen Wasser und langsam wurde es auch immer wärmer. Wir wurden zwar von lästigen Sandflöhen geärgert aber die Aussicht entschädigte für alles. Leider saß uns die Zeit ein bisschen im Nacken und wir mussten zurück zum Boot, denn wir wollten ja weiter segeln. Also enterten wir zunächst das Beiboot, das Klaus und Florian inzwischen an den Strand geholt hatten. Es war schon wieder genug Wasser da um paddeln zu können. Kurz nach dem Ablegen haben wir noch einen kleinen Riffhai gesehen. Für uns ungefährlich, er war nur etwa 40 cm lang. Zurück auf dem Schiff haben wir erstmal gefrühstückt. Es gab Rührei mit Schinken und dazu Toast, Florian hat wieder gekocht und alles super hinbekommen. Danach ging es los, aber wir sind nicht sehr weit gefahren. Nur um eine Landzunge herum und dann noch ein paar wenige Meilen und wir haben einen guten Ankerpunkt gefunden. Zumindest dachten wir das. Denn nach ein paar Minuten kam ein Schlauchboot angefahren und hat uns gebeten den Ankerpunkt zu wechseln. An dem Stück Strand was vor uns lag sollte ein Fotoshooting gemacht werden und da waren wir im Weg. Als Entschädigung für die Mühe versprach er uns eine Flasche Wein. Es war kein Problem für uns, wir waren ja gerade erst angekommen, also fuhren wir einfach 500m weiter und ankerten erneut. Hier konnten wir dann auch stehen bleiben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da jetzt im November die Quallensaison beginnt wird empfohlen nicht ohne sogenannte Stingersuits ins Wasser zu gehen. Das sind einfach nur dünne Ganzkörperanzüge die vor Verbrennungen durch Quallen schützen. Zumindest am größten Teil des Körpers, Hände und Füße sind nicht geschützt und der Kopf auch nicht. Aber es waren eh keine Quallen zu sehen. Wir haben die Anzüge aber lieber trotzdem angezogen. Sicher ist sicher – und zudem sehen die Dinger auch noch extreeeem sexy aus :-D</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir haben uns dann ein paar Stunden am Strand, bzw. im Wasser aufgehalten und das wunderschöne Wasser und Wetter genossen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am späten Vormittag lichteten wir den Anker und fuhren Richtung Norden. Eins fehlte jedoch: die versprochene Flasche Wein. Wir wussten von welchem Schiff das Schlauchboot kam und sind dann einfach mal vorbeigefahren und haben angefragt wo denn unser Wein bleibt ;) Dieses Schiff war schon von außen betrachtet einfach nur ein Traum! Die „Princess Iluka“ war eine wunderschöne Luxusyacht – dunkelblauer Rumpf, silbergrauer Aufbau und mit Sicherheit mehrere Millionen schwer. Da tut eine Flasche Wein ja nicht weh ;) Das Schlauchboot von Zuvor fuhr gerade neben dem Schiff und wir fragten an wegen dem Wein. Ohne ein Murren fuhr er los und holte uns einen 1999er Rotwein. Die lassen sich nicht lumpen! Dankend drehten wir ab und gingen auf Kurs um weiter zukommen. Getrunken haben wir den Wein aber leider nicht, das bleibt dem Kapitän vorbehalten ;)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dieser Tag war noch gemütlicher. Der Wind war ziemlich langsam unterwegs und nur ab und zu kam mal eine Böe. Wir setzten dennoch Fock und Hauptsegel und glitten gemütlich über das Meer. Timo ging es richtig gut, wahrscheinlich weil er selbst fast die ganze Zeit gesteuert hat. 5 Knoten war an diesem Tag die Spitzengeschwindigkeit, aber meistens fuhren wir mit ca. 3 Knoten. Also eine gemütliche Tour ;)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Schleppleinen haben wir auch direkt raus gehangen als wir losgefahren sind, aber auch an diesem Tag biss kein einziger Fisch :( In der Ferne sahen wir immer wieder Fischschwärme und springende Fische, aber an unseren Ködern hat sich keiner vergriffen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Vorbei an einigen Inseln, Passagen und schönen Buchten erreichten wir eine Landspitze hinter der wir den Kurs ändern mussten um zu unserem geplanten Ankerpunkt zu gelangen. Vor der Landspitze trafen sich offenbar ein paar Strömungen und verschiedene Winde und wirbelten das Meer mächtig auf. Wellen kamen aus allen Richtungen und auch Flecken an denen das Meer scheinbar stillzustehen schien waren zu sehen. Sah wirklich verrückt aus! Und das seltsamste war, dass es so aussah als würden wir uns garnicht bewegen, obwohl wir mit 5 Knoten unterwegs waren. Aber wir sind zum Glück nicht in Gefahr geraten und sicher durchgekommen. War nur etwas schaukelig ;) Einer der Felsen die ihr auf den Bildern seht, sieht aus wie ein kleines Hundchen. Also strengt eure Augen an und findet es ;) Eine schöne Laune der Natur.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf dem Weg zu unserem Ankerplatz mussten wir noch vorbei an zwei Riffen die Schiffen durchaus gefährlich werden können, vor allem bei Ebbe. War aber alles kein Problem, Timo war im Steuern schon erfahren ;) Wir ankerten dann vor einem Strand, der bei Flut nahezu vollständig bedeckt ist. Bei Niedrigwasser ist er etwa 500m lang und gehört zu einer kleinen Insel. Nachdem wir uns an einer Boje festgemacht haben schlüpften wir noch einmal in unsere Stingersuits und schnappten uns Schorchelausrüstung. Um uns herum lag nämlich ein Riff und das wollten wir sehen. Das Beiboot wurde also nochmal zu Wasser gelassen und wir fuhren in Richtung Strand um von dort aus zu schwimmen. Das Riff begann keine 10m vom Ufer, sodass wir nicht lange schwimmen mussten. Wir haben einige schöne Korallen und Fische gesehen. Einige waren uns auch schon aus Cairns bekannt, als wir vor Green Island schnorcheln waren. Aber das Wasser war hier recht kühl und es war auch schon später Nachmittag. Wir sind also nicht so lang im Wasser geblieben und bald wieder zurück aufs Schiff. Wir hatten leider immer noch keinen Fisch zum Abendessen, also mussten wir nochmal die Angeln auswerfen um etwas essbares zu fangen. Eigentlich war angeln dort verboten, weil es Nationalparkgebiet ist, aber wir hatten nunmal Hunger und erwischt wurden wir auch nicht ;) Leider war die Ausbeute aber nicht allzu groß. Nur zwei barschartige Fische, nicht länger als 30cm. Aber immerhin kamen 4 Filets raus, d.h. für jeden eins zum Abendbrot. Dazu gab es Reis und Gemüse :) Tina ging es an diesem Abend nicht sonderlich gut. Wir waren in keiner schützenden Bucht und somit war es recht aufgewühlt unter uns. Aber eine Reiseübelkeitstablette und Schlaf hat die Übelkeit besiegt. Soweit wie bei Timo am Vortag kam es glücklicherweise nicht ;)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am nächsten Morgen fuhren wir schon halb 7 los, weil wir noch ein paar Meilen vor uns hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Was wirklich spannendes ist nicht passiert. Beim Schleppangeln waren wir immernoch erfolglos – warum nur? Was machen wir falsch?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gegen 11 Uhr waren wir wieder im Hafen. Dann hieß es noch Sachen zusammenpacken, aufräumen und Kabinen saubermachen. Zum Schluss wurde noch das Deck abgespült und geschrubbt wenn nötig. Dann war unser Segeltrip leider schon vorbei. Es hat wirklich richtig viel Spaß gemacht. Wir haben viele neue Sachen gesehen und erlebt, das erlebt man nicht oft. Wir hatten außerdem das Glück, das wir richtig gesegelt sind. Wir haben viele Touristen &#8211; „Segelboote“ gesehen, die fast nur mit Motor gefahren sind. Wenn wir dafür jeder ein paar Hunderter gelassen hätten, wären wir sicher sehr verärgert gewesen. Wir hatten also einfach mal wieder viel Glück :)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jetzt wo wir wieder an Land sind geht uns die Bewegung des Schiffs noch nicht so richtig aus dem Kopf. Wenn wir irgendwo still stehen oder sitzen denkt unser Gleichgewicht immernoch das wir auf dem Meer sind :-D Also irgendwie fühlen wir uns von unserem eigenen Körper veräppelt und denken wir schwanken. Aber das wird sich bald geben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das war wahrscheinlich der längste Blogeintrag bisher. Also wir hoffen er macht Spaß beim lesen ;)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bis bald und genießt die Bilder. Bald kommen auch noch Videos dazu!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Timo &amp; Tina.</p>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 04:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war der große Tag. Um 8 Uhr hatten wir einen Termin in der Werkstatt um uns eine Plakette für eine Sitzmodifikation (es waren mal 8 und nun sind es nur noch 5) anbringen zu lassen. Als wir dort ankamen haben sie uns gesagt, dass momentan keine solche blaue Plakette da ist und das sie [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Gestern war der große Tag. Um 8 Uhr hatten wir einen Termin in der Werkstatt um uns eine Plakette für eine Sitzmodifikation (es waren mal 8 und nun sind es nur noch 5) anbringen zu lassen. Als wir dort ankamen haben sie uns gesagt, dass momentan keine solche blaue Plakette da ist und das sie sie erst kaufen müssen. Also sollten wir halb 11 wieder kommen. Da wir eh nicht mit dem Auto fahren konnten sind wir zu Fuß los zum nächsten Elektronikhandel und haben dort ein Spannungswandler gekauft. Ein Stückchen weiter entdeckten wir noch eine Tankstelle mit Selbstwaschanlage und alle möglichen Läden. Dort kauften wir dann noch solche Sachen wie zum Beispiel Kissen und Bezüge (das war ein ganz billiger Laden :D ) und vieles mehr.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zurück in der Werkstatt kamen wir dann mit einigen Tüten an :D Das muss ausgesehen haben&#8230; Wir mussten dann noch eine gute Stunde warten bis wir Willi endlich mit Plakette wieder hatten. Gleich darauf sind wir in die  Werkstatt wo wir die Roadcertification gemacht haben. Da nun auch die Plakette vorhanden war hat Willi alles bestanden :)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Daraufhin folgte der nächste und schwerste Schritt: in die Anmeldestelle und die Nummernschilder bekommen. Die Frau am Schalter musste einige male in die Motorhaube schauen um noch alle möglichen Details aufzuschreiben. Ein großes Problem hatten wir noch, weswegen wir auch ein wenig zittrige Knie hatten. Willi wurde vor langer Zeit aus Japan importiert und auf den letzten Zulassungspapieren steht immer nur das Baujahr darauf. Kein Monat und nichts, was leider in Queensland erforderlich ist. Die Schalterfrau schaute zuerst in einem Buch nach, indem alle Modellreihen von Fahrzeuge darin stehen, doch da war Willi nicht drin :( Sie sagte sie brauch die Bestätigung, dass das Auto von ´88 ist, sonst kann sie es nicht zulassen&#8230; da dachten wir schon, dass es nicht klappt. Dann schaute sie noch einmal in einer Datenbank und fing dann an alles in den Computer zu tippen. Ein gutes Zeichen?! Als sie uns dann sagte das sie einfach nur 1988 hinschreibt und das i.O. Ist hatten wir beide ein riesiges Grinsen auf dem Gesicht. Wenig später konnten wir dann die Kennzeichen in der Hand halten :) *Jippi*</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aber das ist ja noch nicht alles&#8230;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach der erfolgreichen Anmeldung haben wir Willi erstmal an einer Tankstelle ausgesaugt und gewaschen, da sah er dann schon mal gut aus!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dann sind wir in einen Baumarkt gefahren, den wir vorher schon gefunden hatten. Dort suchten wir ein passendes Brett für ein Bett, was wir uns bauen wollten/mussten, da wir ja jetzt nicht mehr im Hostel wohnen. Man muss aber dazu sagen, dass unser einziges Werkzeug ein Schraubenzieher ist :D Bei dem Gedanken mussten wir selbst schon ein bisschen grinsen. Wir hatten zwar eine Vorstellung wie wir das alles haben wollen, wussten es aber nicht richtig umzusetzten. Ein australischer Mitarbeiter hat dann auch einen Blick mit auf Willi geworfen und hat mit geplant.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Baumarkt gab es Holzreste, die nur $10 gekostet haben, so eine Platte wollten wir haben! Als wir gerade beim Aussuchen waren kam ein (offensichtlich) oft kommender Kunde und hörte kurz mit zu. Dann fragt er uns: „Where are you guys from?“ „From Germany“ sagten wir&#8230; daraufhin sagte er: „Ich bin Österreicher&#8230; wollt ihr mit zu mir nach Hause kommen? Ich bau euch euer Bett wenn ihr wollt.“ :) ohhh mein Gott? Soll das jetzt ein Witz sein? Aber nein, es war kein Witz, er packte unsere Platte auf sein Auto und wir folgten ihm. Ach ja&#8230; und da wir kein Bargeld mehr hatten wollte Tina die Platte ($10) mit der Karte bezahlen und da sagten die Mitarbeiter an der Kasse: das ist euer Weihnachtsgeschenk!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Solche Zufälle! Wunderbar :)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Kurz darauf waren wir bei Gert zu Hause und dann gings gleich los. Alles Zeug aus dem Auto geladen, einen Plan gemacht und los ging es. Gert hatte noch einiges Holz bei sich, Schrauben und alle Geräte&#8230; er war nämlich gelernter Zimmermann :D</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schnell war ein grobes Gestell da, doch dann haben wir den Plan doch wieder geändert und es wurde nochmal was auseinander gesägt. Dann war das Holz für das Gestell alle und Timo ist mit Gert nochmal zu Baumarkt und hat noch 2 Holzleisten und Klipse für unsere verschiebbaren Balken gekauft. Das hat zusammen $35 gekostet. Ein ziemlich billiges Bett!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als die Männer zurück waren ging es weiter&#8230; endlich war die Grundplatte auf dem Gestell angeschraubt und nichts wackelte mehr :) Daran befestigt sind noch zwei weitere Platten, die mit Scharnieren zusammengehalten werden. Darunter sind weitere Holzbalken, die die vorderen Platten befestigen. Hört sich vielleicht etwas kompliziert an, aber es ist einfach und ihr könnt ja auch den Fotos gucken :) Jedenfalls haben wir jetzt ein Bett, dass man nach belieben zusammen klappen kann, was 1.30m x 1.80m groß ist und unsere Luftmatratze passt super darauf. Ach ja&#8230; und unter dem Bett haben wir noch jede Menge Platz für unsere ganzen Sachen!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als alles fertig war, wir mit aufgeräumt hatten und unsere Sachen alle wieder im Auto waren haben wir noch ein Bier mit Gert getrunken und dann wollten wir gerade los, da sagt er: sagt mal mögt ihr Fisch? Da hat er uns noch mit zu seinem zweiten Haus genommen und dort hat er uns noch 2 Tüten selbst gefangenen Delikatessenfisch gegeben (Korallenforelle) :) Und das alles für umsonst! Das zweite Haus gehört seinem Kumpel, der gerade eine Segeltour um die Welt macht und er passt quasi darauf auf. Das Haus hat 6 Schlafzimmer, 3 Bäder, 2 Whirlpools usw&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dann hat er uns noch einen einsamen Strand verraten, an dem man wunderbar campen kann. Also sind wir dahin gefahren, konnten gerade noch im Hellen unsere Bett umbauen und die Luftmatratze aufblasen und dann haben wir im Dunklen gekocht :D</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es gab Reis mit einem Gemüsemix aus Tomaten, Paprika und Zuccini und dazu den Fisch gebraten :) LEEEECKER!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dann gings nach diesem wirklich aufregenden und glücklichen Tag schnell ins neue Bett. Ein kleines Problem hatten wir dann noch: wenn man auf der Luftmatratze liegt und diese voll aufgepumpt ist, ist bis zur Decke von Wille vielleicht noch 20 cm Platz, von unserer Nasenspitze :D</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aber es ist echt gemütlich :)</p>
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		<title>Bye Bye Townsville, Hello Airlie Beach</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Airlie Beach]]></category>
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		<description><![CDATA[Am letztem Sonntag sind wir nun umgezogen, ins wunderschöne Airlie Beach. Endlich konnten wir Townsville verlassen. Gefallen hat es uns da nun wirklich nicht. Und Arbeit gab es für uns auch keine. Also gut das wir weg sind. Hier in Airlie Beach gefällt es uns viel besser, ein schönes kleines Städtchen direkt am Meer mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letztem Sonntag sind wir nun umgezogen, ins wunderschöne Airlie Beach. Endlich konnten wir Townsville verlassen. Gefallen hat es uns da nun wirklich nicht. Und Arbeit gab es für uns auch keine. Also gut das wir weg sind. Hier in Airlie Beach gefällt es uns viel besser, ein schönes kleines Städtchen direkt am Meer mit hunderten von Segelbooten die hier vor Anker liegen.</p>
<p>Hier sollte es nun doch endlich mal klappen mit Arbeit. Die Aussichten sind auch nicht schlecht bis jetzt, aber fest steht noch nichts. Vielleicht klappt es bei Tina in einem Fish&amp;Chips Imbiss und bei Timo bei Europcar als (sexy) Car-washer :p</p>
<p>Unser &#8220;Traumauto&#8221; haben wir hier auch schon gesehen. Einen Mitsubishi Pajero. Auch Probegefahren sind wir schon :) Wäre echt toll, wenn sich die drei netten Schweden für uns entscheiden würden ;)</p>
<p>Aber das steht noch in den Sternen. Wir werden euch aber sicher auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Sobald etwas passiert ist werden wir wieder was von uns hören lassen ;)</p>
<p>Bis bald,</p>
<p>Timo &amp; Tina</p>
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		<title>Neues von uns Farmern</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 10:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir sind inzwischen schon 3 Wochen hier und man kann sagen, die Zeit bis jetzt verging wie im Flug! Ständig erlebt man was Neues und die Tage rasen nur so an einem vorbei. Allerdings merken wir auch das wir es nicht gewohnt sind jeden Tag zwischen um 6 und halb 7 aufzustehen um dann meistens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir sind inzwischen schon 3 Wochen hier und man kann sagen, die Zeit bis jetzt verging wie im Flug! Ständig erlebt man was Neues und die Tage rasen nur so an einem vorbei. Allerdings merken wir auch das wir es nicht gewohnt sind jeden Tag zwischen um 6 und halb 7 aufzustehen um dann meistens recht hart zu arbeiten. Erst werden die Tiere gefüttert, und dann wird erledigt was anfällt. Zäune reparieren, Beton machen, Steine oder Sand holen fahren, Rinder treiben, Löcher graben, Pressluft-Hämmern, Sachen mit Farbe besprühen, … man könnte noch so viel aufzählen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Natürlich versuchen wir auch immer so viele Bilder wie möglich zu machen um euch auch mal etwas von unserem Leben hier zeigen zu können.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wenn ihr also auf unsere <a href="http://www.tandtfaraway.com/fotogalerie">Fotogalerie</a><span style="text-decoration: none;"> </span><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">klickt könnt ihr ein paar neue Bilder betrachten. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">Unserer Zeit hier geht allerdings bald zu Ende. Auch wenn es anstrengend ist, ist es doch irgendwie schade. Aber wir müssen weiter, wir wollen auch noch den ganzen Rest von diesem riesigen Land sehen und die Zeit sitzt uns bald im Nacken wenn wir zu Weihnachten und Silvester in Sydney sein wollen. Und vorher müssen wir noch mehr arbeiten und wollen uns noch einiges angucken. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">Übrigens, das Land auf dem wir sind ist 180 km² </span></span><span style="color: #000000;"><em><span style="text-decoration: none;">größer </span></em></span><span style="color: #000000;"><span style="font-style: normal;"><span style="text-decoration: none;">als Erfurt. Ist schon echt beeindruckend. </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-style: normal;"><span style="text-decoration: none;">Nun gut, viel Spaß mit den neuen Bildern. Wenn wir wieder in der Stadt sind gibt es sicher wieder einen längeren Blogeintrag. Wir freuen uns über Kommentare und eMails :) </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-style: normal;"><span style="text-decoration: none;">Bis dahin, </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-style: normal;"><span style="text-decoration: none;">Timo &amp; Tina</span></span></span></p>
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		<title>Gilberton Farm</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 02:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag mussten wir bei Zeiten aufstehen, denn halb 9 kamen Lyn und Anna und haben uns vom Hostel abgeholt. Nachdem alle Sachen verstaut waren und wir noch Ben (Lyn´s Schwiegersohn) eingesammelt hatten, haben wir noch ein paar kleinere Wege erledigt und dann ging´s los Richtung Gilberton  Farm. Die erste Zeit waren die Straßen noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag mussten wir bei Zeiten aufstehen, denn halb 9 kamen Lyn und Anna und haben uns vom Hostel abgeholt. Nachdem alle Sachen verstaut waren und wir noch Ben (Lyn´s Schwiegersohn) eingesammelt hatten, haben wir noch ein paar kleinere Wege erledigt und dann ging´s los Richtung Gilberton  Farm. Die erste Zeit waren die Straßen noch voll betoniert, dann nur noch zur Hälfte, sodass man einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen musste und nachdem wir dann eine Mittagspause an einem Roadhouse gemacht haben, was die kleinste Bar der Welt beherbergte, gab es nur noch rote Sandstraßen ohne Asphalt. Viele Kängurus haben wir auf der Fahrt gesehen, jedoch leider mehr tot als lebendig :(</p>
<p>Nachdem wir Ben auf seiner Farm abgesetzt hatten sind wir noch zu Anna´s Großeltern gefahren und haben dort was abgegeben und dann endlich zu unserem neuen zu Hause. Zwischendurch mussten wir noch hautnahe miterleben, wie ein armes Känguru zwischen die Räder des Jeep gekommen ist (ich, Tina, will es bitte nicht nochmal erleben!). Angekommen auf der Farm lernten wir gleich Bobbie Bear (ein Goldsucher und Freud der Familie) und Ashley (Lyn´s Sohn) kennen.</p>
<p>Schnell haben wir unsere Sachen in unserer neuen Unterkunft verstaut und unser Duschzeug geschnappt und ab ging´s zum Haupthaus, ca. 300m von hier entfernt. Nachdem wir uns erfrischt hatten gab es dann auch schon Abendbrot und dann gings relativ schnell ins Bett, denn wir hatten eine 7-stündige Fahrt hinter uns. Wir schlafen in einer Art Container, in dem viele einzelne Zimmer sind. Bobbie wohnt auch in so einer Wohnung. Die Toilette ist von ein paar Wellblechplatten umgeben und um warm zu Duschen machen wir uns jeden Tag ein Feuer an :) etwas spartanisch, aber irgendwie cool :)</p>
<p>Am ersten Tag haben wir uns ein bisschen auf der Farm umgeschaut, aber längst nicht alles gesehen, denn sie ist knapp 45000 ha groß :-O !</p>
<p>Wir haben schon verdammt viel erlebt hier, Timo fährt immer mit dem Motorrad, Tina hat Quadfahren gelernt. Damit treiben wir immer die Kühe auf ihre Weide :)</p>
<p>Dann haben wir schon einige male mit Anna Zäune repariert, haben Schweine und Hühner gefüttert und und und&#8230; Abends fallen wir immer wie Steine ins Bett, denn es geht jeden früh so zwischen 6 und 7 Uhr aus dem Bett.</p>
<p>Unser Tagesablauf sieht meist wie folgt aus: Frühs Aufstehen, dann nur schnell Zähne putzen, anziehen und dann geht zum Frühstück zu Lyn nach Hause. Nach dem Essen werden die ersten Dinge erledigt, wie Schweine und Hühner füttern, Kühe auf die Weide bringen und so weiter und dann gibt’s die erste kleine Pause, diese nennt sich „Smoko“. Da gibt es dann ein paar Plätzchcen und Kaffee oder Tee. Nach dem Smoko geht’s dann weiter mit der Arbeit bis zum Mittagessen. Dann ist der größte Teil des Tages geschafft und alle sind ziemlich erschöpft, deswegen gibt’s dann noch eine Stunde Mittagsruhe oder wie sie hier sagen „Granninap“ (Omanickerchen). Am Nachmittag werden dann die Kühe wieder zurück getrieben und zwischen 5 und 6 heizen wir oder Bobbie das Wasser für die Dusche an. Wenn dann alle sauber und frisch sind fahren wir mit unserem tollen roten Jeep (er ist wirklich toll, hat aber keine Fahrertür mehr, keine Frontscheibe, keine Spiegel und vieles mehr) zu Lyn und dann sitzen alle noch zusammen und trinken Bier oder Cola mit Rum. Spätestens um 10 sind wir dann in unserem Bettchen und schlafen tief und fest. Dabei müssen wir uns manchmal echt eng zusammen kuscheln, weil die Nächte hier verdammt kalt werden können. In der ersten Nacht hatten wir so zwischen 6 und 8 °C! <strong>*</strong>bibber<strong>* </strong></p>
<p>Zwei größere Highlights haben wir hier jetzt schon miterleben dürfen. Das erste war am Mittwoch, den 16. September. An dem Tag war die Nacht schon etwas eher zu Ende, so gegen 4 Uhr&#8230; ohhh mein Gott – das war früh! Nachdem wir ein bisschen was zum Frühstück zu uns genommen hatten ging es dann auch schon los zu einem Gehege (ca. 30 km von hier entfernt), wo die ganzen Bullen, die verkauft werden sollten, standen. Dort standen dann auch schon 2 Road Trains und haben auf die Beladung gewartet. Der eine hatte 3 Hänger dran, die auch noch zwei Decks hatten. Rieeesig! Nachdem der erste Truck in Position gebracht war haben alle die Bullen durch einen schmalen Eingang hinein getrieben. Wenn es nicht weiter ging mussten die Bullen wieder angetrieben werden, da hat Timo dann immer mit geholfen und Tina hatte die Aufgabe alles Vieh zu zählen, was in die Hänger kam. Am Ende waren dann 235 Bullen verladen. Lyn, Timo und Tina fuhren dann ein Stück voraus um an einer geeigneten Stelle noch einen guten Schnappschuss von dem langen Zug zu machen. Außerdem war an dieser Stelle die steilste Steigung auf der gesammten Strecke und es war nicht ganz sicher, ob der Truck dies mit alles Hängern dran bewältigen kann. Aber er hat es geschafft. Nachdem er oben angekommen war hat er angehalten und wir haben geschaut, ob alle Bullen noch wohlauf waren, denn durch die Steigung der Straße haben sie sich nach hinten gedrängt und es hätte sein können, dass das hinterste Tier eingequetscht gewesen wäre. Jedoch waren alle gesund und munter. Also haben wir uns von den Fahrern verabschiedet und durften noch einen kurzen Blick in das „Wohnzimmer“ des Trucks werfen (gigantisch – ein großes Bett, sogar eine Mikrowelle und ein Fernseher an Board und riesig Platz um die Sitze) und dann ging die Fahrt für die Tiere weiter und wir haben unser verdienten Smoko bei den Großeltern gemacht.</p>
<p>Das zweite Highlight war dann gestern, am 17. September. Wir konnten uns erst einmal ein bisschen erholen und „ausschlafen“ bis um 7 ;) und dann gabs schnell Frühstück und schon gings wieder los. Auf dem Tagesplan stand die Weaners, die diesjährig geborenen Rinder mit Wurmkuren etc zu versorgen. Anna und Rob haben die Tiere im Voraus sortiert und Lyn hat mit uns dann alles vorbereitet. Zuerst kam die einzige Kuh mit Hörnern aus dieser Herde an die Reihe. Sie hatte es am schwersten an diesem Tag&#8230;. sie musste ihre Hörner lassen (was kein schöner Anblick war) dann bekam sie noch ein Branding (ein Brandzeichen) mit ihrem Geburtsjahr, eine Wurmkur und die langen Schwanzhaare wurden entfernt. Danach waren alle anderen jungen Rinder an der Reihe. Timo hat immer die Tür geöffnet, Lyn hat die nächsten Rinder hereingetrieben, Rob hat von der ersten Kuh den Kopf eingeklemmt, damit sie in dem Gatter nicht wie wild umher rennen und dann ging´s los. Timo hat die langen Schwanzhaare abgeschnitten, Rob hat ihnen eine Spritze und die Wurmkur verpasst, Lyn hat, wenn noch nicht vorhanden eine Ohrmarke ins Ohr geschossen und Tina hatte die Aufgabe die „Pistole“ immer wieder mit neuen Marken zu laden. Bei den letzten Tieren durfte Tina dann auch mit schießen :).</p>
<p>Als dann alle Tiere versorgt waren haben wir sie mit Rob nachmittags ca. 5 km weit auf eine Weide getrieben. Timo ist meist an der Seite oder mit Tina am Ende gefahren und Rob hat die Herde geleitet und uns immer Zeichen gegeben, was wir zu tun haben. Tina ist am Ende immer wieder eine etwas kleinere Kuh aufgefallen, die immer und immer wieder am Ende gelaufen ist. Da sie mir immer wieder aufgefallen ist, hab ich ihr dann einen Namen gegeben: „Berta“ :D</p>
<p>Dieses Wochenende sind wir mal die „Manager“ der Farm, denn Rob und Lyn sind weggefahren, um neue Bullen auszusuchen. Anna ist bei ihrer Schwester auf der Farm, da sie mit ihrem Mann in die Stadt gefahren ist. So sind wir hier ganz alleine, nur Bobbie ist da, aber auch nur abends, denn tagsüber sucht er nach Gold. So ist Timo das Wochenende mal nur Timo und nicht, wie Rob ihn immer nennt: Häääns, Micky, Alex und so weiter :D und Tina kann ihr Diesel (Cola&amp;Bier) trinken ohne Blicke des Zweifels zu ernten :D</p>
<p>Das waren die ersten Eindrücke von unserem neuen Farmleben und wir sind gespannt, was wir noch alles machen und erleben dürfen!</p>
<p>Bis bald,</p>
<p>Timo &amp; Tina</p>
<p>P.S.: Wir haben auch neue Bilder und Videos hochgeladen!</p>
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		<title>Bye Bye Townsville, Hello Outback</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 01:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo ihr zu Hause :) Nach tagelanger Jobsuche ohne Erfolg haben wir einen kleinen unscheinbaren Zettel am schwarzen Brett in unserem Hostel gefunden. &#8220;Work availabe&#8221;, 7h westlich von Townsville, mitten im Outback auf einer Rinderfarm. Nach kurzem hin und her Überlegen haben wir einfach mal angerufen und gefragt, ob noch Leute gebraucht werden. Das Angebot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr zu Hause :)</p>
<p>Nach tagelanger Jobsuche ohne Erfolg haben wir einen kleinen unscheinbaren Zettel am schwarzen Brett in unserem Hostel gefunden. &#8220;Work availabe&#8221;, 7h westlich von Townsville, mitten im Outback auf einer Rinderfarm. Nach kurzem hin und her Überlegen haben wir einfach mal angerufen und gefragt, ob noch Leute gebraucht werden.</p>
<p>Das Angebot war freie Unterkunft und Verpflegung und jede Woche noch etwas Geld dazu. Klingt also ganz gut :)</p>
<p>Timo hatte dann die nette Farmerfrau Lyn an der Strippe und nach 10 Minuten Telefonat war schon fast alles geklärt. Die Farm liegt etwa 400km im Landesinneren. Mit ca. 4000 Kühen zählt sie aber noch zu den kleineren Farmen. Auf der Farm lebt Lyn mit ihrem Mann Rob und ihren 3 Kindern (16, 20 und 21 Jahre alt).</p>
<p>Heute, Mittwoch, haben wir uns mit Lyn und ihrer Jüngsten Anna getroffen um alles zu besprechen. Morgen früh wird es dann sicherlich sehr früh losgehen&#8230;</p>
<p>400km von der Küste entfernt heißt: Outback, Steppe, Isolation, kein Handyempfang, usw&#8230; Die nächst größere Stadt ist Townsville. Für uns Mitteleuropäer unvorstellbar!</p>
<p>Wahrscheinlich bleiben wir 4 Wochen bei der Familie. Lyn hat uns aber schon versichert, dass alle Backpacker die sie bis jetzt da hatten am Ende garnicht mehr weg wollten. Also mal sehen was aus den 4 Wochen wird ;)</p>
<p>Also, da wir jetzt wahrscheinlich erstmal nicht jeden Tag zu McDonalds können um zu Surfen und eMails zu schreiben, sagen wir bis auf weiteres &#8220;See ya, Mate!&#8221;</p>
<p>Trotzdem freuen wir uns auf Mails und Kommentare auf unserer Seite! Wir können ja dann danach wieder öfter schreiben. Auf der Farm gibt es zwar offensichtlich Internet (haben schon eine eMail von Lyn bekommen), aber wer weiß ob wir überhaupt Lust und Zeit haben das zu nutzen ;)</p>
<p>Also bis später,</p>
<p>Timo &amp; Tina</p>
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		<title>Bye Bye Cairns, Hello Townsville</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 03:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[travel]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, den 27. August sind wir so gegen 10 Uhr aus unserem Hostel ausgecheckt, noch ein paar letzte Erinnerungsbilder geschossen und sind dann Richtung Reef Fleet Terminal gelaufen, von wo unser Greyhoundbus abfuhr. Nun hieß es die Fahrt genießen, „Kevin allein in NY“ und „Mr. Bean macht Urlaub“ zu schauen, die Landschaft anzuschauen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Donnerstag, den 27. August sind wir so gegen 10 Uhr aus unserem Hostel ausgecheckt, noch ein paar letzte Erinnerungsbilder geschossen und sind dann Richtung Reef Fleet Terminal gelaufen, von wo unser Greyhoundbus abfuhr. Nun hieß es die Fahrt genießen, „Kevin allein in NY“ und „Mr. Bean macht Urlaub“ zu schauen, die Landschaft anzuschauen und die 6 h bis zur Ankunft in Townsville herum zukriegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Abends halb 7 Uhr kamen wir dann in Townsville an. Unser Hostel war schnell gefunden, denn es lag nur einige Straßen vom Ankunftspunkt unseres Busses entfernt. Schnell konnten wir feststellen, dass dieses Hostel wunderschön ist. Es hat saubere Bäder, eine toll ausgestattete saubere Küche, viele Ecken, in denen man chillen und TV schaunen kann, oder einfach nur mit anderen Backpackern zusammen sitzen kann. Toll! Unser Zimmer haben wir uns die ersten zwei Nächte mit zwei Japanerinnen geteilt. Echt lieb die zwei!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Freitag haben wir uns kurzer Hand mit Felix (aus meinem Jahrgang) getroffen, waren mit ihm shoppen und Lebensmittel einkaufen und abends wollten wir eigentlich mit ihm grillen, aber sein Bus kam zu zeitig, so haben wir es nicht mehr geschafft. Aber wir verschieben es auf unser nächstes Treffen. War schön mal wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen! Dafür waren wir dann im „Reef HQ Aquarium“, ein Aquarium, in dem die weltweit größte Korallenkolonie zu finden ist. Wir durften ein Ei eines Lepoard-Hais in die Hand nehmen – eine der wenigen Haiarten die Eier legen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die meisten Haiarten müssen ständig in Bewegung bleiben, weil sie kein Wasser durch ihre Kiemen pumpen können und somit immer schwimmen müssen. In einem Becken waren 3 „Schwarzspitzen-Riffhaie“, die sind ca. 27 Jahre alt gewesen und in den letzten 27 Jahren haben sie nicht ein Mal stillgestanden! Solche Haiarten bringen lebende Haie zur Welt, andere wiederum legen Eier.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Für den Freitag haben wir uns vorgenommen den „Castle Hill“, einen 290m hohen Berg mitten in Townsville zu besteigen. Doch der Weg dort hin war steil, er hieß nicht umsonst „Goat Track“ (Ziegensteig), es war sehr warm und die Sonne brannte von oben herab&#8230;so sank meine (Tinas) Laune auch sehr schnell sehr tief, weil auch noch kein Ende in Sicht war. Aber wir haben es geschafft und der Blick vom Castle Hill auf ganz Townsville entschädigte dann alles :) Als wir wieder auf dem Rückweg waren fiel mir ein, dass wir uns ja extra 2 Caches aufgeschrieben hatten, die wir eigentlich noch suchen wollten, also ging es die letzten 100m wieder zurück, aber die Caches haben wir leider nicht gefunden :(</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf dem Rückweg sind wir dann noch einkaufen gegangen, für das Grillen am Abend. So haben wir uns abends einen schönen BBQ-Platz gesucht (hier in Townsville gibt’s auch öffentlich Grills mit Strom betrieben, die nichts kosten) und haben uns dort unser Fleisch für unsere Burger gegrillt. Dazu gab es riesige Burgerbrötchen (die sind echt viel größer als in Deutschland!), haben diese mit Salat, gegrillten Zwiebeln, Tomaten, Gurke und Ketchup und Co belegt und haben dann unsere selbst gemachten Burger genossen&#8230; mhmmmmm waren die lecker!!!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir haben jetzt im übrigen schon zwei Jobangebote gehabt. Und zwar erstens haben wir auf einer Hühnerfarm angerufen, die brauchen für einen Tag Helfer zum Hühner aufladen. Das können wir aber leider nicht mit machen, weil diese Farm 25 min. außerhalb der Stadt liegt und kein Bus hin fährt. Und zweitens haben wir bei einer Farm unsere Nummer hinterlassen, um dort als Fruitpicker zu arbeiten. Was für Früchte wissen wir aber noch nicht und wenn das klappen sollte müssen wir die Tage noch ein bisschen südlicher ziehen, um dort arbeiten zu können. Also drückt alle die Daumen, dass das was wird! :)</p>
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