Wir zwei in Australien!

Das Abenteuer unseres Lebens

Angekommen im Top End

25.Mai

Hallo ihr Lieben zu Hause.

Heute gibt es mal wieder einen Blogeintrag :) Am vergangenen Sonntag sind wir in Darwin, dem Top End Australiens angekommen und haben auf dem Weg seit Broome wieder einiges schönes und spannendes erlebt.

Von Broome aus wollten wir ja eigentlich über Derby auf die „Gibb River Road“ fahren, einer mehr als 600km langen ungeteerten Straße druch das wunderschöne Gebiet der Kimberleys. Doch wir haben uns am Tag der Abfahrt noch anders entschieden, weil die Straße durch viel Regen ziemlich schlammig und rutschig gewesen sein soll. Außerdem war noch mehr Regen vorhergesagt und wir wollten nicht riskieren irgendwo zu stranden, weil eine Flussdurchfahrt zu tief ist oder sowas in der Art. Also sind wir auf dem normalen Highway weitergefahren. Die Strecke war zwar viel langweiliger aber dafür ging es schneller. Mal abgesehen davon waren einige Sachen an der „Gibb“ gesperrt und wir hätten sie uns nicht angucken können, also hätte es wenig Sinn gemacht die Strecke zu fahren. Also sind wir in zwei Tagen über den Highway von Broome nach Kununurra gefahren, dem anderen Ende der „Gibb“. Von dort aus sind wir dann doch noch ein Stück auf die „Gibb“ gefahren, zuerst zum „Emma Gorge“ und danach zum „El Questro Gorge“. Zwei wunderschönen schluchten die jeweils an einem Wasserfall beginnen.

Die Warnungen über die Straßenbeschaffenheit waren nicht falsch, denn schon nach den ersten Kilometern auf der „Gibb“ sah Willi aus wie Sau, vollgespritzt mit Schlamm und Dreck, denn die Straße war wirklich mistig und rutschig. Doch Emma Gorge war bald erreicht und wir konnten unsere kleine Wanderung beginnen. Leider fing es gerade wieder an leicht zu regnen, sodass wir noch unsere Regenjacken auspacken mussten. Dann ging die etwa 3km lange Wanderung los. Zuerst ging es über einen Trampelpfad durch recht dichten Regenwald, bald wurde der Weg aber schwieriger und man musste über über einige Felsen klettern um weiterzukommen. Einige Male mussten wir dabei Emma Creek, also den Fluss der durch die Schlucht fließt, kreuzen – möglichst ohne nasse Füße zu bekommen ;) Das Wasser in dem Creek war so klar und sauber, das man es ohne Probleme trinken konnte. Gut für uns, denn wir hatten vergessen uns was zu Trinken einzupacken. Nach einer guten Stunde hatten wir das Ende der Schlucht erreicht, dem Ort wo der Wasserfall in ein permanentes Wasserloch fällt wo man wunderbar baden kann. Das haben wir dann auch gleich gemacht, zwar hatten wir keine Badesachen dabei, aber man hat ja meistens Unterwäsche an :p Trotz dem das Wetter eigentlich kein Badewetter war (es regnete immernoch) war das Bad wunderbar erfrischend. Nachdem wir dann einigermaßen an der Luft getrocknet waren ging es auf den Weg zurück zum Parkplatz, denn wir wollten ja noch zum El Questro Gorge fahren und hatten für den Weg dorthin (nach Aussagen anderer) schon Schlimmstes befürchtet.

Bis zur Abzweigung zum Gorge war auch alles noch ganz angenehm, zwar war die Straße oft wie Wellblech, aber wir waren es ja inzwischen einigermaßen gewohnt durchgeschüttelt zu werden. Aber ab der Abzweigung zum Gorge, wo dann auch das Schild „4WD Track“ stand, wurden unsere Befürchtungen wahr, denn eine riesige, ziemlich schlammig aussehende Pfütze lag vor uns. Zum Glück hatten einige andere vor uns schon eine Umfahrung um das Loch festgefahren – wir mussten auch nicht durch. Danach war die Strecke auch recht in Ordnung. Bis auf ein paar kleine Pfützen war nichts besonderes – bis zu diesem einen Moment. Hinter einer Kurve tauchte ein etwa 50m langes Wasserloch auf, das leider ziemlich trüb und dadurch nicht einzuschätzen war. Tina hat gleich gesagt „da fährst du nur über meine Leiche durch!“ und wäre am liebsten direkt umgedreht, denn diesmal gab es keine Umfahrung – wir MUSSTEN durch. Glücklicherweise kam direkt hinter uns ein anderes Auto das quasi nicht viel anders war als unseres. Wir haben sie vorbeigelassen und sie sind ohne zu zögern einfach durchgefahren und haben es auch problemlos auf die andere Seite geschafft. Also war für mich die Entscheidung gefallen – wenn die das können, können wir das auch. Also wurde Willi startklargemacht und es ging los. Zunächst war es nicht wirklich tief, so die ersten 5m Danach ging es aber ein Stück runter und somit stand das Wasser immer höher :-o Einige Meter weiter ging es wieder etwas hoch und kurz vorm Ende nochmal etwas runter, bevor dann die recht steile Ausfahrt kam. Ein Glück – wir hatten es geschafft. Aber es war wirklich knapp. Obwohl das Wasser nur ca. 50cm tief war, hat es sich vor uns ziemlich hoch aufgebaut, denn aus Angst stecken zu bleiben bin ich etwas schneller gefahren. Die erste Hürde hatten wir also problemlos gemeistert, jedoch wurde es kaum besser, denn hinter der nächsten Kurve kam auch schon das nächste Loch. Also neues Spiel – neues Glück. Diesmal ging es aber noch einfacher, denn das war wirklich nur eine tiefe Pfütze, vielleicht 25cm tief, das ging natürlich ohne Kummer ;)

Der Rest der Strecke war dann nur recht zerfahren und steinig aber ohne große Hindernisse. Die Mühe hatte sich jedoch gelohnt denn die Wanderung im Gorge war wieder wunderschön. Wir sind diesmal jedoch nicht die ganze Strecke gegangen, denn für die sollte man mindestens 5h einplanen, so viel Zeit hatten wir aber leider nicht mehr. Also sind wir auf halbem Weg umgekehrt und zurück zum Auto. Die Rückfahrt durch das Große Wasserloch hatten wir uns eigentlich noch schwieriger vorgestellt, denn die Einfahrt war ziemlich steil und wir haben befürchtet zu tief einzutauchen. Die größte Sorge bei solchen Wasserdurchfahrten ist, das man, wenn man Pech hat, Wasser durch den Luftfilter in den Motor bekommt. Und das wäre quasi der Exitus ;) Also waren wir beide ziemlich gespannt und aufgeregt, aber wir haben es langsamer angehen lassen und dadurch war alles kein Problem. Too easy! ;)

Auf dem Weg zurück zur geteerten Straße war dann normal, wie immer. Zwar etwas dreckig aber damit hatten wir ja gerechnet. Zurück in Kununurra haben wir dann etwas eingekauft und sind dann losgefahren Richtung Lake Argyle, einem Stausee der bis zu 18 Mal mehr Wasser als das Hafenbecken in Sydney halten kann, vorausgesetzt er ist voll gestaut, aber das war er das letzte mal in den 70ern. Es war leider schon längst dunkel als wir ankamen sodass wir nicht nochmal einen Blick auf den See genießen konnten. Das haben wir dann am nächsten Morgen gemacht, bevor wir weitergefahren sind. Es gibt eine kleine Straße die an zwei Aussichtspunkten vorbeiführt und auf der man schließlich auf die Staumauer fahren kann. Nachdem wir das getan hatten sind wir weiter nach Katherine gefahren. Das hieß für uns, das wir das schöne Western Australia verlassen mussten und wieder im Northern Territory waren. Das soll aber nicht heißen das es dort weniger schön ist ;) Nach ein paar Stunden fahrt haben wir in Katherine auf dem Campingplatz eingecheckt und haben noch einen kleinen Spaziergang zu den Heißen Quellen im Ort gemacht. Diese sind zwar nicht tatsächlich heiß, aber im Gegensatz zu normalem Quellwasser ziemlich warm, sodass man schön drin baden kann. Eine Abkühlung sind sie aber keinesfalls ;)

Den nächsten Vormittag haben wir dann damit verbracht zum Katherine Gorge zu fahren und eine kleine Wanderung zu machen. Der Gorge selbst fanden wir nicht sonderlich beeindruckend, er ist zwar ziemlich breit und tief, aber im Vergleich zu anderen Schluchten hat er uns nicht umgehauen ;) Also sind wir dann gleich weitergefahren zum eigentlichen Tagesziel, dem Litchfield Nationalpark. Dieser liegt etwa 100km südlich von Darwin und hat einige schöne Wasserfälle und wunderbare Bademöglichkeiten zu bieten. Dazu kommt noch ein Gebiet in dem viele verwitterte und zerfallene Sandsteinsäulen und -wände stehen. Diese werden „Lost City“ (die verlorene Stadt) genannt, denn die Formationen können durchaus an die Ruinen einer Stadt erinnern. Da wir erst am späten Nachmittag da waren haben wir uns nur noch einen Campingplatz gesucht und unser Lager hergerichtet. Nach einer ziemlich warmen und schwülen Nacht sind wir zu den Florence Falls gefahren, unserem ersten Badestop für diesen Tag. Um zum Fuß des Wasserfalls zu kommen musste man 135 Stufen hinabsteigen (und leider auf dem Rückweg auch wieder hinauf), wurde aber mit einem schönen erfrischenden Bad belohnt. Dieser Ort schien aber bei Touranbietern ziemlich beliebt, sodass es echt voll war. Wir sind dann, nachdem wir uns genug erfrischt hatten, zurück zum Auto und nur ein paar Kilometern zu den „Buley Rockholes“ gefahren. Dort fließt der Fluss über einige terrassenförmig angeordnete Wasserlöcher stromabwärts. Diese Löcher sind bis zu 5m tief und laden auf jeden Fall zum Baden ein! Wir hatten sowieso schonwieder eine Abkühlung nötig denn es war (und ist immer noch) verdammt heiß und schwül hier im Norden.

Wir sind dann bald weitergefahren, als erstes zur „Lost City“, die ich oben schonmal beschrieben habe. Danach ging es zum „Tolmer Fall“, einem ziemlich hohen Wasserfall, wo man allerdings nicht baden kann. Von einem Aussichtspunk kann man aber zusehen wie er in die Tiefe stürzt.

Die „Wangi Falls“ waren dann der letzte Halt für diesen Tag. Dort haben wir auch unser Nachtlager aufgeschlagen und haben versucht trotz der Hitze nicht wahnsinnig zu werden ;) Baden ist zur Zeit bei den Wangi Falls auch verboten weil hin und wieder Krokodile auftreten können, vor allem wenn viel Wasser im Creek ist.

Am nächsten Tag hieß es dann auf nach Darwin. Das letzte Highlight für uns im Park waren für uns die Hügel der „magnetic Termites“ (magnetische Termiten). Diese richten ihre Termitenhügel exakt nach dem Gang der Sonne aus. Die Hügel sehen aus wie Grabsteine. Die breiten Seiten sind der Morgen- bzw. Abendsonne zugewandt und die schmalen Seiten der heißen Mittagssonne. Dadurch erreichen die Termiten eine gleich bleibende Temperatur in ihrer Burg und überhitzen nicht. Schlaue Tiere!

Danach ging es für uns weiter nach Darwin, wo wir jetzt auch noch sind. Hier warten wir noch Tinas Geburtstag ab und fahren dann weiter zum Kakadu Nationalpark. Das wird wohl einer der letzten großen Ereignisse hier in Australien sein. Danach fahren wir quasi schon zurück nach Cairns. Allerdings mit Zwischenstopp auf „unserer“ Rinderfarm wo wir am Anfang unserer Reise schon waren.

Also dann, wir melden uns sicher bald wieder! Jetzt erstmal viel Spaß mit den Bildern :)

Bis bald,

Liebe Grüße von Timo & Tina

von: Timo | in: Allgemein | 1 Kommentar » |
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Grüße aus Broome!

16.Mai

Heute gibt es endlich mal wieder einen Blogeintrag, aber nicht wie im Letzten versprochen aus Perth, sondern aus Broome, einige Tausend Kilometer weiter nord-westlich ;)

Vergangene Woche Dienstag (am. 05.05.) waren wir in Perth, der angeblich einsamsten Hauptstadt der Welt, denn die nächste Hauptstadt ist Adelaide und immerhin 2700km entfernt.

Wir waren nur 2 Tage in Perth, aber davon war ein Tag schon komplett mit Werkstattbesuch von Willi belegt. Leider auch ein ziemlich teurer Spaß, denn beide vorderen Bremsen mussten erneuert werden. Da unser Auto auch noch über Nacht in der Werkstatt bleiben musste, waren wir sozusagen für eine Nacht obdachlos, aber ein Mitarbeiter hat uns netter weise zu einem nahe gelegenen Campingplatz gefahren wo wir dann wenigstens unser Zelt aufschlagen konnten.

Nach einer eiskalten Nacht konnten wir Willi dann am nächsten Morgen wieder abholen und sind noch in die Innenstadt gefahren um wenigstens mal dort gewesen zu sein ;) Am Nachmittag sind wir dann losgefahren Richtung „Pinnacles“, einer kleinen „Wüste“ in der tausende von Kalkzapfen in der Landschaft stehen. Wir standen zwar schon unter Zeitdruck, aber zu allem Übel musste uns dann natürlich auchnoch ein Reifen platzen ;) Der war zwar schnell gewechselt aber es wurde immer dunkler und dunkler, sodass unsere Hoffnungen schwanden noch rechtzeitig anzukommen. Als 60km vorher die Sonne dann weg war, haben wir entschieden die Nacht auf einem nahe liegenden Campingplatz zu schlafen und am nächsten Morgen früh aufzubrechen.

So haben wir es dann auch gemacht und waren so ziemlich alleine in Nationalpark, in dem die Pinnacles liegen.

Die Pinnacles sind also tausende von Kalksteinsäulen zwischen ca. 30cm und 4m hoch. Das Gebiet war früher mal der Boden eines Ozeans und dort haben sich viele kalkhaltige Überreste abgelagert, z.B. gestorbene Tiere, Muscheln, etc. Nachdem sich dann der Ozean zurückgezogen hatte hat die Erosion durch Wind und Wetter ihren Beitrag geleistet und diese vielen Säulen freigelegt.

Ansehen kann man sich die vielen Säulen einfach indem man auf einer unbefestigten Straße hindurch fährt ;) Ein Nationalpark für faule! Aber schön war es trotzdem und wir mussten ja eh noch weiter, denn am selben Tag hatten wir uns noch den Kalbarri Nationalpark vorgenommen.

Da die Zeit hier so verdammt schnell vergeht, war es natürlich schon wieder kurz vor Sonnenuntergang als wir ankamen. Aber wir hatten keine große Wanderung vor, sondern wollten uns nur das „Natures Window“ (das Fenster der Natur) angucken. Dazu mussten wir nur ca. 700m laufen nachdem wir 27km ordentlich auf ziemlich schlechter Schotterpiste durchgeschüttelt wurden. Das Natures Window war mal eine geschlossene Sandsteinwand in die der Wind über viele Jahre ein Loch „geblasen“ hat. Das ist inzwischen gute 2m breit und 1m hoch und liegt hoch über Murchison River, der an dieser Stelle in einer riesigen U-förmigen Kurve fließt, wenn er denn fließt. Als wir da waren, war er nämlich trocken ;)

Als wir dann zurück am Auto waren ging es wieder über 27km Waschbrettartige Straße und dann nochmal einige Kilometer bis wir unsere Campingstelle für die Nacht gefunden hatten. Inzwischen war es natürlich auch schon dunkel und wir mussten einige Male anhalten bzw. langsamer fahren damit wir kein Känguru von der Straße fegen. Das wäre dann nicht das erste gewesen, denn kurz vor Perth musste leider schon eins dran glauben :(

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Denham auf der Peron-Halbinsel. Unser Ziel war dort der Francois Peron Nationalpark. Wir halten uns fast nur in Nationalparks auf :-D Aber die tollsten Sehenswürdigkeiten sind nun mal in Nationalparks beherbergt ;) Also rein in den Park, der war ziemlich sandig, d.h. Luft von den Reifen lassen und Allrad fahren! Zu unserem Campingplatz waren es etwa 15km, dort haben wir uns dann ein schönes Plätzchen gesucht und unser Lager aufgeschlagen. Leider haben wir verpasst an dem Häuschen anzuhalten wo man das Geld fürs Campen in einen Umschlag stecken muss, also haben wir aus Versehen nicht bezahlt :-s Hoffentlich merkts keiner! ;)

Nachdem wir dann alles aufgebaut hatten, sind wir noch ein bisschen zum Angeln gegangen. Nach vielen erfolglosen Versuchen war auch tatsächlich einer dran, aber leider war dieser höchstwahrscheinlich giftig und somit unverzehrbar :( Ein Ehepaar hatte uns vorher beschrieben wie sie jemanden gesehen haben, der immer wieder solche grünen giftigen fische aus dem Wasser geholt hat. Die Beschreibung hat auf unseren Fang gepasst also haben wir in wieder ins Wasser entlassen. Leider! Der war nämlich ganz schön fett. Da musste dann zum Abendbrot die Notlösung Reis mit Gemüse herhalten, aber das war auch ganz nett.

Der folgende Tag bestand leider nur aus Fahren. Vom Nationalpark sind wir nurnoch schnell in die Stadt gefahren zum Reifen aufpumpen und dann ging es los Richtung Exmouth, wo Tina ihr Geburtstagsgeschenk vorzeitig einlösen sollte.

Leider haben wir die Strecke nicht in einem Tag geschafft, sodass wir die Nacht ein paar Kilometer vor Exmouth verbracht haben. Am nächsten Morgen ging es dann über Coral Bay (wo wir endlich mal wieder duschen konnten :-D) nach Exmouth. Auch diese Stadt liegt auf einer Halbinsel und unser Ziel war mal wieder ein Nationalpark, an der westlichen Küste ;) Im Cape Range Nationalpark wollten wir 2 – 3 Nächte verbringen und uns endlich mal ausruhen und schnorcheln. Außerdem wollte Tina noch ihr Geburtstagsgeschenk einlösen – mit dem größten Fisch der Erde, dem Walhai, schnorcheln. Das Ningaloo Reef, das dieser Halbinsel vorgelagert ist, ist der einzige Ort in Australien wo man mit Walhaien schwimmen kann und auch weltweit einer der wenigen Orte. Jedes Jahr zwischen April und Juli ziehen hier hunderte von Walhaien vorbei, auf der Suche nach Futter. Mit bis zu 18m Länge und über 12 Tonnen Gewicht können sie eine beachtliche Größe erreichen. Die Meisten Haie im Gebiet vom Ningaloo Reef sind aber nur zwischen 3 und 12 Meter lang.

Der Andrang in dem Nationalpark war so groß, das für die erste Nacht kein Platz mehr für uns frei war, wir mussten also auf einen normalen Campingplatz ausweichen. Am Montag kam dann der große Tag für Tina und für Timo hieß es früh am Eingang vom Nationalpark anstellen und hoffen das ein Plätzchen für uns frei geworden ist. Wir hatten auch Glück und konnten somit wenigstens eine Nacht im Nationalpark verbringen.

Für Tina ging es morgens um 8 aufs Boot mit noch etwa 18 anderen Tourteilnehmern. Nachdem sie eine Weile am Riff geschnorchelt sind, ging es noch ein Stück weiter raus auf See um nach Walhaien Ausschau zu halten. Um die Haie leichter zu finden setzen die Tourunternehmer Flugzeuge ein die die Haie aufspüren und die Boote dann zur richtigen Position leiten. Nach kurzer Zeit war dann auch schon der erste Hai gefunden. Ein mit 3 m eher kleines Exemplar. Da hieß es also für alle in kleinen Gruppen ins Wasser springen und hinterher schwimmen. Die ganze Tourgruppe wurde in kleinere Gruppen á 5 Leute aufgeteilt und jede Gruppe konnte ein paar Minuten mit dem Hai mitschwimmen. Dann wurden sie wieder vom Schiff aufgesammelt. Nachdem dann alle ihre Zeit mit dem Hai hatten ging die Suche nach dem nächsten weiter. Auch dieser war bald gefunden, ein etwas größerer mit 5 m Länge. Da ging das gleiche wieder los wie beim ersten Mal. Getoppt wurde dann alles vom dritten und letzen Hai des Tages, denn der war 8 m lang und kam mit offenem Maul auf die Gruppe zugeschwommen. Aber zum Glück sind Walhaie für Menschen absolut ungefährlich, so lange man weit genug von ihrem Schwanz weg ist ;)

Nachmittags, nachdem die Tour beendet war, sind wir dann noch so ein bisschen baden gegangen und haben unser Anglerglück erneut herausgefordert. Leider kein Erfolg.

Am nächsten Tag sollte es schon weitergehen, aber wir haben den Vormittag noch zum schnorcheln und sonnen genutzt bevor es weiter Richtung Karijini Nationalpark ging.

Da es schon früher Nachmittag war haben wir die Strecke natürlich nicht ganz geschafft und haben etwa 250km vor Tom Price, der letzten Stadt vor dem Nationalpark, geschlafen.

Am nächsten Tag in der Stadt angekommen ging es nur schnell etwas einkaufen und ein paar Informationen besorgen, danach sind wir zum Nationalpark gefahren. Der Karijini ist der zweitgrößte Park in Western Australia und bietet einige wunderschöne Schluchten, sogenannte Gorges, die jede Größe von 1m bis 300m breit und bis zu 100m tief haben können. Das Gebiet in dem sich der Nationalpark befindet nennt sich die Pilbara, und ist dadurch geprägt, dass das Gestein gebändert aussieht und oft auch „gefaltet“ wurde. Entstanden ist das Gebiet vor vielen Millionen Jahren als Gesteinsplatten in der Erdkruste aufeinander geprallt sind. Die rote Farbe des Gesteins kommt vom hohen Eisengehalt.

Die meisten dieser Gorges führen nur während der Regenzeit Wasser und sind den rest des Jahres trocken. Einige jedoch haben große Wasserlöcher in denen sich das ganze Jahr über Wasser befindet und in denen man dann eine eiskalte Abkühlung bekommt ;) Am ersten Tag waren wir am Dales Gorge. Am Anfang befindet sich ein Wasserfall, der das ganze Jahr über Wasser hat, da er von einer Quelle gespeist wird. Am Fuß des Wasserfalls kann man in einem Wasserloch schön baden, das hat Timo dann auchnoch gemacht bevor wir dann auf den Campingplatz sind um dort die Nacht zu verbringen.

Den nächsten Tag wollten wir eigentlich am Hamersley Gorge sein, einem wunderschönen Gorge, der einen kleinen eiskalten (!) Bach führt. Leider mussten wir zurück nach Tom Price um neue Reifen zu kaufen, denn ein Vorderreifen drohte sich zu verabschieden. Also wurde es erst früher Nachmittag als wir am Gorge waren und endlich baden konnten. Es hat eine ganze Weile gedauert bis wir uns an die Kälte gewöhnt hatten ;) Aber eine wunderbare Erfrischung war es allemal!

Die Zeit hatte uns wieder eingeholt und eine weitere Nacht auf dem Campingplatz stand vor der Tür. Morgens ging es dann früh aus dem Bett und auf Wanderung durch den Dales Gorge, an dem wir den ersten Tag schon waren. Die Strecke war etwa 3km lang und wir haben 2 ½ Stunden gebraucht. Damit war der Vormittag ordentlich gefüllt und wir haben dann den Nationalpark verlassen und uns auf den Weg nach Broome gemacht. Dort sind wir dann auch am nächsten Tag angekommen und wurden von leider schlechtem Wetter begrüßt. Wir haben jedoch versucht das Beste daraus zu machen. Als das Wetter am Sonntag wieder ein bisschen besser war, waren wir abends im ältesten Freilichtkino der Welt, das spielt schon seit 1916 und funktioniert immernoch ;)

Von Broome aus geht es dann am Montag weiter über die „Gibb River Road“ nach Kununurra, von dort aus wieder ein Stück nach Süden in den „Purnululu Nationalpark“. Wenn wir danach wieder im Empfangsgebiet sind, wird es sicher einen neuen Blogeintrag geben!

Jetzt genießt erstmal die vielen Bilder ;)

Bis bald,

Liebe Grüße von Timo & Tina

von: Timo | in: Allgemein | 3 Kommentare » |
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Und die Reise geht weiter!

29.April

Nach über 5 Wochen konnten wir uns endlich aus Glendambo, dem der 30-Einwohner „Stadt“ verabschieden. Es ist uns auch ehrlich gesagt nicht schwer gefallen, mal abgesehen davon das wir uns von zwei unserer lieb gewonnenen Arbeitskollegen verabschieden mussten.

Doch was haben wir eigentlich dort gemacht? Wir haben dort gearbeitet, ganz klar. Das wisst ihr ja auch aus dem letzten Blogeintrag (der leider schon einige Wochen alt ist). Doch was wir genau machen mussten wussten wir damals noch nicht. Deswegen jetzt nochmal ein kurzer Überblick über unsere Zeit in Glendambo.

Fälschlicherweise haben wir immer nur „Roadhouse“ zu Glendambo gesagt, aber eigentlich ist es ja eine Stadt mit zwei Tankstellen, einem Hotel, einem Campingplatz und einigen Einwohnern (ca. 30). Das Hotel, der Campingplatz und eine BP-Tankstelle haben zusammengehört und das war unser Arbeitsplatz. Tina war in der BP zuständig und hat die Tank-Kunden abkassiert und Bestellungen angenommen, wenn die Kunden noch etwas zu Essen wollten. Timo hat im Hotel gearbeitet und war dort zuständig für die Bar und die Rezeption, an der die Leute für das Motel (es ist eigentlich garkein Hotel, sondern nur ein Motel, war auch immer es dann so heißt) und den Campingplatz eingecheckt haben. Im großen und ganzen war die Arbeit an sich nicht schlecht, man hatte meistens nette Kunden (wenn man überhaupt welche hatte) und durch die netten Kollegen hatte man auch meistens jemanden zum Schwatzen. Der wirkliche gravierende Nachteil an der Arbeit war nur leider die Chefin. Die hat es einem oft nicht leicht gemacht und war meistens mies drauf, was sie dann an den Mitarbeitern ausgelassen hat. Aber was solls, das haben wir nie persönlich genommen ;) Unsere letzte Arbeitswoche war sie dann auch im Urlaub, und das haben wir natürlich genossen.

Aber jetzt sind wir dort weg und genießen es weiterzureisen! Am vergangenen Samstag sind wir abends aus Glendambo abgereist und bis kurz vor Port Augusta gefahren, wo wir dann eigentlich am Sonntag nur schnell Einkaufen wollten und dann weiterfahren. Leider war aber Feiertag und die Geschäfte waren vormittags zu. Also sind wir ohne Einkaufen weiter und haben den die Segel gen Westen gesetzt. Die ersten Tage seitdem wir los sind bestanden überwiegend aus Fahren, Fahren, Fahren. Es ging viele hundert Kilometer einfach geradeaus mit ein paar kleineren Kurven dazwischen. Wir sind durch die Nullarbor Plain gefahren, einer Landschaft die überwiegend nur aus Büschen besteht und man nur selten einen Baum sieht. Zum Fahren eine ziemlich langweilige und eintönige Gegend, aber wir haben ein Paar mal gestoppt und haben uns an den Rand der Steilklippen gewagt, die bis zu 80m tief ins Meer abfallen. Zum Glück sind wir aber oben geblieben und konnten dann weiter auf dem scheinbar schnurgeraden Highway fahren. Gesteigert wurde die Einöde dann noch durch die längste Gerade Straße Australiens! Für die 146,6km haben wir 1h 45min gebraucht und es ging ohne Ausnahme schnurstracks geradeaus! Danach hatten wir echt die Nase voll von Asphalt weißen Linien auf der Straße und vor allem vom geradeaus fahren! Deswegen haben wir eine Abkürzung über 200km Schotterpiste genommen um mal ein bisschen Abwechslung zu haben ;)

Wir haben dann in einem kleinen Ort kurz vor Esperance geschlafen und sind am nächsten Morgen in den Cape Le Grand Nationalpark gefahren. Dort gabs dann auch endlich mal wieder eine Dusche :-D Aber auch sonst war der Nationalpark richtig toll! Eine Mischung aus weißem Sandstrand und riesigen Granitfelsen und dazu noch schönes Wetter ;) Besonders schön war eine Bucht an deren Felsen die Brandung oft Meter hoch gespritzt ist. In der Bucht stand auch der „Whisteling Rock“ (der flüsternde Felsen), ein etwa 3m hoher Granitblock der leicht gewölbt war. Die Besonderheit daran war, das er die Geräusche die die Brandung unten am Ufer verursacht hat, reflektiert hat und man dachte man steht direkt in der Brandung. Ziemlich beeindruckend was die Natur oftmals für kleine Besonderheiten hervorbringt ;)

Leider hatten wir nicht den ganzen Tag Zeit um uns alles im Park anzusehen, denn wir wollten noch weiter nach Esperance um endlich mal einzukaufen und später am Tag wollten wir noch ein Stück fahren.

Heute sind wir in Albany angekommen, einer der wenigen größeren Städte in Western Australia. Wir müssen hier leider über Nacht bleiben weil bei Willi heute auf der linken Seite ein Tritt (Einstiegshilfe) aus der Halterung gebrochen ist, und das muss morgen geschweißt werden, denn heute hatte keiner mehr Zeit für uns. Das dauert dann morgen hoffentlich nicht so lange und wir können bald weiter. Mitte nächster Woche werden wir wahrscheinlich in Perth sein und dann gibt’s wieder einen neuen Eintrag von uns… versprochen! :)

Jetzt genießt erst nochmal die Bilder die wir hochgeladen haben.

Bis bald :)

Timo & Tina

von: Timo | in: Allgemein | 2 Kommentare » |
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Neue Meldung von uns :)

16.März

Halli hallo, da sind wir wieder!

Aber wir melden uns nicht wie eigentlich gedacht aus Kalgoorlie, sondern wieder aus South Australia. Genauer gesagt aus Port Augusta.

Eigentlich war ja geplant, das wir mit Hansi & Margit von Alice Springs aus zum Uluru fahren und dann weiter nach Western Australia. Mit der Fahrt zum Uluru hat auch alles soweit geklappt. Aber auf dem Weg dorthin ist Willi einmal das Linke Vorderrad aus für uns unerklärlichen Gründen heißgelaufen. Nach ein paar Minuten Pause ging es dann wieder und wir konnten weiter. Als allerdings dann in Yulara (die Stadt beim Ayers Rock), das andere Rad heiß gelaufen ist, und es diesmal noch unerklärlicher war, haben wir gesagt wir fahren die 1200km Schotterpiste nicht, weil wir nicht wissen was passiert. Also sind wir dann wieder über den Highway zurück nach Süden gefahren. Eigentlich schade, weil die Strecke ziemlich langweilig ist und wir Hansi & Margit dadurch allein weiterfahren lassen mussten. Aber das Risiko einzugehen, Willi für aber-tausende Dollar aus dem Outback abschleppen zu lassen, war es uns nicht wert.

Also sind wir wieder zurück und haben uns vorgenommen in Süd Australien einen Job zu finden. Eigentlich hatten wir vor wieder irgendetwas zu ernten, aber die Anrufe bei der Ernte-Hotline waren eher ernüchternt, weil es zu viele Arbeiter und zu wenig Job gibt.

Also gab es noch die Alternative Roadhouse. So viele Roadhouses, also Tankstellen mit Hotel/Motel und Bar oder sowas, gibt es auf der Strecke nicht. Aber wir haben bei einem gefragt und auch direkt eine Zusage bekommen ;) Hier werden wir also ein paar Wochen verbringen. Was wir genau machen steht noch nicht fest, aber es gibt hier eine Tankstelle mit Imbiss und ein Hotel/Motel-Komplex mit Bar. Da werden wir dann irgendwie eingeteilt.

Aber jetzt erstmal zu der Zeit von Alice Springs bis zum Ayers Rock.

Vergangenen Dienstag sind wir am frühen Vormittag aus Alice Springs westwärts losgefahren, nachdem wir noch Einkaufen und Tanken waren.

Den ersten Stop haben wir beim „Standley Chasm“ gemacht, einer tiefen ausgewaschenen Schlucht durch die man durchlaufen kann, wenn das Wasser nicht zu hoch steht ;) Etwa 40 Minuten Fußmarsch musste man in Kauf nehmen um zu der Schlucht zu kommen, aber dann stand man in der ca. 30m tiefen und vielleicht 4m breiten Schlucht. Da es erst vor kurzem geregnet hatte, stand noch relativ viel Wasser im Flussbett, sodass man nasse Füße bekam ;) Aber die wurden ja dann auch schnell wieder trocken. Das Ende der Schlucht war nach 50m erreicht und man musste auf relativ hohe Felsen klettern um weiter zu kommen. Dahinter gab es jedoch nicht so viel zu sehen, weshalb wir das lieber gelassen haben, denn wir hatte unsere gute Technik (Kameras und Videokamera) dabei und das sollte nicht unbedingt ins Wasser fallen ;)

Weiter ging es dann zum Ellery Creek Big Hole. Das ist ein ständig gefülltes Wasserloch in einem Flusslauf. Hier haben wir eine kurze Mittagspause gemacht und sind danach baden gegangen. Das Wasserloch war nicht besonders warm, aber eine angenehme Abkühlung :) Man konnte eine ganze Zeit im tiefen Wasser schwimmen und kam irgendwann auf einer Sandbank an, wo dann auch das Wasser ein wenig wärmer war.

Nachdem wir genug gebadet hatten sind wir weiter gefahren zum Ormiston Gorge. Hierbei handelt es sich um einen Fluss, der von viele hohen Felswänden umgeben ist. Da die Badestelle am Nachmittag, als wir dort waren schon im Schatten lag sind nur die Männer nochmal schnell ins Wasser gesprungen. Gegen Abend sind wir dann weiter gefahren zum Redbank Gorge, wo wir übernachtet haben. Zum Abenndbrot gab es Känguru am Spieß und Mais dazu. Sehr lecker. Doof war nur, dass wir uns unser Essen noch mit ca. 2 Millionen hungrigen Fliegen teilen mussten! Von unserem Stellplatz aus konnte man in das Tal schauen, worin der Redbank Gogre fließt. Im Abendlicht wurden wir mit einem wunderschönen Farbenspiel belohnt.

Am nächsten Morgen sind wir in das Tal hinab gefahren und sind vom Parkplatz 20 Minuten bis zum Gorge gelaufen. Das Flussbett war so gut wie ausgetrocknet, nur ab und zu war noch eine Pfütze da, die die Sonne noch nicht ausgeleckt hatte. Ein großes Wasserloch ist aber übrig geblieben, was man das ganze Jahr über besuchen kann. Wir hatten auch wieder Lust zum baden, also sind wir uns schnell in den Bikini und die Badehose geschlüpft und dann konnte es losgehen. Timo ist vor geschwommen, zwischen den Felswänden hindurch. Das Wasser war sehr tief und kalt. An der engsten Stellen waren die Felsen an jeder Seite vielleicht 2 m voneinander entfernt. Timo und Hansi sind noch ein ganzes Stück in die „Schlucht“ hinein geschwommen. Irgendwann, nach 3 weiteren Kurven konnten sie jedoch nicht mehr weiter, da dort ein großer Felsen im Wasser war und sie erst darüber klettern gemusst hätten. Kurz vor Mittag waren wir zurück am Auto und die Fahrt konnte weiter gehen. Das nächste Ziel war „Gosse Bluff“ ein riesiger Meteoritenkrater, der einen Durchmesser von 1,6 km hat! In diesen konnte man hineinfahren und sich das Ganze mal von Innen ansehen :) Von einem Aussichtspunkt ein paar Kilometer vorher konnte man den Krater besser erkennen. Vom Parkplatz in der Mitte des Kraters hatte man durch seine Größe eher den Eindruck, dass man in Mitten einer Bergkette steht. Von Gosse Bluff führte eine 150km lange Schotterpiste zum Kings Canyon, dem heutigen Tagesziel. Diese Straße hatte es aber richtig in sich, denn wir mussten mal wieder über waschbrettartige Huckel fahren und da die richtige Geschwindigkeit zu finden ist nicht immer leicht. Dann gab es noch viele Schlaglöcher, denen man immer ausweichen musste. Es war schon ganz schön Nerven raubend! Wir waren froh, als wir in Kings Canyon am Campingplatz angekommen waren. Zeitig sind wir an diesem Abend ins Bett gegangen.

Am nächsten Morgen sind wir nämlich schon kurz vor 6 los, damit wir zeitig genug am Rand des Kings Canyon sind um den tollen Sonnenaufgang sehen konnten. Gleich am Anfang des 6 km langen Wanderwegs ging es steil hinauf. Oben angekommen haben wir uns einen guten Aussichtspunkt gesucht und dann war die Sonne auch schon da… das Farbenspiel an den Steilwänden war echt phänomenal! Aber das seht ihr euch am besten selbst mit unseren Bildern an :)

Den Wanderweg sind wir dann natürlich noch fertig gelaufen, haben uns ab und zu mal an Steilwände gelegt um tolle Fotos zu machen und waren dann kurz nach 9 wieder am Parkplatz. Da um 10 erst Abreisezeit am Campingplatz ist sind wir wieder hin gefahren und haben noch die Duschen genutzt ;) Dann schnell alles zusammen gepackt und die Fahrt konnte weiter gehen. Wir wollten heute ja noch 300km entfernten Uluru! In Yulara angekommen haben Hansi und Margit auf einem Campingplatz eingecheckt und wir haben noch zusammen Abendbrot gegessen und los ging es auch schon in den Nationalpark. Auf einem extra für den Sonnenuntergang angelegten Parkplatz tummelten sich schon einige Besucher, die nur darauf warteten, dass die Sonne hinter ihnen untergeht. Wir haben uns einen guten Platz gesucht und haben hunderte von Bildern von immer dem gleichen Motiv gemacht :P Aber es war immer wieder schön! Kurz nach 7 Uhr war die Sonne dann fast verschwunden und der Ayers Rock leuchtete in seinem schönstes Rot! Als die Sonne untergegangen war sind alle Autos abgefahren und wir haben uns außerhalb von Yulara einen Platz am Straßenrand gesucht, wo wir übernachten konnten.

Die Nacht war nur verdammt kurz, denn um 6 wollten wir schon wieder am Uluru sein. Den Sonnenaufgang sollte man ja schließlich auch nicht verpassen! Nachdem wir mit vielen Bustouristen und noch viel mehr Asiaten auf einer kleinen Plattform den Sonnenaufgang genossen haben, haben wir uns mit Hansi und Margit getroffen und sind mit ihnen zusammen um den riesigen Stein gelaufen. 10,4km war der Weg lang und es boten sich immer wieder toll Motive, die man fotografieren konnte. Am Stein direkt gibt es einige kleine Wasserlöcher, die das ganze Jahr über Wasser haben. Jedoch konnten wir nur 2 besuchen. Die Anderen sind nicht zugänglich für die Öffentlichkeit. An manchen Stellen durfte man den Ayers Rock nicht fotografieren, weil er von den Aborigines immer noch als heilige Stätte aufgesucht wird. Als wir den Spaziergang beendet hatten gings nach Yulara. Dort haben wir den restlichen Tag verbracht, bis wir dann gegen Abend nach Kata Tjuta (die Olgas) gefahren sind. Mit unseren Stühlen haben wir uns auf einen Weg gesetz, wo auch schon einige andere Leute auf den Sonnenuntergang warteten. Nachdem uns eine gute halbe Stunde die Fliegen geärgert haben, hat uns dann die Sonne mal wieder belohnt. Die Olgas haben durch die untergehende Sonne geglüht und die rote Farbe wurde immer intensiver. Mit einem schlag waren die Hügel dann dunkel, als die Sonne weg war.

Wir wollten auf dem Parkplatz eigentlich noch schnell Abendbrot machen, aber ein Ranger hat uns darauf hingewiesen, dass bis ¾ 8 alle den Park verlassen haben müssen. Wir hatten also noch 10 Minuten. Also haben wir alles wieder zusammengepackt und Richtung Westen aus dem Nationalpark herausgefahren. Das war der Anfang von der Great Central Road, die wir ja eigentlich fahren wollten. Nach ein paar Kilometern hatten wir ein Plätzchen in der Dunkelheit finden können und haben dort unser Lager für die Nacht aufgeschlagen. Nach dem Essen ging es aber schnell ins Bett, weil wir am nächsten Tag das letzte Mal so früh aufstehen mussten, bzw wollten.

Schon bevor es überhaupt hell war sind wir zu dem Parkplatz vom Vorabend gefahren und haben dort schnell was gegessen und nebenbei beobachtet wie der Horizont langsam hell wurde, die Olgas aber noch schwarz wie die Nacht waren.

Danach ging es zu einem anderen Parkplatz von dem ein 6km Weg durch die hügelige Langschaft führte. Nachdem wir gut 2km gelaufen sind kamen wir an einen Picknickplatz in einem Tal gelegen wo wir den Sonnenaufgang ansehen wollte. Wir mussten nicht lange warten, da kam die Sonne auch schon hervor. Es war zwar ein wenig bewölkt an diesem Tag, aber die Steinformationen warfen trotzdem tolle Schatten an die Felswände. So konnte man, als die Sonne richtig da war an einem großen Hügel den Schatten des Sydneyer Opernhaus erahnen :)

Danach haben wir den Weg „Valley of the Winds“ (Tal der Winde) fortgesetzt. Es ging oft Berg auf, dann wieder Berg ab, dann ein etwas steilerer Anstieg und dann kamen wir an eine Anhöhe. Als wir am höchsten Punkt angekommen waren standen wir zwischen zwei riesigen Felsen, die eine Schlucht bildeten. An jeder Seite ging es von diesem höchsten Punkt relativ steil hinunter. Von hier hatte man eine echt tolle Aussicht, der Himmel war blau, die Felsen leuchteten durch die Strahlen der Sonne und an der anderen Seite war alles grün bewachsen und die tiefstehende Sonne strahlte uns an. Das war der perfekte Platz für eine Pause :) Danach ging es noch ca. 2 km durch wunderschöne Langschaft mit vielen kleinen Finken, immer mal wieder ein Känguru und sehr vielen grünen Pflanzen (was eigentlich dort nicht so üblich ist).

Nachdem wir den Walk beendet hatten, haben wir nochmal alle Kanister mit Wasser aufgefüllt, was wir so auffüllen konnten, haben noch alles sortiert, und etwas Nahrung ausgetauscht :D (weil wir ja von nun an nicht mehr mit Hansi & Margit unterwegs waren und wir schneller wieder an eine Kaufhalle kommen). Dann sind wir zu der Kreuzung gefahren, von wo die Zwei Richtung Western Australia gefahren sind uns wir sind zurück die rund 50km zum Uluru. Dort haben wir noch schnell eine Mittagspause gemacht und sind dann aus dem Nationalpark hinaus und über Yulara auf den Highway und Richtung Port Augusta gefahren. An diesem Tag sind wir noch bis zur Grenze von Südaustralien gekommen und haben da übernachtet. Den nächsten Tag sind wir bis nach Coober Pedy gefahren und haben uns die lange weile damit vertrieben sehenswertes auf dem Highway bzw was so daneben rumlag zu fotografieren. Davon stellen wir aber besser keine Bilder auf unsere Seite, nicht das noch jemandem schlecht wird :P

Am dritten Tag, den wir alleine unterwegs waren wollten wir eigentlich bis Port Augusta fahren, haben uns jedoch vorgenommen an manchen Roadhouses nach Arbeit zu fragen. Beim Ersten haben wir dann auch gleich eine Zusage bekommen, einen Raum bekommen in dem wir schlafen können und haben uns ein wenig eingerichtet. Die Nacht haben wir dort verbracht und nun sind wir endlich auf dem Weg nach Port Augusta, um für die nächste Zeit die wichtigsten Dinge die wir brauchen einzukaufen.

Am Donnerstag fangen wir dann an zu Arbeiten. Leider gibt es dort kein Internet und erst recht kein Handyempfang, aber wir werden uns sobald wie möglich wieder bei euch melden und euch wieder auf den neusten Stand bringen.

Also bis dahin, lasst es euch allen gut gehen!

Viele liebe Grüße von uns beiden aus Australien :)

Tina & Timo

Von Adelaide nach Alice Springs

8.März

Der nächste große Stopp nach der Great Ocean Road war dann Adelaide, die letzte Großstadt für einige tausend Kilometer. Hier waren wir mit Hansi & Margit verabredet, mit denen wir dann unsere Tour durch das Outback machen wollten. Aber erstmal stand die Besichtigung von Adelaide auf dem Programm.

Am Ersten Tag sind wir allerdings nicht wirklich in die Stadt gefahren, sondern haben uns in den Randgebieten nach neuen Schuhen für unseren Willi umgeschaut. Allerdings hatte kein Laden 4 gleiche Reifen für unsere Größe oder unsere Ansprüche… Wir wollten einfach nur einen Satz so genannter „All Terrain Reifen“, also Geländereifen, die für unsere Outbacktour besser geeignet sind, weil sie stabiler gebaut sind und die Strapazen besser wegstecken ;) Allerdings ist unser Budget ja begrenzt also konnten wir nur gebrauchte kaufen, denn neue hätten bei ca. $200 pro Stück angefangen, und das ist zu teuer. Jedenfalls sind wir bestimmt 6 Reifenläden angefahren aber keiner hatte einen Kompletten Reifensatz :( Aber immerhin haben wir zwei mal zwei Reifen bekommen, und das ist ja immerhin etwas.

Die Suche nach den Reifen hat dann doch eine ganze Weile in Anspruch genommen und so sind wir dann zu einem Parkplatz gefahren auf dem wir die Nacht verbringen wollten. Der war auch an und für sich ganz nett, zumindest bis es dunkel wurde, dann kamen nämlich tausende von Mücken die uns förmlich aufgefressen haben! Wir haben in Lichtgeschwindigkeit unser Bett umgebaut und sind rein gesprungen. Doch auch im Bett wurde es nicht besser, denn während des Umbauens sind ca. 20 Mücken ins Auto gekommen, und die wollten ja alle noch getötet werden ;) Die Jagd ging also weiter und irgendwann waren alle tot, zum Glück! Währenddessen haben wir gesehen wie draußen zwei junge Männer versucht haben ihr Auto anzuschieben, sie hatten nämlich ihr Licht angelassen und so war ihre Batterie leer. Es wollte aber alles nicht so richtig klappen, also ist Timo dann nochmal ausgestiegen und hat geholfen. Da hat es mit dem Anschieben dann auch geklappt, ansonsten hätten wir mit Überbrückungskabeln weiter helfen können.

Die nächsten Tage haben wir dann damit verbracht uns die Stadt anzuschauen. Adelaide ist als die australische Festival-Hauptstadt bekannt. Es waren auch gerade 2 große Festivals im Gange, aber von denen haben wir nicht so viel mitbekommen, weil wir andere Dinge zu tun hatten. Einen Vormittag haben wir um „Museum of South Australia“ verbracht und konnten uns dort eine wunderbare Ausstellung über die Kultur und Geschichte der Aboriginies ansehen, von Waffen über Wassersäcke, Medizin (auch Drogen :p) und Methoden zum Feuer machen war dort sehr viel ausgestellt.

Die restlichen Tage haben wir dann oft damit verbracht noch Besorgungen zu machen, die wir im Outback gebrauchen können. Und wir haben, da die Fleischversorgung in der Wüste schwierig und vor allem teuer ist, Gehacktes gekauft und uns ein paar Gläser davon eingekocht die wir dann so nach und nach aufbrauchen können ;) Am Montag dem 01.03. ging es dann morgens los Richtung Alice Springs. Das erste Ziel war der Flinders Ranges National Park. Die Hauptattraktion des Parks ist das Wilpena Pound, eine Art riesige Salatschüssel mitten in der Natur. Da wir erst Nachmittags angekommen sind war es schon zu spät um noch auf den Rand der Schüssel zu laufen. Das Wäre eine ca. 4-stündige Wanderung gewesen, und dazu war es einfach schon zu spät. Also sind wir noch weiter gefahren zum Campingplatz wo wir schlafen wollten. Die Wanderung haben wir uns dann für den nächsten Morgen vorgenommen. Also ging es noch ca. 30 km weiter, den größten Teil davon über Schotterpiste und durch ausgetrocknete Flussbetten ;) Noch wenige Tage zuvor war die Strecke unpassierbar, weil es stark geregnet hatte, aber wir haben bis auf eine große Pfütze (siehe Fotos) kein Wasser gesehen.

Nach einem schnellen Frühstück ging es dann am nächsten Morgen zurück zum Wilpena Pound und wir haben die Wanderung in Angriff genommen. Zum Glück war es nicht so heiß an diesem Tag, denn die Strecke war zwischendurch echt steil und felsig. Nach etwa 1,5 h waren wir oben angekommen und konnten in die Schüssel schauen ;) Die Aussicht war schön, aber den richtigen Eindruck von der Schüssel bekommt man erst wenn man einen Rundflug drüber macht. Das haben wir aber nicht gemacht ;) Dafür gibt es ja Postkarten wo das Bild aus dem Flugzeug drauf ist.

Nach der Wanderung haben wir dann noch Mittagspause gemacht und die weitere Planung besprochen. Das Tagesziel war dann Leigh Creek, kein besonderer Ort, aber der Sprit war dort vergleichsweise billig. Auf dem Weg dort hin haben wir noch einen gewollten Umweg über Schotterpiste in kauf genommen, der jedoch mit einem platten Reifen an unserem Auto endete :( Nach dem Reifenwechsel sind wir dann nur noch ein Stück gefahren und haben die Nacht auf einem Rastplatz verbracht. Die letzten 60km nach Leigh Creek sind wir dann am nächsten Morgen gefahren. Wir hatten noch nicht gefrühstückt, weil die Fliegen auf dem Parkplatz so lästig waren, also haben wir zwischendurch angehalten. Passender weise im „Breakfast Time Creek“ war schöner Schatten und zum Glück kein Wasser ;) Die Fliegen waren zwar kaum weniger lästig aber wir hatten Hunger und haben dann eben dort gefrühstückt.

In Leigh Creek waren wir dann nur tanken und haben uns Informationen über die Straßenzustände besorgt, denn viele Straßen waren auf Grund starker Regenfälle überflutet oder wegen zu großem Schaden gesperrt. Bis nach Coober Pedy war aber alles halbwegs passierbar, und das war erstmal das wichtigste für uns. An diesem Tag wollten wir aber erstmal bis nach William Creek kommen. Wir hätten es auch fast problemlos geschafft, wenn uns nicht 30 km vorher noch der zweite Reifen geplatzt wäre :( Das war ärgerlich, denn den ganzen Tag haben sie gut durchgehalten und keine Probleme gemacht, und kurz vor dem Ziel lässt er uns im Stich. Zum Glück haben wir noch einen zweiten Ersatzreifen, der war dann auch schnell montiert und die restliche Strecke konnte in Angriff genommen werden. Erstaunlicherweise sind uns beide Reifen immer beim Sonnenuntergang kaputtgegangen ;) Sozusagen „kurz vor Feierabend“… aber was solls. In William Creek sind wir ja noch angekommen und dort gab es auch eine Werkstatt die Reifen repariert. Stellt euch allerdings unter William Creek nichts besonderes vor, denn eigentlich gibt es dort nichts außer ein Roadhouse (also Raststätte), einen Campingplatz und vielleicht noch drei andere Häuser. Das Roadhouse war aber etwas besonderes, denn an jeder Wand hingen hunderte (wenn nicht sogar tausende) von Erinnerungsstücken die Leute da gelassen haben. Dort hing echt alles, angefangen bei Visitenkarten, Fotos, Schülerausweisen, Personalausweisen,ein alter DDR-Führerscheinen, Kennzeichen, Hüten bis hin zu Kreditkarten, Postkarten, Geldscheinen verschiedenster Währungen und und und… Dort haben wir dann auch unsere Reifen reparieren lassen, denn ganz ohne Ersatzreifen wollten wir nicht weiter ziehen. Leider mussten wir dafür auch $50 pro Reifen in Kauf nehmen. Aber was blieb uns anderes übrig?! Wir hatten keine große Strecke vor an diesem Tag, also standen wir nicht unter Zeitdruck. Das Reparieren hat eine gute Stunde gedauert, weil er einen Reifen zweimal machen musste (der Flicken hat nicht gehalten).Die Zeit haben wir uns damit vertrieben uns auch an einer Wand zu verewigen :) Wir hatten noch eine Postkarte von Erfurt dabei, auf die haben wir unsere Namen und das Datum drauf geschrieben und sie mit an die Wand gesteckt. Aber dann konnten wir weiter, zumindest 20 km. Dann haben wir einen Fotostop gemacht und sind auf einem Schrottauto herum gesprungen. Zurück am Auto konnte Timo ein Zischen an einem der geflickten Reifen hören. Unglücklicherweise genau der, der ans Auto montiert war. Also hieß es wieder: Reifenwechsel. Zum Glück waren wir noch nicht weit gefahren und konnten umdrehen und zurückfahren. Wieder im Roadhouse angekommen hat sich der Chef vor Entschuldigung und Verköstigung kaum wieder eingekriegt. Jeder von uns hat ein Getränk auf Kosten des Hauses bekommen, dann gabs noch Eis und den Reifen hat er natürlich auch kostenlos neu geflickt. Echt nett diese Australier ;) Es war nur schade um die Zeit die wir dadurch wieder opfern mussten. Aber was solls, wenn wir den Reifen woanders hätten flicken lassen müssen, hätte es nur wieder Geld gekostet.

Nachmittags sind wir dann in Coober Pedy angekommen, eine Stadt die sich selbst als Opal Hauptstadt der Welt darstellt. Und tatsächlich ist das Hauptgeschäft der Stadt Opale suchen, schleifen und verkaufen. Über 40 Nationen finden sich in der Bevölkerung der Stadt und die Hälfte der Menschen leben unter der Erde, in alten Minenschächten oder eigens dafür gegrabenen Wohnlöchern ;) Der Grund dafür ist die Stark schwankende Temperatur über das Jahr. Im Winter kann es nachts bis zu 0°C kalt werden, wobei die Sommertemperaturen bis zu 50°C erreichen. Unter der Erde ist die Temperatur allerdings immer konstant und macht das Wohnen komfortabler. Wir haben die Nacht auf einem Campingplatz (aber übertage) verbracht. Am nächsten Morgen sind wir dann vor der Abfahrt noch einkaufen und tanken gewesen und haben uns eine unterirdische Kirche angeschaut. Geplant war das wir von Coober Pedy aus wieder weg vom geteerten Highway auf unsere geliebten Schotterpisten fahren, aber es waren zuviele Strecken gesperrt und wir konnten leider nicht wie geplant auf nicht-asphaltierten Strecken nach Alice Springs. Also ging es von da an auf dem Highway weiter nach Alice Springs. Wir hatten noch ca. 850 km vor uns, allerdings gab es nicht sonderlich viel zu sehen. Die Hauptbeschäftigung war also nur Fahren. Wir haben uns noch die Henbury Meteoritenkrater und das sogenannte Rainbow Valley angesehen. Die Meteoritenkrater sind die Hinterlassenschaften von mehreren Einschlägen, insgesamt 12, die einen Durchmesser von 7 bis 180m haben und bis zu 15m tief sind. Der größte Felsbrocken der vom Himmel kam ist immerhin 44kg schwer und liegt jetzt in einem Museum in Alice Springs.

Das Rainbow Valley bekam seinen Namen von den verschiedenfarbigen Gesteinen aus denen es gebildet ist. Vor allem in der Abendsonne erleuchten die Felsen in wunderbaren Farben und machen das Rainbow Valley so schön.

Danach ging es direkt nach Alice Springs wo wir uns nun zwei Tage ausruhen, bevor es Dienstag weiter ging Richtung Western Australia geht. Vor uns liegen dann geschmeidige 1500km Schotterpiste, davon 1200km am Stück! Das wird sicher eine Herausforderung für Mensch und Material, aber das wird schon ;) Wir freuen uns jedenfalls und sind gespannt wieviel Gegenverkehr wir erwarten können. Wir sicherlich nicht viel ;) Vor allem auf der Strecke vom Ayers Rock nach Westen bis nach Kalgoorlie.

Wir sind sicherlich 8 Tage unterwegs im Niemandsland und haben danach erst wieder Anschluss an die Zivilisation. Wenn wir unser Abenteuer hinter uns haben gibt es sicherlich wieder einen neuen Blogeintrag und viele neue Fotos auf die ihr euch schon freuen könnt :)

Also dann, bis bald ;)

Liebe Grüße von Timo & Tina

von: Timo | in: Allgemein | 1 Kommentar » |
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