November 5
As promised, today there is an extensive review of us. We are only now returned from our sailing trip around the Whitsundays and to make it short to the point: it was great! But then this right up. Let's start at the very front.
So have about two weeks ago when we got our car, we met on our day-parking lot a group of German guys who have told us that they have a burly German Canadians to know who invited them on his catamaran around the Whitsunday Islands to sail. They were all excited and looked forward very much forward. One evening, then this was obviously generous man with us in the round. His name was Klaus and he has lived for 40 years in Canada. Actually he is from Hamburg, but when he was in his early 20 he has turned his back on Germany and emigrated to Canada with a stop in Africa. Well, we both know Klaus learned and we were asked whether or not we also sometimes want to go sailing with him. We could not of course say "no", so we are not proposing an offer. Especially when you consider that cost the commercial sailing here at least $ 400. Tina had nurnoch on their work to understand that it only works from Thursday and then again it could go off already.
The plan was actually that we go sailing on Monday and stay until Wednesday night or Thursday morning. But we have but then decided for the Florian from Berlin also come along with us two. As he works on a ship he was only 16 clock was completed Monday and that is to drive out too late - because it is almost dark. Thus we have yet to wait a day and are off on Tuesday at 10 sailed.
As we slowly sailed towards the Whitsunday Islands are, we have established ourselves comfortably in our cabin. We had the starboard aft berth: D For the sailors amongst us. For all others: the back left.
The wind that day was not particularly good, so we have sailed quite a while with the engine and had only the front sail (the jib rolled out). Klaus has told us something, what you look for when sailing needs it is correct, as it shoots up lines ", the names of the sails, how the navigation instruments and how you have to use the toilet;) This is on a ship not because it would always so simple. Then we all had it in mind to taxes. So we then moved so with 3-6 nodes.
Since the wind was strong and not really for us came from an unfavorable direction, we had to cross a few times. That means a couple of nautical miles in one direction go to the wind advantage, then turn the wheel in the other direction, ship turn and sail from port to starboard (or vice versa) to get to the wind then be able to use in the other direction. So one is then continued in a zig-zag to get to his goal to come. In our case this was a passage between two islands.
Voller Hoffnung auf leckeren Fisch haben wir schon kurz hinter der Hafenausfahrt unsere beiden Schleppleinen ausgerollt um für das Abendessen was großes leckeres zu fangen. Aber irgendwie war das Anglerglück nicht mit uns und wir haben in all den Tagen nicht einen Fisch mit der Schleppleine gefangen :( Wirklich richtig ärgerlich! Zuvor hat Klaus mit den beiden anderen Berlinern und Mädels aus Stuttgart eine 120cm Spanische Makrele und noch eine 60cm gepunktete Makrele gefangen. Also mussten sich Timo und Florian abends noch hinstellen und mit normalen Angeln ein paar kleine Fische fangen.
Zuvor ging es Timo allerdings den ganzen Nachmittag flau im Magen rum. Er hat bestimmt 3 oder 4 Stunden nur auf dem Trampolin gelegen um die Übelkeit zu besiegen. Zwei Toast, Orangensaft und eine Banane sollten das Problem lösen.. Jedoch wurde und wurde es nicht besser. Da konnte nurnoch eins helfen: Kaugummis gegen akute Übelkeit und Brechreiz. Jedoch konnten die nicht halten was sie versprachen und bewirkten eher das Gegenteil :( Also wurde auch schnell noch der Magen ins Meer entleert. Dafür ging es ihm danach wieder sehr viel besser.
Am späten Nachmittag haben wir dann in Tongue Bay (Zungenbucht) geankert. Ziemlich bald ging dann auch die Sonne unter und ein wunderschöner Sternenhimmel kam zum Vorschein. Dazu noch Vollmond – herrlich.
Zum Abendessen gab es leckeren Schweinebraten den uns Florian gekocht hat. Er ist von Beruf Koch und kann das dadurch auch sehr gut ;) Dazu gab es Kartoffelbrei und Speckbohnen. Very tasty! Jedoch konnte Timo nicht so viel essen, weil sein Magen noch ziemlich zusammengezogen war, nachdem er den ganzen Tag nichts gegessen hatte.
Nach dem Essen ging es ans Angeln. Die Reste vom Braten (vor allem Schwarte) wurden als Köder verwendet und die Angeln ausgeworfen. Nach kurzer Zeit zuckte die Sehne leicht, jedoch haben die Fische nur genascht und keiner hat sich im Köder verfangen. Also neuer Versuch. Diesmal hat es geklappt und wir konnten einen ca. 20cm großen Fisch aufs Boot holen. Jedoch war das viel zu wenig. Daran isst man sich ja hungrig. Also wurden die Angeln noch ein paar mal rein gehalten und gegen 11 Uhr abends hatten wir 6 Fische zusammen. Alle waren in ungefähr der selben Größe und sahen ganz lecker aus. Beim Ausnehmen und Säubern ist uns aber leider noch einer verschollen gegangen und in den Tiefen des Meeres verschwunden ;) Aber halb so wild, wir hatten ja noch 5 andere. Die wurden dann im Ganzen in den Kühlschrank gelegt um am nächsten Tag verarbeitet zu werden.
Am Mittwoch Morgen ging es früh aus den Federn. 4.25 Uhr hat der Wecker geklingelt, denn wir haben uns vorgenommen zum Sonnenaufgang am Whitehaven Beach zu sein – das erlebt man nur einmal und man hat die Garantie so ziemlich alleine zu sein. Also haben wir uns aus dem Bett gequält und sind mit dem Beiboot zum Strand gefahren. Mit Entsetzen mussten wir feststellen das gerade sehr starke Ebbe war, wahrscheinlich noch durch den Vollmond verstärkt. Wir kamen also mit dem Boot kaum 150m weit, dann mussten wir uns an Korallen festmachen. Weiter ca. 100m waren dann zu Fuß zu bewältigen. Das ist garnicht so einfach, überall waren Korallen, harte und weiche, und man wusste nie wo sich was im Sand versteckt, was gefährlich sein könnte – oder zumindest wehtut. Tina hatte dummerweise nur Flip-Flops dabei und die sind für solche Unterfangen denkbar ungeeignet. Timo hatte feste Schuhe an und musste Tina dann huckepack nehmen, damit sie halbwegs sicher und unverletzt zum Stand kommt. Einen Kratzer am Fuß hatte sie nämlich schon. Aber wir sind alle heil am Strand angekommen. Nach geschätzten 600m Weg über einen Hügel kamen wir dann am Nordende des Whitehaven Beach an und die Sonne begann gerade aufzugehen. Durch die Ebbe war der Strand mindestens 500m breit und unglaublich weich und weiß. Ein Traum! Der Sand war so fein, das er sogar quietscht wie Schnee wenn man darauf läuft.
Leider waren wir nicht die einzigen am Strand wie erhofft. Eine riesige Armee von Soldier Crabs (Soldatenkrebsen) gesellte sich zu uns. Aber die haben nicht so gestört ;) Immerhin sind sie nur so groß wie eine etwas dickere Haselnuss und sind sowieso vor uns weggelaufen.
Dann kam die Sonne langsam hinter einer Insel vor. Ein Sonnenaufgang wie aus dem Bilderbuch, soviel steht fest. Das Paradies auf Erden. Zum Beweis seht ihr ja die Bilder ;)
Die Ebbe hatte einen kleinen See zurückgelassen in dem wir ein paar Stachelrochen sehen konnten. Keine großen, nur etwa so groß wie ein Abendbrot-Teller. Wir sind dann alle zusammen zurückgegangen bis zu einer Wegzweigung, an der ein anderer Weg zu einem Aussichtspunkt führte. Klaus und Florian waren dort schon, also sind wir beiden allein noch 500m weiter gegangen und die anderen beiden sind schon zurück zum Beiboot.
Auf dem Aussichtspunkt angekommen konnten wir eine wunderbare Aussicht über den ganzen Strand genießen. Die Sonne spiegelte sich im türkis blauen Wasser und langsam wurde es auch immer wärmer. Wir wurden zwar von lästigen Sandflöhen geärgert aber die Aussicht entschädigte für alles. Leider saß uns die Zeit ein bisschen im Nacken und wir mussten zurück zum Boot, denn wir wollten ja weiter segeln. Also enterten wir zunächst das Beiboot, das Klaus und Florian inzwischen an den Strand geholt hatten. Es war schon wieder genug Wasser da um paddeln zu können. Kurz nach dem Ablegen haben wir noch einen kleinen Riffhai gesehen. Für uns ungefährlich, er war nur etwa 40 cm lang. Zurück auf dem Schiff haben wir erstmal gefrühstückt. Es gab Rührei mit Schinken und dazu Toast, Florian hat wieder gekocht und alles super hinbekommen. Danach ging es los, aber wir sind nicht sehr weit gefahren. Nur um eine Landzunge herum und dann noch ein paar wenige Meilen und wir haben einen guten Ankerpunkt gefunden. Zumindest dachten wir das. Denn nach ein paar Minuten kam ein Schlauchboot angefahren und hat uns gebeten den Ankerpunkt zu wechseln. An dem Stück Strand was vor uns lag sollte ein Fotoshooting gemacht werden und da waren wir im Weg. Als Entschädigung für die Mühe versprach er uns eine Flasche Wein. Es war kein Problem für uns, wir waren ja gerade erst angekommen, also fuhren wir einfach 500m weiter und ankerten erneut. Hier konnten wir dann auch stehen bleiben.
Da jetzt im November die Quallensaison beginnt wird empfohlen nicht ohne sogenannte Stingersuits ins Wasser zu gehen. Das sind einfach nur dünne Ganzkörperanzüge die vor Verbrennungen durch Quallen schützen. Zumindest am größten Teil des Körpers, Hände und Füße sind nicht geschützt und der Kopf auch nicht. Aber es waren eh keine Quallen zu sehen. Wir haben die Anzüge aber lieber trotzdem angezogen. Sicher ist sicher – und zudem sehen die Dinger auch noch extreeeem sexy aus :-D
Wir haben uns dann ein paar Stunden am Strand, bzw. im Wasser aufgehalten und das wunderschöne Wasser und Wetter genossen.
Am späten Vormittag lichteten wir den Anker und fuhren Richtung Norden. Eins fehlte jedoch: die versprochene Flasche Wein. Wir wussten von welchem Schiff das Schlauchboot kam und sind dann einfach mal vorbeigefahren und haben angefragt wo denn unser Wein bleibt ;) Dieses Schiff war schon von außen betrachtet einfach nur ein Traum! Die „Princess Iluka“ war eine wunderschöne Luxusyacht – dunkelblauer Rumpf, silbergrauer Aufbau und mit Sicherheit mehrere Millionen schwer. Da tut eine Flasche Wein ja nicht weh ;) Das Schlauchboot von Zuvor fuhr gerade neben dem Schiff und wir fragten an wegen dem Wein. Ohne ein Murren fuhr er los und holte uns einen 1999er Rotwein. Die lassen sich nicht lumpen! Dankend drehten wir ab und gingen auf Kurs um weiter zukommen. Getrunken haben wir den Wein aber leider nicht, das bleibt dem Kapitän vorbehalten ;)
Dieser Tag war noch gemütlicher. Der Wind war ziemlich langsam unterwegs und nur ab und zu kam mal eine Böe. Wir setzten dennoch Fock und Hauptsegel und glitten gemütlich über das Meer. Timo ging es richtig gut, wahrscheinlich weil er selbst fast die ganze Zeit gesteuert hat. 5 Knoten war an diesem Tag die Spitzengeschwindigkeit, aber meistens fuhren wir mit ca. 3 Knoten. Also eine gemütliche Tour ;)
Die Schleppleinen haben wir auch direkt raus gehangen als wir losgefahren sind, aber auch an diesem Tag biss kein einziger Fisch :( In der Ferne sahen wir immer wieder Fischschwärme und springende Fische, aber an unseren Ködern hat sich keiner vergriffen.
Vorbei an einigen Inseln, Passagen und schönen Buchten erreichten wir eine Landspitze hinter der wir den Kurs ändern mussten um zu unserem geplanten Ankerpunkt zu gelangen. Vor der Landspitze trafen sich offenbar ein paar Strömungen und verschiedene Winde und wirbelten das Meer mächtig auf. Wellen kamen aus allen Richtungen und auch Flecken an denen das Meer scheinbar stillzustehen schien waren zu sehen. Sah wirklich verrückt aus! Und das seltsamste war, dass es so aussah als würden wir uns garnicht bewegen, obwohl wir mit 5 Knoten unterwegs waren. Aber wir sind zum Glück nicht in Gefahr geraten und sicher durchgekommen. War nur etwas schaukelig ;) Einer der Felsen die ihr auf den Bildern seht, sieht aus wie ein kleines Hundchen. Also strengt eure Augen an und findet es ;) Eine schöne Laune der Natur.
Auf dem Weg zu unserem Ankerplatz mussten wir noch vorbei an zwei Riffen die Schiffen durchaus gefährlich werden können, vor allem bei Ebbe. War aber alles kein Problem, Timo war im Steuern schon erfahren ;) Wir ankerten dann vor einem Strand, der bei Flut nahezu vollständig bedeckt ist. Bei Niedrigwasser ist er etwa 500m lang und gehört zu einer kleinen Insel. Nachdem wir uns an einer Boje festgemacht haben schlüpften wir noch einmal in unsere Stingersuits und schnappten uns Schorchelausrüstung. Um uns herum lag nämlich ein Riff und das wollten wir sehen. Das Beiboot wurde also nochmal zu Wasser gelassen und wir fuhren in Richtung Strand um von dort aus zu schwimmen. Das Riff begann keine 10m vom Ufer, sodass wir nicht lange schwimmen mussten. Wir haben einige schöne Korallen und Fische gesehen. Einige waren uns auch schon aus Cairns bekannt, als wir vor Green Island schnorcheln waren. Aber das Wasser war hier recht kühl und es war auch schon später Nachmittag. Wir sind also nicht so lang im Wasser geblieben und bald wieder zurück aufs Schiff. Wir hatten leider immer noch keinen Fisch zum Abendessen, also mussten wir nochmal die Angeln auswerfen um etwas essbares zu fangen. Eigentlich war angeln dort verboten, weil es Nationalparkgebiet ist, aber wir hatten nunmal Hunger und erwischt wurden wir auch nicht ;) Leider war die Ausbeute aber nicht allzu groß. Nur zwei barschartige Fische, nicht länger als 30cm. Aber immerhin kamen 4 Filets raus, dh für jeden eins zum Abendbrot. Dazu gab es Reis und Gemüse :) Tina ging es an diesem Abend nicht sonderlich gut. Wir waren in keiner schützenden Bucht und somit war es recht aufgewühlt unter uns. Aber eine Reiseübelkeitstablette und Schlaf hat die Übelkeit besiegt. Soweit wie bei Timo am Vortag kam es glücklicherweise nicht ;)
Am nächsten Morgen fuhren wir schon halb 7 los, weil wir noch ein paar Meilen vor uns hatten.
Was wirklich spannendes ist nicht passiert. Beim Schleppangeln waren wir immernoch erfolglos – warum nur? Was machen wir falsch?
Gegen 11 Uhr waren wir wieder im Hafen. Dann hieß es noch Sachen zusammenpacken, aufräumen und Kabinen saubermachen. Zum Schluss wurde noch das Deck abgespült und geschrubbt wenn nötig. Dann war unser Segeltrip leider schon vorbei. Es hat wirklich richtig viel Spaß gemacht. Wir haben viele neue Sachen gesehen und erlebt, das erlebt man nicht oft. Wir hatten außerdem das Glück, das wir richtig gesegelt sind. Wir haben viele Touristen – „Segelboote“ gesehen, die fast nur mit Motor gefahren sind. Wenn wir dafür jeder ein paar Hunderter gelassen hätten, wären wir sicher sehr verärgert gewesen. Wir hatten also einfach mal wieder viel Glück :)
Jetzt wo wir wieder an Land sind geht uns die Bewegung des Schiffs noch nicht so richtig aus dem Kopf. Wenn wir irgendwo still stehen oder sitzen denkt unser Gleichgewicht immernoch das wir auf dem Meer sind :-D Also irgendwie fühlen wir uns von unserem eigenen Körper veräppelt und denken wir schwanken. Aber das wird sich bald geben.
Das war wahrscheinlich der längste Blogeintrag bisher. Also wir hoffen er macht Spaß beim lesen ;)
Bis bald und genießt die Bilder. Bald kommen auch noch Videos dazu!
Timo & Tina.