Wir zwei in Australien!

Das Abenteuer unseres Lebens

Von Adelaide nach Alice Springs

8.März

Der nächste große Stopp nach der Great Ocean Road war dann Adelaide, die letzte Großstadt für einige tausend Kilometer. Hier waren wir mit Hansi & Margit verabredet, mit denen wir dann unsere Tour durch das Outback machen wollten. Aber erstmal stand die Besichtigung von Adelaide auf dem Programm.

Am Ersten Tag sind wir allerdings nicht wirklich in die Stadt gefahren, sondern haben uns in den Randgebieten nach neuen Schuhen für unseren Willi umgeschaut. Allerdings hatte kein Laden 4 gleiche Reifen für unsere Größe oder unsere Ansprüche… Wir wollten einfach nur einen Satz so genannter „All Terrain Reifen“, also Geländereifen, die für unsere Outbacktour besser geeignet sind, weil sie stabiler gebaut sind und die Strapazen besser wegstecken ;) Allerdings ist unser Budget ja begrenzt also konnten wir nur gebrauchte kaufen, denn neue hätten bei ca. $200 pro Stück angefangen, und das ist zu teuer. Jedenfalls sind wir bestimmt 6 Reifenläden angefahren aber keiner hatte einen Kompletten Reifensatz :( Aber immerhin haben wir zwei mal zwei Reifen bekommen, und das ist ja immerhin etwas.

Die Suche nach den Reifen hat dann doch eine ganze Weile in Anspruch genommen und so sind wir dann zu einem Parkplatz gefahren auf dem wir die Nacht verbringen wollten. Der war auch an und für sich ganz nett, zumindest bis es dunkel wurde, dann kamen nämlich tausende von Mücken die uns förmlich aufgefressen haben! Wir haben in Lichtgeschwindigkeit unser Bett umgebaut und sind rein gesprungen. Doch auch im Bett wurde es nicht besser, denn während des Umbauens sind ca. 20 Mücken ins Auto gekommen, und die wollten ja alle noch getötet werden ;) Die Jagd ging also weiter und irgendwann waren alle tot, zum Glück! Währenddessen haben wir gesehen wie draußen zwei junge Männer versucht haben ihr Auto anzuschieben, sie hatten nämlich ihr Licht angelassen und so war ihre Batterie leer. Es wollte aber alles nicht so richtig klappen, also ist Timo dann nochmal ausgestiegen und hat geholfen. Da hat es mit dem Anschieben dann auch geklappt, ansonsten hätten wir mit Überbrückungskabeln weiter helfen können.

Die nächsten Tage haben wir dann damit verbracht uns die Stadt anzuschauen. Adelaide ist als die australische Festival-Hauptstadt bekannt. Es waren auch gerade 2 große Festivals im Gange, aber von denen haben wir nicht so viel mitbekommen, weil wir andere Dinge zu tun hatten. Einen Vormittag haben wir um „Museum of South Australia“ verbracht und konnten uns dort eine wunderbare Ausstellung über die Kultur und Geschichte der Aboriginies ansehen, von Waffen über Wassersäcke, Medizin (auch Drogen :p) und Methoden zum Feuer machen war dort sehr viel ausgestellt.

Die restlichen Tage haben wir dann oft damit verbracht noch Besorgungen zu machen, die wir im Outback gebrauchen können. Und wir haben, da die Fleischversorgung in der Wüste schwierig und vor allem teuer ist, Gehacktes gekauft und uns ein paar Gläser davon eingekocht die wir dann so nach und nach aufbrauchen können ;) Am Montag dem 01.03. ging es dann morgens los Richtung Alice Springs. Das erste Ziel war der Flinders Ranges National Park. Die Hauptattraktion des Parks ist das Wilpena Pound, eine Art riesige Salatschüssel mitten in der Natur. Da wir erst Nachmittags angekommen sind war es schon zu spät um noch auf den Rand der Schüssel zu laufen. Das Wäre eine ca. 4-stündige Wanderung gewesen, und dazu war es einfach schon zu spät. Also sind wir noch weiter gefahren zum Campingplatz wo wir schlafen wollten. Die Wanderung haben wir uns dann für den nächsten Morgen vorgenommen. Also ging es noch ca. 30 km weiter, den größten Teil davon über Schotterpiste und durch ausgetrocknete Flussbetten ;) Noch wenige Tage zuvor war die Strecke unpassierbar, weil es stark geregnet hatte, aber wir haben bis auf eine große Pfütze (siehe Fotos) kein Wasser gesehen.

Nach einem schnellen Frühstück ging es dann am nächsten Morgen zurück zum Wilpena Pound und wir haben die Wanderung in Angriff genommen. Zum Glück war es nicht so heiß an diesem Tag, denn die Strecke war zwischendurch echt steil und felsig. Nach etwa 1,5 h waren wir oben angekommen und konnten in die Schüssel schauen ;) Die Aussicht war schön, aber den richtigen Eindruck von der Schüssel bekommt man erst wenn man einen Rundflug drüber macht. Das haben wir aber nicht gemacht ;) Dafür gibt es ja Postkarten wo das Bild aus dem Flugzeug drauf ist.

Nach der Wanderung haben wir dann noch Mittagspause gemacht und die weitere Planung besprochen. Das Tagesziel war dann Leigh Creek, kein besonderer Ort, aber der Sprit war dort vergleichsweise billig. Auf dem Weg dort hin haben wir noch einen gewollten Umweg über Schotterpiste in kauf genommen, der jedoch mit einem platten Reifen an unserem Auto endete :( Nach dem Reifenwechsel sind wir dann nur noch ein Stück gefahren und haben die Nacht auf einem Rastplatz verbracht. Die letzten 60km nach Leigh Creek sind wir dann am nächsten Morgen gefahren. Wir hatten noch nicht gefrühstückt, weil die Fliegen auf dem Parkplatz so lästig waren, also haben wir zwischendurch angehalten. Passender weise im „Breakfast Time Creek“ war schöner Schatten und zum Glück kein Wasser ;) Die Fliegen waren zwar kaum weniger lästig aber wir hatten Hunger und haben dann eben dort gefrühstückt.

In Leigh Creek waren wir dann nur tanken und haben uns Informationen über die Straßenzustände besorgt, denn viele Straßen waren auf Grund starker Regenfälle überflutet oder wegen zu großem Schaden gesperrt. Bis nach Coober Pedy war aber alles halbwegs passierbar, und das war erstmal das wichtigste für uns. An diesem Tag wollten wir aber erstmal bis nach William Creek kommen. Wir hätten es auch fast problemlos geschafft, wenn uns nicht 30 km vorher noch der zweite Reifen geplatzt wäre :( Das war ärgerlich, denn den ganzen Tag haben sie gut durchgehalten und keine Probleme gemacht, und kurz vor dem Ziel lässt er uns im Stich. Zum Glück haben wir noch einen zweiten Ersatzreifen, der war dann auch schnell montiert und die restliche Strecke konnte in Angriff genommen werden. Erstaunlicherweise sind uns beide Reifen immer beim Sonnenuntergang kaputtgegangen ;) Sozusagen „kurz vor Feierabend“… aber was solls. In William Creek sind wir ja noch angekommen und dort gab es auch eine Werkstatt die Reifen repariert. Stellt euch allerdings unter William Creek nichts besonderes vor, denn eigentlich gibt es dort nichts außer ein Roadhouse (also Raststätte), einen Campingplatz und vielleicht noch drei andere Häuser. Das Roadhouse war aber etwas besonderes, denn an jeder Wand hingen hunderte (wenn nicht sogar tausende) von Erinnerungsstücken die Leute da gelassen haben. Dort hing echt alles, angefangen bei Visitenkarten, Fotos, Schülerausweisen, Personalausweisen,ein alter DDR-Führerscheinen, Kennzeichen, Hüten bis hin zu Kreditkarten, Postkarten, Geldscheinen verschiedenster Währungen und und und… Dort haben wir dann auch unsere Reifen reparieren lassen, denn ganz ohne Ersatzreifen wollten wir nicht weiter ziehen. Leider mussten wir dafür auch $50 pro Reifen in Kauf nehmen. Aber was blieb uns anderes übrig?! Wir hatten keine große Strecke vor an diesem Tag, also standen wir nicht unter Zeitdruck. Das Reparieren hat eine gute Stunde gedauert, weil er einen Reifen zweimal machen musste (der Flicken hat nicht gehalten).Die Zeit haben wir uns damit vertrieben uns auch an einer Wand zu verewigen :) Wir hatten noch eine Postkarte von Erfurt dabei, auf die haben wir unsere Namen und das Datum drauf geschrieben und sie mit an die Wand gesteckt. Aber dann konnten wir weiter, zumindest 20 km. Dann haben wir einen Fotostop gemacht und sind auf einem Schrottauto herum gesprungen. Zurück am Auto konnte Timo ein Zischen an einem der geflickten Reifen hören. Unglücklicherweise genau der, der ans Auto montiert war. Also hieß es wieder: Reifenwechsel. Zum Glück waren wir noch nicht weit gefahren und konnten umdrehen und zurückfahren. Wieder im Roadhouse angekommen hat sich der Chef vor Entschuldigung und Verköstigung kaum wieder eingekriegt. Jeder von uns hat ein Getränk auf Kosten des Hauses bekommen, dann gabs noch Eis und den Reifen hat er natürlich auch kostenlos neu geflickt. Echt nett diese Australier ;) Es war nur schade um die Zeit die wir dadurch wieder opfern mussten. Aber was solls, wenn wir den Reifen woanders hätten flicken lassen müssen, hätte es nur wieder Geld gekostet.

Nachmittags sind wir dann in Coober Pedy angekommen, eine Stadt die sich selbst als Opal Hauptstadt der Welt darstellt. Und tatsächlich ist das Hauptgeschäft der Stadt Opale suchen, schleifen und verkaufen. Über 40 Nationen finden sich in der Bevölkerung der Stadt und die Hälfte der Menschen leben unter der Erde, in alten Minenschächten oder eigens dafür gegrabenen Wohnlöchern ;) Der Grund dafür ist die Stark schwankende Temperatur über das Jahr. Im Winter kann es nachts bis zu 0°C kalt werden, wobei die Sommertemperaturen bis zu 50°C erreichen. Unter der Erde ist die Temperatur allerdings immer konstant und macht das Wohnen komfortabler. Wir haben die Nacht auf einem Campingplatz (aber übertage) verbracht. Am nächsten Morgen sind wir dann vor der Abfahrt noch einkaufen und tanken gewesen und haben uns eine unterirdische Kirche angeschaut. Geplant war das wir von Coober Pedy aus wieder weg vom geteerten Highway auf unsere geliebten Schotterpisten fahren, aber es waren zuviele Strecken gesperrt und wir konnten leider nicht wie geplant auf nicht-asphaltierten Strecken nach Alice Springs. Also ging es von da an auf dem Highway weiter nach Alice Springs. Wir hatten noch ca. 850 km vor uns, allerdings gab es nicht sonderlich viel zu sehen. Die Hauptbeschäftigung war also nur Fahren. Wir haben uns noch die Henbury Meteoritenkrater und das sogenannte Rainbow Valley angesehen. Die Meteoritenkrater sind die Hinterlassenschaften von mehreren Einschlägen, insgesamt 12, die einen Durchmesser von 7 bis 180m haben und bis zu 15m tief sind. Der größte Felsbrocken der vom Himmel kam ist immerhin 44kg schwer und liegt jetzt in einem Museum in Alice Springs.

Das Rainbow Valley bekam seinen Namen von den verschiedenfarbigen Gesteinen aus denen es gebildet ist. Vor allem in der Abendsonne erleuchten die Felsen in wunderbaren Farben und machen das Rainbow Valley so schön.

Danach ging es direkt nach Alice Springs wo wir uns nun zwei Tage ausruhen, bevor es Dienstag weiter ging Richtung Western Australia geht. Vor uns liegen dann geschmeidige 1500km Schotterpiste, davon 1200km am Stück! Das wird sicher eine Herausforderung für Mensch und Material, aber das wird schon ;) Wir freuen uns jedenfalls und sind gespannt wieviel Gegenverkehr wir erwarten können. Wir sicherlich nicht viel ;) Vor allem auf der Strecke vom Ayers Rock nach Westen bis nach Kalgoorlie.

Wir sind sicherlich 8 Tage unterwegs im Niemandsland und haben danach erst wieder Anschluss an die Zivilisation. Wenn wir unser Abenteuer hinter uns haben gibt es sicherlich wieder einen neuen Blogeintrag und viele neue Fotos auf die ihr euch schon freuen könnt :)

Also dann, bis bald ;)

Liebe Grüße von Timo & Tina

von: Timo | in: Allgemein | 1 Kommentar » |
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Melbourne und Great Ocean Road

20.Februar

Nachdem wir vergangenen Sonntag unsere Orangenfarm verlassen haben, sind wir Montag nach Melbourne rein gefahren. Wir hatten eine riesige Liste mit Dingen die wir besorgen mussten um uns fit fürs Outback zu machen. Also sind wir den ganzen Tag durch die Randgebiete von Melbourne gefahren und haben alle möglichen Geschäfte abgeklappert. Einen Termin in einer Autowerkstatt haben wir auch gemacht, denn wir wollten Willi zur Durchsicht geben um sicher zu sein, das alles klar ist und wir im Outback nicht unbedingt liegen bleiben. Der nächste freie Termin war Donnerstag, also hatten wir genug Zeit uns die Stadt anzugucken.

Die Besorgungen haben den ganzen Montag eingenommen und so sind wir dann erst Dienstag Vormittag ins Zentrum gefahren. Tina war wieder das „SchatzSchatz“ (bessere Version der TomTom Navigationssysteme ;) und hat Timo sicher durch die Stadt gelotst. Ein bisschen außerhalb vom Stadtkern haben wir dann einen kostenlosen Parkplatz gefunden. Der war eigentlich auf 2h begrenzt, aber wir hatten auch nach über 8h noch keinen Zettel dran. Also alles super ;)

Wir sind dann in die Stadt gelaufen, zum Queen Victoria Markt, einem der größten OpenAir Märkte auf der Südhalbkugel. Wenn nicht sogar DER größte, denn es gab scheinbar alles. Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Krimskrams…. einfach alles. Man hätte viel Geld ausgeben können, aber gerade zum Ende hin haben die Gemüsehändler ihre Waren drastisch verbilligt, sodass wir für unser gesamtes Abendbrot gerade mal $6 bezahlt haben. Und da waren sogar noch 3 Schälchen Erdbeeren zum Nachtisch dabei ;) Der Markt schließt 14 Uhr, also sind wir danach noch durch die Stadt gelaufen, waren bei der Post um Timos Weihnachtspaket abzuholen, was aber leider immer noch nicht da ist und wohl sicher nie ankommen wird :( Aber dafür war ein wichtiger Brief für Tina da.

Abends sind wir dann ein Stück in den Süden der Stadt gefahren um einen Schlafplatz zu finden. Auf einem großen Parkplatz haben wir dann noch eine Bekannte aus Airlie Beach getroffen und dort die Nacht verbracht. Morgens konnten wir dann wie immer schön kalt am Strand duschen ;) Aber lieber kalt und in der Öffentlichkeit als gar nicht duschen! Dann sind wir wieder in die Stadt gefahren und haben uns noch so einige Sachen angeguckt. Aber was wirklich wichtiges gibt es aus Melbourne nicht zu berichten.

Donnerstag morgen haben wir Willi dann zur Werkstatt gebracht und hatten ab da knapp 6h Zeit die wir vertrödeln mussten. Wir waren irgendwie Obdachlos, denn unsere Wohnung war ja weg :( Wir wollten eigentlich bei McDonalds ins Internet, aber der eine McDonalds hatte zwar Strom, dafür aber kein Internet, deswegen mussten wir zum nächsten laufen, der war Internet aber dafür wieder keinen Strom hatte… Verflixte Sache mit dem Internet.

Kurz nach 1 sind wir dann wieder zur Werkstatt um zu sehen wie weit sie denn sind und glücklicherweise war unser Auto fertig. Außer Ölwechsel und Ölfilterwechsel haben sie aber nichts gemacht. Trotzdem waren $240 weg und wir durften gehen. Wir sind nur ca. 200m gefahren um auf einen nahe gelegenen Parkplatz zu kommen wo wir Mittag machen wollten und beredet haben wie es weiter geht. Als wir dann nach guten 2h wieder los wollten sprang unser Kleiner auf einmal nicht mehr an… Nanuuuuuu, das klingt doch sehr ironisch. Er kommt aus der Werkstatt und springt nicht mehr an… Jedenfalls konnten wir nichts finden und so blieb uns nichts anderes übrig als zur Werkstatt zu laufen und einen zu holen der uns hilft. Zum Glück sind wir nur über die Straße gefahren und hatten kaum 100m zu Fuß zu bewältigen.. über eine 6-Spurige Straße. Jedenfalls haben wir dann in der Werkstatt einen gefunden der uns mit dem Auto mitgenommen hat und der hat uns dann mit so einem Mobilen Notstarterdings (oder einfach Jump-Starter) wieder zum laufen gebracht, die Batterie war einfach tot, jemand hatte wohl den ganzen Tag die Zündung angelassen. Auf jeden Fall lief unser Willi dann wieder und wir konnten durchstarten. Also auf ging es über Geelong Richtung Great Ocean Road, unserem nächsten großen touristischem Ziel ;) Und man kann sagen, sie hat uns nicht enttäuscht. In Torquay, dem offiziellen Start der Great Ocean Road, haben wir uns im Info-Zentrum noch einige Informationen besorgt und sind dann losgefahren um uns die Attraktionen der Region an zugucken. Der erste Stop war „Bells Beach“, einem unter Surfern weltbekannten Strand an dem jedes Jahr zu Ostern ein großer Wettkampf stattfindet. Dann ging es immer weiter entlang der kurvigen Straße und an so ziemlich jedem Aussichtspunkt oder jeder Sehenswürdigkeit haben wir angehalten um zu gucken. Nicht umsonst sind dabei ca. 700 Bilder entstanden ;) Am ersten Abend haben wir uns auf einen kostenlosen Campingplatz gestellt. Wir haben einfach unter einem Baum geparkt ohne zu wissen das wir einen kleinen flauschigen Nachbarn haben, denn über uns hing ein süßer Koala im Baum und hat das gemacht was Koalas gute 20h am Tag machen… geschlafen. Ab und zu mal die Position gewechselt und dann wieder die Augen zu und weitergepennt. Die haben ein echt entspanntes Leben! Auf dem Campingplatz haben es sich noch zwei andere Koalas gemütlich gemacht, haben wir später gesehen.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter auf der Straße zum Highlight der Great Ocean Road – die 12 Apostel und alles was es rundherum noch so gibt. Die Landschaft war wirklich atemberaubend schön und es gab richtig viel zu sehen, aber genau das war es auch was uns so müde gemacht hat. Alle paar hundert Meter mussten wir wieder anhalten um zum nächsten Aussichtspunkt zu laufen. Wenn wir nicht gefahren sind, sind wir gelaufen, und wenn wir nicht gelaufen sind, sind wir gefahren. Fast anstrengender als Orangen pflücken, aber ohne Bezahlung ;) Am besten wird es sein wenn ihr euch die Bilder anschaut, denn alles zu beschreiben wäre zu viel.

Also dann. Unser nächstes Ziel ist Adelaide und danach Alice Springs.

Bis bald und liebe Grüße von uns beiden!

Timo & Tina

Jetzt melden wir uns mal wieder :)

15.Februar

Hallihallo nach Deutschland!

Aus den geplanten 1-2 Wochen sind nun doch 3 Wochen geworden. Wie schnell diese Zeit immer rum geht!

Wir haben in der Zwischenzeit jeden Tag fleißig Orangen gepflückt. Nur einen Tag mussten wir wegen Regen Pause machen und am Sonntag war meistens frei. Am Ende konnten wir dann unterm Strich 97 Körbe a 450 kg unser eigen gepflücktes nennen :) Das sind 43 Tonnen! Und das kann sich sehen lassen. Unsere Konten haben sich auch gefreut, dass endlich mal wieder Geld dazu kommt.

Die ersten Nächte haben wir immer in einem Wald am Fluss nicht weit von der Farm entfernt geschlafen. In ein paar Tagen war jedoch Regen angesagt und unser Farmer hat uns gesagt, dass die Zugangsstraße zum Fluss, wo wir immer standen bei Regen sehr aufweicht, weil es Lehmboden ist. Man kann dann nicht mehr mit dem Auto dort lang fahren, weil es wie auf Eis ist. Der Schlamm wickelt sich um die Räder und dann rutscht man nur noch. Also wollten wir lieber nicht bei Regen dort sein. Nach zwei Nächten im Auto war es uns ein bisschen zu eng und wir wollten nicht mehr jeden Morgen vor dem Zur-Arbeit-fahren unser Bett umbauen. So entschlossen wir uns unser Zelt mal wieder aufzubauen. Im Zelt war es dann auch um einiges angenehmer, weil dort immer eine Brise durch weht. Am nächsten Abend war es schon ganz schön windig, aber wir hatten das Zelt aufgebaut und wollten darin schlafen. Als wir gerade beim Essen machen waren kam unser Farmer nochmal vorbei und wollte schauen, wo wir die Nacht verbringen. Er sagte, nicht dass er uns am nächsten Morgen mit dem Traktor abholen müssen, wenn es anfangen solle zu regnen. Wir sind dann nicht all zu spät ins Bett gegangen. Gegen halb 12 saßen wir plötzlich beide im Bett… es blitze überall um uns herum und unser Zelt drohte mit uns darin wegfliegen zu wollen :-O Das Problem was wir noch hatten war, dass der Wald aus sogenannten Gumtrees (Gummibäumen) besteht und diese schon bei kleineren Windstärken gerne größere Äste abwerfen. Und so einen auf das Zelt zu bekommen ist auch sicher nicht so schön. Wir haben alles wichtige geschnappt (Tagebuch, Taschenlampe, Handy´s und unsere Kuscheldecke) und haben es ins Auto geschmissen. Doch es stürmte so stark, dass das Zelt fast weggeflogen wäre. Timo hat es gerade noch festhalten können. Tina hat dann schnell Tisch und Stühle ins Auto getan und dann Timo geholfen die Stangen aus dem Zelt zu machen, denn mitnehmen mussten wir das Zelt, sonst wäre es weg gewesen. Das dreckige Zelt lag nun im Auto. Überall blitze es, sodass es taghell war, aber Gott sei Dank waren wir dann im Auto. Nun aber nichts wie weg aus diesem Wald. Wir sind dann die 2km zur Farm gefahren, wir mussten ja unserem Farmer noch Bescheid sagen, dass wir nicht mehr am Fluss sind. Nicht das er uns am nächsten Morgen abholen will. Er war zu Glück auch noch wach und hat uns dann in seiner Garage untergebracht. Das hatte er uns ganz am Anfang auch schon angeboten, aber wir wollten lieber am Fluss schlafen. Von diesem Tag an lebten wir dann sozusagen in der Garage. Naja nicht ganz, Willi stand immer draußen und wir haben in ihm geschlafen und in der Garage haben wir Tisch und Stühle stehen gehabt, hatten Strom, eine Toilette und Dusche im Haus und genug Platz für uns :)

An dem Tag, als es geregnet hat, sind wir mit unserem Farmer in die Stadt Robinvale gefahren und haben mit ihm ein paar Wege erledigt. Er hat uns einen ehemaligen Tourguide vorgestellt, mit dem wir dann unsere Route mal durchgegangen sind. Er hat uns noch ein paar Tipps gegeben, was man sehen muss und was wo zu finden ist. Nachdem wir ca. 1 ½ h mit ihm über unsere Tour geredet hatten sind wir dann mit unserem Farmer noch weiter gefahren und dann hat er uns zum Mittag noch zum Essen eingeladen.

Die restlichen Tage haben wir mit pflücken pflücken pflücken verbracht. Selbst gemachter Honig haben wir noch bekommen und mit den Kindern vom Farmer waren wir auf der Plantage vom Nachbarn und haben bestimmt 5kg Pfirsiche nur für uns bekommen! Viel zu viel!

Außer ein paar Kratzern, einem dicken Finger von Tina (wodurch sie einen Tag nicht arbeiten konnte; der Finger ist jetzt wieder i. O.) und ein paar Leiterabstürtzen von Timo (weil er immer die am weitest enfernteste Orangen haben wollte) geht es uns sehr gut :)

Gestern war unser letzter Arbeitstag und heute gings gleich frühs los Richtung Melbourne. Dort wollen wir ein paar schöne Tage verbringen, uns die Stadt anschauen und dann wieder ins Reisefieber verfallen :) Unser Plan sieht nämlich wie folgt aus: Wenn wir Melbourne verlassen, geht es über die Great Ocean Road weiter bis nach Adelaide. Dort lassen wir Willi nochmal komplett durchchecken, damit er fit fürs Outback ist. Bis nach Alice Springs fahren wir weiter und sehen uns danach den „Kings Canyon“, den „Uluru“ und „The Olgas“ an. Über die Great Central Road (1000km Schotterpiste) geht’s weiter nach Kalgoorlie. Danach wieder runter an die Küste Richtung Esperance und von dort aus weiter Richtung Westen, immer der Küste entlang bis nach Perth.

Um Perth wollen wir versuchen wieder Arbeit zu finden, hoffentlich die Letzte ;)

So sehen unsere Pläne für die nächsten Wochen aus. Also seid uns nicht böse, wenn wir uns mal ein paar Tage oder vielleicht auch Wochen nicht mehr melden und ihr nichts neues auf unserem Blog lesen könnt. Im Outback ist das immer so eine Sache mit dem Internet. Aber wir werden es natürlich versuchen und euch dann gleich die schönsten Bilder und spannende Stories erzählen :)

Also drückt uns die Daumen, dass wir immer genug Wasser und genug Diesel haben und dass das Auto keinen größeren Schaden bekommt.

Bis bald.

Timo & Tina

von: Timo | in: Allgemein | 2 Kommentare » |
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Was Neues von uns und ein Nachtrag zum letzten Eintrag

24.Januar

Hallo und guten Tag aus dem annähernd 40°C warmen Australien. Heute gibt es nur einen kleinen Eintrag, aber wir wollen euch auch nur schnell auf den neuesten Stand der Geschehnisse bringen und offene Fragen aus dem letzten Blogeintrag klären ;)

Wir haben nun schon drei mal zu hören bekommen, das ihr doch auch gerne wissen wollt, warum das Repräsentantenhaus grün und der Senat rot ist ;) Wir wissen nicht genau warum wir euch die Antwort erspart haben, aber hier kommt sie: Die Farben sind in erster Linie angelehnt an das Parlament in London. Dort ist das „House of Commons“ auch grün gehalten. Im Parlament in Canberra ist sind die Farben jedoch weniger intensiv und sollen somit auch an die Blätter des Eukalyptusbaumes erinnern. Mit dem Senat ist es ganz ähnlich. Das „House of Lords“ in London ist auch rot, hier erinnert die Farbe allerdings auch an die Erde und die Farben des australischen Outback.

Canberra ist die Hauptstadt Australiens, weil es aussichtslos war, die Entscheidung zwischen Melbourne und Sydney zu treffen. Die Sydneysider sagten „unsere Stadt soll Hauptstadt werden“, wohingegen die Melbourner natürlich das gleiche behauptet haben. Also beschloss die Regierung ein neues Parlament zu bauen, in einer „neutralen“ Stadt. Das Übergangsparlament für die Zeit des Neubaus in Canberra war dann allerdings in Melbourne.

Canberra kommt übrigens aus der Sprache der Aborigines und bedeutet „meeting place“, also „Treffpunkt“ oder soviel wie „Ort der Zusammenkunft“.

Wir beide sind im Moment ca. 550km nördlich von Melbourne im kleinen Städchen Robinvale, an der Grenze zu New South Wales. Dort haben wir nach 2 Tagen intensiver Suche endlich Arbeit auf einer Orangenplantage gefunden. Jetzt verdienen wir also unser Geld als Orangenpflücker ;) Man muss ja auch mal was neues ausprobieren :-D

Es ist sehr anstrengend, vor allem wenn wir die 40°C überschreiten. Wahrscheinlich arbeiten wir dort für 1 – 2 Wochen und schauen uns dann entweder nach etwas neuem um oder reisen nach Melbourne.

Auf dem Feld stehen wir meistens von morgens um 7 bis zum frühen oder späteren Nachmittag, es sei denn es ist zu heiß und wir hören eher auf. Unsere Aufgabe besteht darin, alle Boxen die auf dem Hänger vom Traktor stehen voll zu machen. In jede Box passen ca. 450kg Orangen ;) Jeder hat dazu einen „Känguruhbeutel“ am Bauch hängen mit dem man dann im Baum rumkriecht und die Orangen pflückt. Einmal pro Woche kommt dann ein LKW und holt alle Boxen ab, aus den Orangen wird dann Saft hergestellt. Bis jetzt haben wir 13 Boxen gefüllt, das macht also 5850 kg Orangen!!! Toll oder? Wolltet ihr nicht auch schonmal ein paat Tonnen Orangen pflücken?! ;)

Also dann, drückt uns die Daumen das unsere Hände noch flinker werden und wir noch mehr pflücken können, damit das Geld in der Kasse klingelt.

Wir melden uns wenn es etwas neues gibt!

Bis bald,

Timo & Tina

von: Timo | in: News | 4 Kommentare » |
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Lang lang ist’s her…

16.Januar

das wir uns gemeldet haben. Das tut uns wirklich Leid, aber irgendwie haben wir es in letzter Zeit immer verschlafen einen Blogeintrag zu schreiben, oder wir hatten einfach keine ordentliche Steckdose wo wir uns für ein paar Stunden hinsetzen konnten.

Jetzt kommt aber wieder ein neuer Eintrag :)

Also, nach Silvester haben wir noch bis zum 06.01. in Sydney „gewohnt“, haben uns noch mit einem Bekannten aus Townsville getroffen und waren zusammen im Kino. Ansonsten haben wir die Zeit damit verbracht uns die Stadt noch ein bisschen anzuschauen oder wir haben uns einfach mal „daheim“ hingesetzt und nichts gemacht. Einen Tag bevor wir dann abgereist sind, haben wir uns noch neue Halterungen für unseren Dachgepäckträger gekauft, denn die alten waren zu schwach und zu niedrig, sodass es schon an manchen Stellen den Lack vom Dach geschliffen hat. War garnicht so leicht ein passendes Modell zu finden. Im Laden wollten sie dafür schlappe $280 haben, aber bei eBay gabs das billiger und somit haben wir da zugeschlagen. Aber trotzdem waren wir noch $200 ärmer ;)

Also sind wir dann am 06.01. losgezogen, nachdem wieder alles im und auf dem Auto verstaut war, und wir im Haus Ordnung gemacht hatten. Gegen Mittag sind wir dann los in Richtung Blue Mountains, einem Gebirge (und Nationalpark) ca. 100km westlich von Sydney. Als wir ankamen, war es schon etwas später am Nachmittag, weil wir uns in Sydney noch verfahren haben und dadurch länger gebraucht haben als gedacht. Um noch irgendeine Wanderung zu machen war es zu spät, aber wir sind noch zum „Echo Point“ Aussichtspunkt gefahren und haben uns von dort aus die „Three Sisters“ angeguckt. Diese drei riesigen Sandsteinsäulen sind das Wahrzeichen des Parks. Danach sind wir noch zu einem anderen Aussichtspunkt gefahren von dem aus man die „Wentworth Falls“ sehen kann, wir haben dort noch eine kleine 400m-Wanderung gemacht und sind dann zu einem Parkplatz gefahren wo wir über Nacht stehen geblieben sind.

Am nächsten Morgen haben wir dann zufällig Katha & Max getroffen, die beiden, mit denen wir nach Fraser Island sind. Sie hatten noch Tom aus England dabei, den sie eigentlich bis nach Melbourne mitnehmen wollten. Zusammen sind wir dann einen ca. 5km langen und mit vielen steilen Stufen gebauten Track gelaufen. Das Wetter war an diesem Tag ziemlich verrückt. Es war neblig wie Sau, man konnte kaum 30m weit sehen. Zudem war es auch noch recht kalt, ca. 15°C, und natürlich feucht. Trotzdem lief uns irgendwann der Schweiß, denn der Weg hat uns ganz schön eingeheizt. Aber trotzdem war es eine schöne Wanderung vorbei an Wasserfällen, oder drunter durch, und das beste, entlang einer ca. 150m tiefen Klippe. Nichts für Leute mit Höhenangst, aber immerhin war ein Geländer da ;)

Nach der Wanderung waren wir alle ziemlich geschafft, aber auch Katha & Max wollten die Three Sisters noch sehen. Also sind wir gemeinsam nochmal dort hin gefahren und noch ein paar hundert Meter zu einer der Schwestern gelaufen. Ein Stück des Weges zu den Schwestern ging über den sogenannen „Giant Stairway“ (gigantischer Treppensteig, oder so), der eher an eine Leiter als an eine Treppe erinnert hat.

Als wir dann zurück am Auto waren, hatten wir wirklich keine Lust mehr zum laufen. Wir sind dann nur noch schnell etwas einkaufen gefahren und dann zum nächstgelegenen Rastplatz um dort die Nacht zu verbringen.

Nach dem Aufstehen, Frühstücken, usw. sind wir zum Evans Lookout gefahren, dort startet eine Wanderung durch den „Grand Canyon“. Die Beschreibung im Nationalpark-Führer klang eigentlich nicht so viel versprechend, aber was wir dann alles gesehen haben war echt toll. Ein Schild am Anfang des Weges hat uns schon darauf hingewiesen, das der Weg bald für eine Weile geschlossen wird, denn er ist in so schlechtem Zustand, das dringend Erneuerungsarbeiten nötig sind. Das haben wir dann auch gleich auf den ersten paar hundert Metern gemerkt, und auch der Großteil vom Rest des Weges war nicht wirklich besser – es ging über Stock und Stein, ein Weg war oft kaum zu erkennen. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht! Am Anfang ging es wieder unzählige Stufen hinab in die Schlucht, und am Ende natürlich auch wieder hoch ;) Alles zu beschreiben wäre hier wahrscheinlich viel zu viel. Ihr werdet aber vielleicht an den Bildern einen Eindruck davon bekommen wie es dort aussah. Der Weg war ca. 5km lang und man sollte 3 – 4h Zeit einplanen. Wir haben es in knapp 3h geschafft, aber waren auch dementsprechend erschöpft. Nachdem wir uns dann eine Weile ausgeruht haben sind wir weitergefahren, denn wir wollten den Nationalpark an dem Tag noch verlassen.

Über eine schöne Straße mit einigen schönen Blicken übers Land haben wir dann das Gebiet verlassen. Da wir teilweise auf über 1000m Höhe waren, musste es natürlich auch irgendwo wieder runter gehen. Das passierte dann meistens auf ziemlich langen abschüssigen Straßen und das war zu viel für unsere Bremsen. Einmal (zum Glück nur einmal) mussten wir sofort anhalten weil unsere Bremsen plötzlich angefangen haben zu qualmen und kaum noch zu bremsen. Da mussten wir eine halbe Stunde Zwangspause einlegen bis sie sich wieder einigermaßen abgekühlt hatten. Danach ging es nur noch im 2. Gang den Berg runter, schön langsam und gemütlich. Das war schon grenzwertig, denn was wäre wohl passiert wenn wir Willi nicht mehr zum stehen bekommen hätten? Aber zum Glück ging alles gut.

Wir haben uns dann auf einen Rastplatz ca. 200km vor Canberra, der australischen Hauptstadt, niedergelassen. Am nächsten Morgen ging es dann weiter.

Canberra an sich ist eine schöne Stadt, aber im Vergleich zu Sydney recht klein. Etwa 300′000 Leute leben dort. Wir waren an einem Samstag da und die Straßen schienen fast ein bisschen ausgestorben, zumindest wenn man es mit Sydney vergleicht.

Im neuen Parlament haben wir eine Führung mitgemacht und haben uns alles wichtige zeigen und erzählen lassen, wir wissen jetzt warum der Senat rot und das Repräsentantenhaus grün ist, wieso überhaupt Canberra Hauptstadt ist und nicht Sydney oder Melbourne, und das im Parlamentsgebäude 4500 Räume und 2700 Uhren sind ;)

Abends haben wir dann die Stadt wieder verlassen und sind Richtung Victorianische Grenze gefahren. Entlang der Küste sind wir dann immer weiter nach Süden gefahren bis wir in Victoria waren. Übrigens sind wir die ganze Zeit mit Katha & Max zusammen unterwegs gewesen, so lange, bis wir im schönen Städtchen Orbost angekommen sind. Ein ziemlich kleines Dorf mit vielleicht 3000 Einwohnern. Hier mussten wir uns dann von den beiden trennen, denn ihr Auto (Freddy) musste in die Werkstatt. Schon seit einigen Kilometern wollte die Motortemperatur nicht mehr sinken und sie wollten das mal kontrollieren lassen. Das Ende vom Lied war dann eine $600 teure Reparatur der Kühlwasserpumpe. Aber besser als der Motor kaputt. Wir waren inzwischen schon weiter und haben uns seit dem die Gegend angeschaut, waren in einem Nationalpark, nochmal am Meer oder in den mehr oder weniger großen Städten unterwegs.

Zu meinem Geburtstag gab es dann leckeren Buttercreme-Erdbeer-Kuchen zum Kaffee und zum Abendbrot selbst gemachte Hamburger :) Jedes mal wieder ein Genuss. Den Tag hatten wir in einem Nationalpark verbracht und auf dem Weg dort hin sind wir durch ein Gebiet gefahren wo weit und breit nur kahle Bäume standen. Zuerst konnte man nicht sehen warum, aber als sie dann näher kamen sah man, das es hier einfach gebrannt hat und die Baumstämme wie schwarze Zahnstocher kahl und trostlos dastanden. Dort muss ein riesiger Brand gewütet haben, wir wissen nur nicht wann das war, aber es sah so aus als wäre es schon ein bisschen her gewesen, denn es war schon wieder „Gras über die Sache gewachsen“.

Auf diesem Weg möchte ich mich dann noch bei allen bedanken, die mir zum Geburtstag gratuliert haben :) Hab mich sehr über eure Glückwünsche gefreut, auch wenn wir hier so weit weg in der Ferne sitzen. Alle Grüße sind angekommen, alle SMS, eMails oder anderweitige Nachrichten.

In den nächsten Tagen werden wir dann nach Melbourne fahren und hoffentlich endlich mal irgendwo Arbeit finden.

Also dann, bis zum nächsten Eintrag :)

Timo & Tina

von: Timo | in: Allgemein | 3 Kommentare » |
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